Polizeieinsatz

Verdächtiger Koffer am Breitscheidplatz war harmlos

Wegen eines verdächtigen Koffers wurde der Bereich zwischen Gedächtniskirche und Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße gesperrt.

Etwa zweieinhalb Stunden lang mussten Autofahrer am Dienstagmittag in der Innenstadt rund um den Breitscheidplatz viel Geduld aufbringen. Auch Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) waren länger als gewohnt unterwegs. Grund dafür war ein verdächtiger Gegenstand auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde gegen 10.20 Uhr einen herrenlosen Koffer nahe der Kirche entdeckt und die Polizei alarmiert.

Augenzeugen beobachteten, wie sich ein Polizeifahrzeug an der Ecke Joachimsthaler Straße und Kurfürstendamm quer stellte und den Verkehr umleitete. Auch der Tauentzien wurde abgesperrt. Nahezu zeitgleich hinderten weitere Polizeistreifen an Kantstraße und Hardenbergstraße den Autoverkehr an der Weiterfahrt. Nur wenig später waren an der Hardenbergstraße auch die Bürgersteige mit rot-weißem Flatterband abgesperrt.

45 bis 50 Polizisten waren im Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt waren Kriminaltechniker bereits auf der Anfahrt zur Fundstelle. Die BVG leitete die Busse der Linien 100, 200, M19, M29 und M46 um. Auch die U-Bahneingänge auf dem Platz wurden gesperrt. Die Spezialisten der Kriminaltechnik zerstörten den Koffer nach eingehender Untersuchung dann mit einem starken Wasserstrahl aus einem sogenannten Wassergewehr. In dem Koffer befanden sich Kleidungsstücke. Um 12.40 Uhr hob die Polizei die Sperrungen wieder auf.