Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Porschefahrer rast mit 160 km/h durch Berlin

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 30. Juni.

Polizist bei einer Verkehrskontrolle (Archivbild).

Polizist bei einer Verkehrskontrolle (Archivbild).

Foto: Swen Pförtner / dpa

+++ Kein Führerschein: Porsche-Fahrer rast mit 160 km/h durch die Stadt +++

Am Sonntagmittag hat ein 49 Jahre alter Autofahrer versucht, sich einer Polizeikontrolle in Steglitz zu entziehen. Kurz nach 12 Uhr bemerkten Zivilfahnder einen Porsche-Fahrer, der auf der BAB 103 in Richtung Schloßstraße unterwegs war. Die TÜV-Plakette war abgelaufen. Plötzlich gab der Fahrer Gas und fuhr in den Feuerbachtunnel. Während seiner Fahrt beschleunigte er auf bis auf 160 Stundenkilometer. Nach einer Vollbremsung bog er in den Wolfensteindamm ab. In Höhe der Birkbuschstraße konnten die Beamten den Fahrer stoppen. Bei seiner Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Die Beamten beschlagnahmten den Porsche. Auf den 49-Jährigen kommen nun mehrere Strafverfahren zu.

+++ Mann geht beim Schwimmen im See unter und stirbt +++

Beim Schwimmen in einem See bei Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) ist ein 52-Jähriger am Sonnabend verunglückt. Der Mann war mit Bekannten im Wasser, als er plötzlich unterging, wie die Polizei mitteilte. Bekannte konnten ihn nach kurzer Zeit bergen und an Land bringen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann wenig später. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Mann gesundheitliche Probleme hatte. Weitere Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

+++ Cannabis-Plantagen entdeckt +++

Polizisten haben am Sonnabend in einer Wohnung in Treptow-Köpenick Cannabisplantagen entdeckt. In der Wohnung in der Otto-Krüger-Zeile waren gleich zwei Zelte aufgebaut, in denen sich die Pflanzen befanden. Die Polizei nahm einen 33 Jahren alten Mieter fest. Alle Gerätschaften zum Anbau dieser Plantagen als auch die Cannabispflanzen wurden beschlagnahmt. Zur Festnahme kam es, weil ein bislang unbekannter Zeuge die Polizei verständigte. Die Beamten folgten dem Hinweis und rochen schon im Treppenflur starken Cannabisgeruch. Der 33-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Cannabis verantworten.

+++ Passant will helfen und bekommt Faust gegen den Kopf +++

Ein Passant, der in der Nacht zu Sonnabend einer Frau und einer Transfrau in Mitte half, ist geschlagen worden. Der 29-Jährige bemerkte, wie sich gegen 23.30 Uhr zwei Männer einer Frau und einer Transfrau näherten, die auf einer Steinmauer am Alexanderplatz zwischen der Marienkirche und dem Fernsehturm saßen.

Einer der beiden Männer fasste der 23 Jahre alten Frau ans Bein. Sie wies den Mann lautstark ab. Ihre gleichaltrige Begleiterin half ihrer Bekannten. Die beiden Männer, die 18 und 22 Jahre alt sind, beleidigten die Transfrau homophob.

Dann mischte sich der Passant ein. Einer der beiden Pöbler hielt ihn am T-Shirt fest - sein Begleiter schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf. Alarmierte Polizistinnen und Polizisten nahmen die beiden Männer vorübergehend fest, auf die nun Strafermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung warten.

+++ Betrunkene Autofahrerin flüchtet kurzzeitig vom Unfallort +++

Eine betrunkene Autofahrerin (über zwei Promille) ist am Sonnabendnachmittag in Zehlendorf auf einen Motorroller aufgefahren. Gegen 16.20 Uhr musste der 53-Jährige verkehrsbedingt auf der Clayallee abbremsen. Bei dem Zusammenstoß erlitten der Rollerfahrer und seine 19 Jahre alte Tochter, die als Sozia mitfuhr, schwere Verletzungen und kamen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die 35 Jahre alte Autofahrerin entfernte sich kurzzeitig vom Unfallort, kehrte aber zurück.

+++ Autofahrerin fährt ins Gleisbett +++

Eine 46-Jährige ist in der Nacht zu Sonntag mit ihrem Auto in ein Gleisbett in Marzahn gefahren. Gegen 0.20 Uhr war die Frau mit ihrem Skoda auf der Rhinstraße unterwegs. In Höhe einer Baustelle, an der die Verkehrsteilnehmenden über das Gleisbett auf eine andere Fahrbahn geleitet werden, geriet sie auf die Gleise und kam erst nach etwa 50 Metern zum Stehen. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr zogen den Wagen aus dem Gleisbett. Da die Frau stark nach Alkohol roch und eine Atemalkoholkontrolle verweigerte, brachten sie Polizistinnen und Polizisten in ein Polizeigewahrsam, in dem sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Autofahrerin wieder entlassen.

