Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Strandbar-Gäste retten Frau aus Spree

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonnabend, 13. Juli.

Eine Frau ist in die Spree gestürzt. Sie wurde gerettet.

Eine Frau ist in die Spree gestürzt. Sie wurde gerettet.

Foto: Thomas Peise

+++ Strandbar-Gäste retten Frau aus Spree +++

Gäste einer Strandbar an der Jannowitzbrücke in Mitte haben am Samstagabend eine Frau aus der Spree gerettet, die kurz zuvor in den Fluss gestürzt war. Hinzu gerufene Sanitäter kümmerten sich um die durchnässte Frau. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

+++ Motorradfahrer landet im Gebüsch - schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer ist Sonnabend früh in Baumschulenweg von der Straße abgekommen. Der 21-Jährige fuhr gegen 3.40 Uhr mit einer Honda die Neue Späthstraße in Richtung Baumschulenstraße, kam kurz hinter der Anna-Nemitz-Brücke aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Straße ab und fuhr in ein Gebüsch. Bei dem Unfall erlitt der Motottadfahrer Kopf- und Rumpfverletzungen und wurde von Sanitätern in eine Klinik gebracht. Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernommen.

+++ Mann angegriffen und in die Havel gestoßen +++

In Spandau ist am Freitagnachmittag ein 20-Jähriger in der Nähe der Schulenburgbrücke verprügelt und in die Havel gestoßen worden. Der 20-Jährige war dort gegen 16.45 Uhr mit dem Bruder seiner Freundin verabredet. Dieser erschien in Begleitung von sechs Männern, die ihn sofort mit Messern bedrohten, ihm das Handy abnahmen und auf ihn einschlugen. Im Anschluss stießen sie den Mann in die Havel. Der 20-Jährige konnte sich ans Ufer retten und wurde im Anschluss mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Mann auf Supermarkt-Parkplatz mit Messer schwer verletzt +++

Ein durch Messerstiche schwer verletzter 38-Jähriger ist am Freitagabend auf einem Supermarkt-Parkplatz in Hohenschönhausen zusammengebrochen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Passanten an der Vincent-van-Gogh-Straße hatten ihn gefunden. Rettungskräfte brachten den Verletzen zur Notoperation in ein Krankenhaus. Er sei inzwischen außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Noch am Freitagabend hatten die Sicherheitskräfte zwei Tatverdächtige festgenommen.

„Der Verdacht gegen einen der beiden hatte sich aber schnell entkräftet, er konnte gehen“, so die Sprecherin. Der zweite Verdächtige, ein 43-jähriger Mann, wurde am Sonnabendnachmittag entlassen. Auch hier habe sich der Tatverdacht nicht bestätigt. Weitere Details nannten die Beamten wegen der laufenden Ermittlungen der Mordkommission nicht.

+++ Wippe auf Spielplatz bricht zusammen +++

Eine Wippe ist auf einem Neuköllner Spielplatz auf einen vier Jahre alten Jungen gefallen und hat ihn dabei leicht im Gesicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ist das Kind am Freitag beim Spielen auf eine Art Surfbrett-Wippgerät geklettert, das zusammenbrach und auf ihn stürzte. Die Bolzen, die das Gerät und die Halterung zusammen hielten, seien offenbar entfernt worden, hieß es. Der Vierjährige erlitt eine Platzwunde im Gesicht und wurde ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

+++ Betrunkener tritt wie von Sinnen auf Mann ein +++

Am U-Bahnhof Spittelmarkt hat am frühen Sonnabendmorgen ein 28-Jähriger einen 34-Jährigen mit Schlägen und Tritten attackiert. Nach Angaben von Zeigen, die Rettungskräfte alarmierten, soll der Angreifer auch dann nicht von dem 34-Jährigen abgelassen haben, als dieser bereits am Boden lag. Dabei soll er auch auf den Kopf des 34-Jährigen eingetreten haben. Dieser kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Polizisten nahmen den Schläger fest. Er wies bei der Atemalkoholkontrolle einen Wert von 2,7 Promille auf.

+++ Frau wegen ihres Kopftuchs beleidigt +++

Eine Frau ist in Mitte wegen ihres Kopftuches fremdenfeindlich beleidigt worden. Die 54-Jährige besuchte am Freitagnachmittag in Begleitung von zwei weiteren Menschen einen Lebensmittelladen in der Luisenstraße, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Dort gerieten die Drei mit einer 46-jährigen Frau aneinander. Sie beleidigte die 54-jährige Türkin wegen ihres Kopftuches. Zeugen alarmierten die Sicherheitskräfte. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Der genaue Hergang war nach Angaben der Polizei zunächst unklar.

+++ Festnahme nach versuchtem Raubmord +++

SEK-Beamte haben in der vergangenen Nacht in Charlottenburg einen Mann festgenommen, der in der Nacht zum vergangenen Mittwoch einen 35-jährigen Mann in dem Spätkauf in der Goethestraße angeschossen haben soll. Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Berlin führten zu dem 27-jährigen Mann. Kurz vor 23 Uhr griffen die Polizisten in der Röntgenstraße zu und nahmen den mutmaßlichen Schützen fest. Er soll am heutigen Sonnabend wegen versuchten Raubmordes zum Erlass eines Haftbefehls einem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ Mann durch Stiche schwer verletzt +++

In Hohenschönhausen ist ein Mann durch mehrere Stiche schwer verletzt worden. Die Polizei hat nach dem Angriff am Freitagabend zwei Tatverdächtige festgenommen, wie die Leitstelle am Samstagmorgen mitteilte. Vermutlich sei mit einem Messer auf den Mann eingestochen worden, hieß es. Die Polizei konnte zunächst keine weiteren Details nennen. Unklar war auch, ob noch Lebensgefahr besteht.

+++ Geldautomatenknacker scheitert - Festnahme ++++

In Gesundbrunnen hat in der Nacht ein 38-Jähriger versucht, einen Geldautomaten aufzubrechen. Der Mann löste allerdings den akustischen Alarm aus, woraufhin ihn Beamte gegen 3.15 Uhr im Bereich der Badstraße festnahmen. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann bei seiner Tat noch einen Komplizen hatte.

+++ Nazi-Parolen und Hitlergruß +++

In Spandau und Rummelsburg hatten in der Nacht zwei Männer ihren rechten Arm nicht unter Kontrolle. Zudem sollen sie jeweils Nazi-Parolen gerufen haben, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. In Rummelsburg bepöbelte ein alkoholisierter 25-Jähriger gegen 2.20 Uhr mehrere Passanten und rief rechtsextreme Parolen. Bundespolizisten nahmen ihn fest. Um ihn kümmert sich nun der Polizeiliche Staatsschutz. In Spandau beschimpfte ein 54-Jähriger gegen 3 Uhr in einem Park drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 22-Jährigen. Auch er verwendete rechtsextreme Parolen. Der 22-Jährige verpasste dem alkoholisierten Mann daraufhin einen Schlag ins Gesicht. Er kam mit einer Kopfplatzwunde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Blutiger Streit im Treptower Park +++

Im Treptower Park gerieten kurz vor Mitternacht ein 20-Jähriger und ein weiterer Mann aneinander. Der 20-Jährige verpasste seinem Widersacher in der Folge einen Kopfstoß. Dieser revanchierte sich mit einer Glasflasche. die er dem 20-Jährigen gegen den Schädel schlug. Der Unbekannte flüchtete daraufhin. Der 20-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.