Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann angeschossen - Mordkommission ermittelt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 12. Juli.

Polizisten ermittelten am frühen Freitagmorgen an der Sonnenallee in Neukölln, wo zuvor ein 34-Jähriger angeschossen worden sein soll.

Polizisten ermittelten am frühen Freitagmorgen an der Sonnenallee in Neukölln, wo zuvor ein 34-Jähriger angeschossen worden sein soll.

Foto: Thomas Peise

+++ Spielgerät manipuliert - Vierjähriger verletzt +++

Ein Vierjähriger hat am Freitagmittag auf einem Spielplatz in Neukölln leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei teilte mit, dass der Junge mit einer Kindergartengruppe den Spielplatz in der Rütlistraße besucht hatte. Als er auf ein Spielgerät stieg, brach dieses unter ihm zusammen. Der Junge stürzte, das Spielgerät landete auf ihm, wodurch er eine Platzwunde im Gesicht erlitt. Rettungssanitäter brachten das Kind zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ermittlungen ergaben, dass jemand offenbar die Bolzen entfernt hatte, die das Sufbrett-Wippgerät zusammenhielten. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

+++ 34-Jähriger angeschossen – Mordkommission ermittelt +++

Im Fall eines in Neukölln verletzten 34-Jährigen hat eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Der Mann war am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr in ein Krankenhaus gekommen, wo bei ihm eine Schussverletzung festgestellt wurde. Nach seinen Angaben habe ein Unbekannter ain der Sonnenallee auf ihn geschossen. Er wurde stationär in dem Krankenhaus aufgenommen. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei nimmt mutmaßlichen Räuber fest +++

Die Polizei hat in Neukölln einen mutmaßlichen Räuber festgenommen. Der Mann soll am Freitagnachmittag einen 28-Jährigen am Eingang zum S-Bahnhof Neukölln um Geld gebeten haben. Als der ablehnte, soll der Verdächtige die Armbanduhr des Opfers gefordert haben, die er auch bekam. Daraufhin habe der 34 Jahre alte Verdächtige den 28-Jährigen auf einen nahen Spielplatz gezogen und ihm dort die Geldbörse geraubt. Dem Opfer gelang die Flucht, und der Mann verständigte Einsatzkräfte der Polizei, die in der Nähe waren. Diese nahmen den 34-Jährigen daraufhin fest.

+++ 26-Jähriger in Kreuzberg niedergestochen +++

Ein Mann ist in der Nacht zu Freitag nach einem Angriff mit einem Messer in Kreuzberg verletzt ins Krankenhaus gekommen. Passanten hätten den 26-Jährigen am Oberkörper blutend an der Skalitzer Straße gefunden und den Notruf gewählt, teilte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen mit. Den Polizisten sagte er, er sei an der Adalbertstraße von einem Mann zunächst geschlagen und dann mit einem Messer verletzt worden. Die Polizei ging zunächst von einem Beziehungsstreit aus, später hieß es jedoch, die Hintergründe seien unklar. Der Mann erlitt demnach einen Stich in einen Oberkörpermuskel. Am Morgen konnte er das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

+++ Unfall auf Autobahn - A13 für mehrere Stunden gesperrt +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn A13 zwischen Bestensee und Groß Köris (Landkreis Dahme-Spreewald) sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Autobahn war wegen der Bergungsarbeiten am Freitagvormittag in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Der Fahrer eines Autos hatte bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in die linke Leitplanke gekracht. Danach stellte sich das Auto quer zur Fahrtrichtung. Ein Lastwagen erfasste den Wagen. Genauere Angaben zur Zahl der Verletzten lagen zunächst nicht vor, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 11 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

+++ Mann stirbt bei Arbeitsunfall bei Daimler in Marienfelde +++

Bei einem Arbeitsunfall im Daimler-Werk in Marienfelde ist am Freitagmorgen ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Lesen Sie HIER mehr!

+++ Feuer in Hochhaus - Frauen bleiben im Aufzug stecken +++

In einem Hochhaus an der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte ist in der Nacht zu Freitag ein Feuer ausgebrochen. In Brand gerieten laut ersten Informationen Holzreste, die sich im Treppenhaus befanden. Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Zwei Frauen blieben in einem Aufzug stecken und atmeten die giftigen Gase ein. Die Feuerwehr konnte die Frauen nach rund einer Stunde mit einem Trennschleifer aus dem Aufzug befreien. Die beiden Frauen erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus. "Die beiden Frauen wären jämmerlich zugrunde gegangen, wenn wir sie nicht mit Sauerstoff versorgt hätten", sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen. Nach Angaben des Sprechers sei es "sehr heikel" gewesen, den Aufzug zu öffnen.

+++ 100 gefälschte 20-Euro-Scheine per Paket bestellt - Haftbefehl +++

Ein 50-Jähriger ist in Moabit verhaftet worden, nachdem er sich Falschgeld per Post aus Italien bestellt hatte. Wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, sei der Mann dringend tatverdächtig, sich 100 gefälschte 20-Euro-Scheine aus Neapel bestellt zu haben. Nach einem Hinweis aus Italien hätten die Ermittler das Paket abfangen und präparieren können. Nachdem der 50-Jährige das Paket entgegengenommen und geöffnet hatte, wurde er verhaftet.

+++ Auto und Lkw brennen in Neukölln +++

Am frühen Freitagmorgen sind am Tempelhofer Weg in Neukölln ein Auto und ein Lkw in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte das Feuer nach rund 30 Minuten löschen. Der Lkw gehört einer Fahrzeugvermietung. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Weil der Brandort in einem Industriegebiet liegt, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot aus. Ein weiterer Kleintransporter geriet wenig später in Spandau in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer im Cosmarweg. Das abgestellte Fahrzeug brannte vollständig aus, verletzt wurde niemand.

+++ Drei Kinder und Jugendliche festgenommen +++

Die Berliner Polizei hat am Donnerstagnachmittag in Tempelhof drei Kinder und Jugendliche im Alter von 13, 15 und 17 Jahren festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wollten sie offenbar am Nackenheimer Weg ein Krafrad stehlen. Ein Polizist außer Dienst bemerkte die Drei, woraufhin die Gruppe flüchtete. In der Nähe konnten sie festgenommen werden. Nach Feststellung ihrer Identität wurden sie den Erziehungsberechtigten übergeben.

+++ Betonmauer mit rassistischen Parolen beschmiert +++

Unbekannte haben am Donnerstagabend in Blankenfelde eine Betonmauer mit einer rassistischen Parole beschmiert. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Passant gegen 18.30 Uhr den Schriftzug an der Mauer am Rosenthaler Weg und alarmierte die Polizei. Diese machte die Schmiererei unkenntlich. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.