+++ Pkw kollidiert mit Taxi +++

Vier Personen sind in der Nacht zu Sonntag bei einem Unfall in Gesundbrunnen verletzt worden. Ein vollbesetztes Taxi kollidierte an der Kreuzung Osloer Straße Ecke Grüntaler Straße mit einem Pkw. Dabei erlitten 3 Personen leichte Verletzungen. Die vierte Person wurde schwer verletzt. Nach Zeugenangaben soll der Pkw die Kreuzung bei Rot und mit überhöhter Geschwindigkeit passiert haben und stieß in der Folge mit dem Taxi zusammen.

+++ Jugendliche überfallen Verkäuferin +++

Zwei junge Männer haben eine Verkäuferin in Kreuzberg überfallen und verletzt. Die beiden 15- und 18-Jährigen betraten am Samstagnachmittag durch eine Seitentür das kleine Verkaufshäuschen an der Zossener Straße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort nahm einer von ihnen die 65-jährige Verkäuferin den Angaben zufolge "in den Schwitzkasten" und stieß sie zu Boden. Sein Komplize griff sich die Tageseinnahmen aus der Kasse. Anschließend sei das Duo in Richtung Mittenwalder Straße geflohen. Zeugen beobachteten, wie die Männer in einem Hauseingang verschwanden. Die alarmierte Polizei nahm beide im Treppenhaus fest. Die Verkäuferin wurde leicht verletzt.

+++ Parolen gerufen und gepöbelt: Mann festgenommen +++

Ein Mann ist am Sonnabendnachmittag in Kreuzberg festgenommen worden, weil er "Sieg Heil" gerufen und den "Hitlergruß" gezeigt hat. Gegen 17 Uhr soll der 46-Jährige in der Frankfurter Allee Ecke Mainzer Straße diese Parolen gerufen und Passanten angepöbelt haben. Einem 31-Jährigen soll er auf den Arm geschlagen haben. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen vorübergehend fest. Er soll leicht alkoholisiert gewesen sein und

+++ Mehrere Fahrzeuge in Flammen - Brandstiftung vermutet +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag mehrere Fahrzeuge in Neukölln, Charlottenburg, Prenzlauer Berg und Tiergarten angezündet. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Wie die Polizei mitteilte, brannte gegen 1.40 Uhr ein Carsharing-Auto in der Finowstraße in Neukölln. Eine Passantin entdeckte das Feuer und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Ein daneben geparktes Fahrzeug wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 2.30 Uhr sah ein Zeuge verdächtige Personen, die sich an einem in der Straße des 17. Juni geparkten Anhänger in Tiergarten zu schaffen machten. Nachdem sie geflüchtet waren, entflammte der Anhänger. Eine halbe Stunde später bemerkte eine Zeugin ein brennendes Motorrad, das auf dem Gehweg der Rykestraße (Prenzlauer Berg) geparkt war. Ermittlungen ergaben, dass zeitgleich in der Nähe auch ein Fahrrad sowie Bekleidung brannten. Gegen 3.30 Uhr stellte ein Passant Flammen an einem in der Müller-Breslau-Straße (Charlottenburg) geparkten VW fest. Das Feuer griff auch auf einen nebenstehenden Ford und einen E-Scooter über.

+++ Intensivtäter festgenommen +++

Ein Einbrecher ist am Sonntagfrüh in Friedrichshain-Kreuzberg festgenommen worden. Kurz vor 4 Uhr bemerkten die Beamten eine ausgelöste Alarmanlage an einem Geschäft in der Frankfurter Allee. Die Polizisten hörten laute Geräusche, die aus dem Laden kamen. Danach kletterte ein Mann aus dem Fenster. Nach kurzer Verfolgung konnten sie den 24-Jährigen in der Nähe des Tatortes festnehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Intensivtäter. Tatbeute und Einbruchwerkzeug fanden die Beamten auf seinem Fluchtweg. Der junge Mann kam in ein Polizeigewahrsam und wurde dort der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben.

+++ Busfahrer fremdenfeindlich beleidigt +++

Ein Busfahrer ist am Sonnabendabend von einem 78-Jährigen in Wilmersdorf fremdenfeindlich beleidigt worden. Als der 59 Jahre alte Busfahrer in der Berliner Straße stand, bemerkte gegen 22 Uhr einen Streit zwischen dem 78-Jährigen und zwei Frauen. Als er sich einmischte, beleidigte ihn der Senior fremdenfeindlich. Alarmierte Polizistinnen und Polizisten nahmen die Anzeige entgegen.

+++ Fahrer fährt in Böschung +++

Auf der Heiligensee Straße in Tegel ist ein Mercedes-Fahrer von der Straße abgekommen. Er fuhr in die Böschung. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Mit einem Stahlseil und mit Hilfe des Rüstwagens der Feuerwehr konnte der Wagen wieder auf die Straße gezogen werden.

+++ Motorradfahrer schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall am Sonnabendnachmittag in Alt-Hohenschönhausen schwer verletzt worden. Eine 49 Jahre alte Frau wendete ihren Volvo gegen 16 Uhr auf einer Einfahrt in der Konrad-Wolf-Straße. Als sie wieder auf die Straße fuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einem 26 Jahre alten Motorradfahrer. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik.