Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Brennender Müllsack löst Kettenreaktion aus

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Dienstag, 16. Juli.

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht (Symbolfoto).

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht (Symbolfoto).

+++ Brennender Müllsack löst Kettenreaktion aus +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Müllsack in Lichterfelde angezündet und so eine Kettenreaktion ausgelöst. Die Flammen des an einem Zaun hängenden Müllsacks griffen zunächst auf eine Hecke über. Das Feuer beschädigte dann wiederum ein geparktes Auto, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, die den Brand im Alsterweg löschte und ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern konnte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus, da in örtlicher und zeitlicher Nähe zum Brandort ein weiterer Müllsack in Flammen stand.

+++ Brand im Haus Riviera unter Kontrolle +++

Das Feuer im denkmalgeschützten Gebäudeensemble Haus Riviera in Grünau ist unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern aber weiter an. In der Nacht zu Dienstag brannte der rund 800 Quadratmeter große Dachstuhl des leerstehenden Gebäudes in ganzer Ausdehnung, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen sagte. Der Brand konnte nur von außen gelöscht werden, da das Gebäude schwer zugänglich und einsturzgefährdet sei. Die Berliner Feuerwehr war mit 70 Kräften in der Regattastraße im Einsatz, benachbarte Gebäude konnten vor den Flammen geschützt werden. Verletzte gab es nach bisherigem Stand keine.

Im Vorfeld des Brandes habe es wohl drei weitere kleine Brände in der Umgebung gegeben. Zwei Menschen seien festgenommen worden. Ob die Festnahmen aber im Zusammenhang mit dem Brand beim Haus Riviera stehen, konnte von der Polizei zunächst nicht bestätigt werden.

Die Gaststätte Riviera wurde um 1895 errichtet und galt nach Angaben der Stadt als besonders reich ausgestattetes Lokal mit Saalbau. Seit Jahren standen die Gebäude leer und verfielen.

+++ Drohbrief von Teenager an die BVG - SEK-Einsatz +++

Ein Drohbrief eines 18-Jährigen an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat einen SEK-Einsatz ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, soll der Jugendliche zuvor eine Zahlungsaufforderung der BVG erhalten haben. Daraufhin soll er ein handschriftliches Drohschreiben per Post an die BVG geschickt haben. Er habe darin den Gebrauch von Waffen angekündigt. Nach Erhalt des Briefes am Montag informierten die Verkehrsbetriebe die Polizei. Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) verschafften sich Zutritt zur Wohnung des jungen Mannes in der Puttkamerstraße in Kreuzberg. Dort wurden jedoch nicht die im Brief angekündigten Waffen gefunden. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen vorläufig fest, ließen ihn später aber wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird wegen Bedrohung mit Waffen ermittelt.

+++ Einbruch in eine Tankstelle endet mit Festnahme +++

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in Hermsdorf von der Polizei auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Der 22 Jahre alte Mann habe am frühen Dienstagmorgen mit einem Gullydeckel die Fensterscheibe des Verkaufsraums einer Tankstelle in der Berliner Straße eingeschlagen und sich so Zutritt verschafft, wie eine Polizeisprecherin sagte. Polizeibeamte stellten den Mann, der sich bereits mehrere Packungen Zigaretten bereitgelegt haben soll.

+++ Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt +++

Ein 19 Jahre alter Fußgänger ist bei einem Verkehrsunfall in Tegel schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen soll der junge Mann am Montagnachmittag bei Rot die Berliner Straße überquert haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Eine 50-jährige Autofahrerin, die in Richtung Seidelstraße unterwegs war, konnte mit ihrem Wagen einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fußgänger kam mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma in eine Klinik. Die Autofahrerin sowie ihre Beifahrerin erlitten einen Schock, lehnten eine ärztliche Behandlung aber ab.

+++ Erster selbstfahrender Bus Brandenburgs in Unfall verwickelt +++

Bei seiner Premieren-Fahrt durch Wusterhausen (Ostprignitz-Ruppin) ist der erste selbstfahrende Bus in Brandenburg am Montag in einen Unfall verwickelt worden. Nach Polizeiangaben gerieten ein Auto und der fahrerlose Kleinbus seitlich aneinander. Der Autofahrer habe offenbar die Breite des autonom fahrenden Busses unterschätzt. Menschen seien nicht verletzt worden. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet.

+++ Rathenower Rathaus nach Bombendrohung evakuiert +++

Nach einer Bombendrohung ist das Rathaus in Rathenow (Havelland) am Dienstagmorgen geräumt worden. Polizisten und Spürhunde seien im Einsatz, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West auf Anfrage. Bis zum Abschluss der Prüfung müsse von der Ernsthaftigkeit der Drohung ausgegangen werden, teilte die Stadt mit. Auch die Bewohner eines angrenzenden Gebäudes mussten demnach ihre Wohnungen verlassen. Teilabschnitte der Berliner Straße zwischen Puschkin- und Friedrich-Engels-Straße wurden für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

+++ Fiat landet bei Unfall auf dem Dach +++

Am Dienstagmorgen landete der Fahrer eines Fiat 500 in der 30er Zone der Blücherstraße in Kreuzberg auf dem Dach. Nach ersten Angaben rammte der Fahrer einen parkenden Toyota. Ob der Fahrer verletzt wurde und was zu dem Unfall führte, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Der Mann wurde im Rettungswagen von Notfallsanitätern gesichtet. Die Beamten der Direktion 5 ermitteln zur Unfallursache.

+++ Rad bei Unfall mit Pkw in zwei Teile gerissen +++

Am Montagabend gegen 21.50 Uhr erfasste der Fahrer eines Pkws an der Koppenstraße Ecke Singerstraße in Friedrichshain einen Radfahrer und verletzte diesen schwer. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall in die Frontscheibe katapultiert. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrrad in zwei Teile gerissen wurde, die Frontscheibe splitterte und das Dach des Pkw eingedrückt wurde. Der Radfahrer wurde vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Der Verkehrsermittlungsdienst hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Radfahrer hatte offenbar weder ausreichendes Profil noch Licht am Fahrrad.