Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: 23-Jähriger bedroht Männer mit Messer

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, 11. Juli.

Foto: pa

+++ 23-Jähriger bedroht Männer mit Messer +++

Ein 23-Jähriger hat zwei Männer am Bahnhof Südkreuz mit einem Küchenmesser bedroht. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Mittwochmittag niemand, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge sprach der Verdächtige die beiden auf dem S-Bahnsteig an und hielt ihnen das Messer vor. Alarmierte Polizisten nahmen ihn fest. Das Fahrrad, das er bei der Überprüfung bei sich führte, war in diesem Jahr gestohlen worden. Wieso der Mann das Messer zückte, werde ermittelt.

+++ Ansteckende Krankheit? Patient auf Sonderisolierstation gebracht +++

Wegen des Verdachts auf eine ansteckende Krankheit ist die Feuerwehr in eine Klinik in Friedrichshain gerufen worden. Eine Person wurde am Donnerstagnachmittag von dort mit einem für solche Fälle ausgestatteten Spezial-Rettungswagen auf die Sonderisolierstation des Virchow-Klinikums der Charité in Mitte gebracht. 24 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Einsatzkräfte trugen demnach Körperschutzanzüge, um sich vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Welche Krankheit bei dem Patienten oder der Patientin vermutet wurde, blieb zunächst unklar. «Es besteht der Verdacht auf eine infektiöse Erkrankung», teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Der zuständige Amtsarzt habe «aus Sicherheitsgründen» die Überführung in die Sonderisolierstation veranlasst. Der Verdachtsfall sei wie vorgeschrieben dem Robert Koch-Institut gemeldet worden. Zunächst war unklar, wann erste Testergebnisse vorliegen.

+++ Überfall auf Geldtransporter: Dritter Verdächtiger festgenommen +++

Knapp acht Monate nach einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter nahe dem Berliner Alexanderplatz hat die Polizei einen dritten Verdächtigen gefasst. Der 34-jährige Mann wurde am Dienstag in Bulgarien festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Twitter mitteilte. Er soll demnach nach Berlin gebracht werden.

Gegen zwei weitere Verdächtige im Alter von 38 und 33 Jahren wurde wegen des Überfalls am 19. Oktober 2018 bereits Anklage erhoben. Der 38-Jährige soll zusammen mit vier anderen Männern den Geldtransporter gestoppt haben. Die Täter bedrohten die beiden Fahrer mit Maschinenpistolen, brachen den Transporter auf und stahlen Kisten mit sieben Millionen Euro Bargeld. Weil sie von der Polizei verfolgt wurden, mussten die Räuber die Geldkisten in einem der beiden Fluchtautos zurücklassen. Der zweite Angeklagte soll Werkzeug und eines der Autos besorgt haben. Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft.

+++ Mann entblößt sich vor Reisender +++

Am Mittwochmorgen belästigte ein Mann am S-Bahnhof Adlershof in Treptow-Köpenick eine Reisende. Ein 23-jähriger Mann sprach gegen 8.50 Uhr eine Frau im Bahnhofsgebäude an und äußerte sich ihr gegenüber anzüglich. Danach entblößte er sich im Intimbereich. Beamte nahmen den Mann nach einem Zeugenhinweis am Bahnhof vorläufig fest. Die Bundespolizei leitete gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlung sowie Beleidigung ein.

+++ Graffiti-Duo erwischt +++

Bundespolizisten haben am Mittwochabend in Treptow-Köpenick zwei Schüler erwischt, die zuvor eine Schallschutzwand zwischen den Bahnhöfen Wilhelmshagen und Erkner hatten. Ein Lokführer beobachtete gegen 17.20 Uhr im Vorbeifahren zwei dunkel gekleidete Personen an einer Schallschutzwand. Als Bundespolizisten das Duo entdeckten, flüchteten die 13 und 14 Jahre alten Jugendlichen in ein Waldstück. Die Einsatzkräfte stoppten die beiden kurz darauf und stellten neben zwei Permanentmarkern auch andere Sprayerutensilien sicher. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein und übergaben die beiden anschließend an ihre Erziehungsberechtigten.

+++ Unfall mit Pkw und Lkw auf Stadtautobahn +++

Am Donnerstagvormittag hat sich auf der Rudolf-Wissell-Brücke des Berliner Stadtrings ein schwerer Unfall ereignet. Laut Verkehrsinformationszentrale nadelt es sich um einen Unfall zwischen Lkw und Pkw. Der Pkw stehe quer auf der Mittelinsel. In Richtung Wedding sei der linke Fahrstreifen, in Richtung Neukölln der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Kurz darauf hieß es, in beide Fahrtrichtungen stehe jeweils nur einer von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Aufräumarbeiten würden einige Zeit dauern. Innerhalb kurzer Zeit baute sich ein Stau in beiden Richtungen auf. Die Passierdauer, so die VIZ, liege bei rund 30 Minuten, ebenso auf der A111 ab Flughafen Tegel. Gegen11 Uhr konnten dann in beiden Fahrtrichtungen wieder die mittlere Fahrspur freigegeben werden. Der Pkw stehe aber immer noch quer auf der MIttelinsel. Autofahrer solltenwährend der Bergungsarbeiten mit weiteren Sperrungen rechnen.

+++ Checkpoint Charlie: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall +++

Bei einem Unfall an der Kreuzung Zimmer-/Friedrichstraße am Checkpoint Charlie in Mitte sind am Mittwochabend zwei Personen verletzt worden. Dort kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Sowohl die Autofahrerin als auch der Radfahrer kamen in ein Krankenhaus. Informationen zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor.

+++ Mann stirbt bei Feuer in Neukölln +++

In der Gropiusstadt ist bei einem Brand in der Nacht zum Donnerstag ein Mensch gestorben und ein weiterer verletzt worden. Als die ersten Löschfahrzeuge im Käthe-Dorsch-Ring eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Fenster der Wohnung, wie eine Sprecherin der Feuerwehr mitteilte. Etwa 100 Anwohner wurden aus dem 14-stöckigen Mehrfamilienhaus ins Freie gebracht und das Feuer im sechsten Stock bekämpft. Das Treppenhaus blieb frei von Rauch. Die Bewohner könnten in ihre Wohnungen zurückkehren, sobald die Kontrollarbeiten abgeschlossen seien, sagte die Sprecherin in der Nacht. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute vor Ort. Aus der Wohnung konnte neben dem Verletzten ein Mensch nur noch leblos geborgen werden. Dabei handelte es sich nach Polizeiangaben um Suizid.

+++ Zwei Männer im Görlitzer Park festgenommen +++

Zivilbeamte der Berliner Polizei haben in der Nacht zu Donnerstag zwei Männer im Görlitzer Park in Kreuzberg festgenommen. Vermutlich handelt es sich bei ihnen um Drogenhändler. Sie wurden durchsucht und abgeführt.

+++ Teenager mit Waffe bedroht +++

Ein Teenager soll am Mittwochabend in Alt-Hohenschönhausen mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt worden sein. Nach Aussage des Opfers soll ein Mann gegen 18 Uhr die Waffe auf ihn gehalten und ein zweiter Mann sich seine Umhängetasche geschnappt haben, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Danach flüchteten die Räuber aus dem Hinterhof an der Strausberger Straße. In der erbeuteten Tasche waren ein Handy, Geld und Kopfhörer. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes.