Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuer im Keller der iranischen Opposition

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 26. Juni.

Einsatzkräfte an der Landecker Straße in Schmargendorf.

Einsatzkräfte an der Landecker Straße in Schmargendorf.

Foto: Thomas Peise

+++ Radfahrer stirbt nach Sturz +++

In Kaulsdorf ist am Mittwochmorgen ein 35 Jahre alter Radfahrer aus bisher ungeklärter Ursache gestürzt und noch vor Ort gestorben. Der Mann war gegen 8 Uhr in einer Grünanlage am Kreppfuhlweg unterwegs. Ein Fachkommissariat ermittelt.

+++ Feuer in Keller des iranischen Widerstandsrates +++

An der Landecker Straße in Schmargendorf ist am Mittwochabend im Keller eines Hauses ein Brand ausgebrochen. Nach bisherigen Informationen soll es sich um eine Villa handeln, in der der Nationale Widerstandsrat des Iran untergebracht ist. Vier Personen wurden nach ersten Angaben verletzt. Eine kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit vier Staffeln im Einsatz.

+++ 19-Jähriger spritzt Bier in Streifenwagen - 18-Jähriger bespuckt Polizisten +++

Die Party einer etwa 20-köpfigen Gruppe am Schlachtensee im Berliner Ortsteil Nikolassee ist am Dienstagabend ausgeartet, als zwei junge Leute eine Polizeistreife angriffen. Die beiden jungen Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden vorübergehend festgenommen, zwei Beamten erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach war der Funkstreifenwagen gegen 22.15 Uhr auf dem Uferweg am Schlachtensee unterwegs. Dort trafen die Polizisten auf die Gruppe, die laute Musik abspielte und Alkohol trank. Als die Streife an der Gruppe vorbeifuhr, spritzte der 19-Jährige Bier durch das offenen Beifahrerfenster und traf dabei eine Beamtin. Außerdem beleidigte er die Polizisten. Während der junge Mann sich weigerte, seine Personalien feststellen zu lassen, trat ein 18-Jähriger gegen den Einsatzwagen und beschädigte eine Seitenscheibe und den Türrahmen. Dabei spuckte er um sich. Die Polizisten stülpten ihm daraufhin eine Spuckschutzhaube über. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte wurden die Personalien der beiden Heranwachsenden festgestellt und freiwillige Atemalkoholmessungen durchgeführt. Beide wurden vor Ort entlassen. Die beiden leicht verletzten Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

+++ Lkw bleibt im Grunnertunnel hängen +++

Im Gruntertunnel in Mitte hat sich am Dienstagnachmittag ein Lkw mit einem Werbeplakat Festgefahren. Die Fahrbahn in Richtung Prenzlauer Berg musste gesperrt werden. Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten, den Lkw aus dem Tunnel zu befördern. Deshalb dauerte die Sperrung zunächst an.

+++ Polizist außer Dienst stoppt betrunkenen Autofahrer +++

Ein Polizeibeamter hat in der Nacht zu Mittwoch in Karow einen betrunkenen Autofahrer gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, sei der Polizist gegen 2.20 Uhr nach Dienstende auf dem Weg nach Hause gewesen, als ihm in der Bucher Chaussee ein Ford, der eigentlich hätte warten müssen, seitlich fast in den Wagen fuhr. Der Polizist konnte einen Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Der Fahrer des Ford habe dann seine Geschwindigkeit erhöht und sei in „Schlangenlinien“ davon gefahren. Der Polizist folgte dem Fahrer und konnte weiter beobachten, dass der Mann eine sehr auffällige und unsicher wirkende Fahrweise hatte, so dass sich der Beamte in der Wolfgang-Heinz-Straße mit seinem privaten Auto neben den Ford stellte, sich als Polizist auswies und dem Fahrer mitteilte anzuhalten. Dem kam der Mann zunächst nach, stieg dann jedoch gleichzeitig mit dem Polizisten aus und wollte zu Fuß fliehen. Als wenig später weitere Polizisten eintrafen, behauptete er, nicht gefahren zu sein und gar kein Auto zu besitzen. Den Schlüssel des Wagens hatte er zwischenzeitlich in der Nähe abgelegt. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Eine Überprüfung ergab, dass der 29-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem wusste der Halter des Ford nach eigenen Angaben nicht, dass sein Fahrzeug von dem 29-Jährigen genutzt wurde. Die Polizeikräfte brachten ihn in ein Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Faustschläge gegen 25-Jährige +++

