Charlottenburg

Mann niedergeschossen: Politisches Motiv nicht bestätigt

In Charlottenburg haben zwei Unbekannte einen Mann vor einem Späti angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Vor diesem Spätkauf wurde ein Mann angeschossen.

Vor diesem Spätkauf wurde ein Mann angeschossen.

Foto: Thomas Peise

Berlin. Nachdem ein Mann in Berlin-Charlottenburg niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden ist, sehen die Ermittler ein politisches Motiv bislang nicht bestätigt. "Neben politischen Motiven lassen sich derzeit auch eine Raubtat oder andere persönliche Motive nicht ausschließen", hieß es in einer Mitteilung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag auf Twitter.

Zuvor hatte die Kurdische Gemeinde Deutschland die Vermutung geäußert, es habe sich um eine politische Tat gehandelt. Nach Angaben des Vereins handelte es sich bei dem Opfer um einen kurdischen Kiosk-Besitzer.

Nach bisherigen Erkenntnissen betraten zwei unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch einen Spätkauf in der Goethestraße und schossen einen 35-jährigen Mitarbeiter an. Die Täter flüchteten. Das Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Bereits am Montagabend war es zu einer ähnlichen schweren Straftat gekommen. Gegen einen Verdächtigen, der einen 29-Jährigen in Berlin-Reinickendorf attackiert haben soll, wurde Haftbefehl erlassen. Dem 20-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen, er wurde bereits am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

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