Märkisches Viertel

Mit Schreckschusswaffe ins Gesicht geschossen - Festnahme

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten Drogen und Bargeld in einer händlertypischen Stückelung.

Foto: pa

Einem Mann ist am Freitagnachmittag im Ortsteil Märkisches Viertel in Reinickendorf mit einer Schreckschusswaffe ins Gesicht geschossen worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Er hat Glück gehabt und wurde durch den Schuss nur leicht verletzt", sagte der Polizeisprecher.

Nach Schussabgabe flüchtete der Mann

Was war passiert? Der 29-Jährige kam mit seiner 27 Jahre alten Freundin vom Einkauf und ging über den Parkplatz des Lebensmittelmarktes am Wilhelmsruher Damm. Dort parkte gegen 14.35 Uhr auch ein 26-Jähriger mit seinem Skoda. Als die Beiden an dem Auto vorbeiliefen, schoss der 26 Jahre alte Mann dem 29-Jährigen ins Gesicht. "Der Schuss kam ohne Vorwarnung", sagte ein Polizeisprecher. Anschließend flüchtete er mit dem Skoda. Warum der Mann auf den anderen schoss, ist bislang noch unklar. Beide Männer sollen sich nach Polizeiangaben kennen

Durchsuchung: Drogen und Bargeld gefunden

Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 12 nahmen kurz darauf den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift in der Schlitzer Straße fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Drogen und Bargeld in einer händlertypischen Stückelung. Nachforschungen ergaben, dass ein Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahme seines Führerscheins vorlag, so dass der Festgenommene sich neben Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten muss.