Ein 23-Jähriger hat am Montagmorgen in Schöneberg einer 25-Jährige mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, kam es zu dem gewalttätigen Übergriff gegen 5 Uhr am Bahnsteig des Bahnhofs Südkreuz. Eine Zeugin ging dazwischen und konnte weitere Angriffe verhindern. Die Frau erlitt keine sichtbaren Verletzungen, klagte jedoch über Schmerzen. Eine ärztliche Versorgung lehnte sie ab. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den 23-Jährigen ein.

+++ Radfahrer stürzte und verletzte sich schwer – Zeugen gesucht +++

Nach einem Unfall in Schöneberg sucht die Polizei nach Zeugen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 47-Jähriger am Freitag, 21. Juni, gegen 12.20 Uhr mit seinem Rad auf der Hauptstraße in Richtung Bennigsenstraße unterwegs. Laut einer Zeugin soll dann ein unbekannter Autofahrer oder eine unbekannte Autofahrerin von der Hauptstraße nach rechts in die Wexstraße in Richtung Erfurter Straße abgebogen sein und hierbei den Radfahrer geschnitten haben, so dass dieser stürzte und sich schwere Verletzungen im Gesicht und an den Armen zuzog. Das Auto soll sich ohne anzuhalten entfernt haben. Der Verletzte liegt seitdem stationär in einem Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4, 12249 Berlin-Lankwitz, Eiswaldtstraße 18 unter der Telefonnummer (030) 4664-472383 zu melden. Selbstverständlich nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

+++ Laube brennt lichterloh +++

In der Tino-Schwierzina-Straße in Heinersdorf brannte am frühen Mittwochmorgen eine Laube lichterloh. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Die Brandursache ist bislang unklar und wird ermittelt.

+++ Hausdurchsuchung bei Linksextremisten +++

Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen zur Stunde neun Wohnungen von Mitgliedern der linksextremistischen Gruppierung „Jugendwiderstand“, wie die Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter mitteilt. Hintergrund sind demnach unter anderem Angriffe auf eine pro-israelische Versammlung am 12. September 2018 und auf Teilnehmer des Rudolf-Hess-Gedenkmarsches am 19. August 2017.

+++ Bewaffnete Räuber überfallen Spätkauf +++

Zwei Unbekannte haben in Buckow einen Spätkauf mit einer Schusswaffe überfallen. Die Räuber bedrohten in der Nacht zu Mittwoch die Angestellte des Kiosks - einer mit der Pistole, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor wurde die Frau noch von einem der Männer gegen den Verkaufstresen geschubst. Die Räuber griffen sich anschließend Bargeld und Tabakwaren. Ein dritter Mittäter sicherte die Umgebung vor dem Späti ab. Das Trio flüchtete anschließend in einem Auto. Die 47 Jahre alte Angestellte erlitt einen Schock und musste ärztlich versorgt werden.

+++ Unfall bei Überholmanöver - Mofafahrer schwer verletzt +++

Bei einem Überholmanöver in Schöneberg ist ein 78 Jahre alter Mofafahrer von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Fahrzeug am Dienstagnachmittag auf der Arnulfstraße unterwegs, als ein hinter ihm fahrender Lkw zum Überholen ansetzte, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Beim Wiedereinscheren streifte der Lastwagen das Mofa. Daraufhin verlor der 78-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen an Kopf, Arm, Bein und Rumpf zu. Er musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 41-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

+++ LKW erfasst Radfahrer +++

In Köpenick wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag schwer verletzt. Ein 43-jähriger LKW-Fahrer war gegen 16.30 Uhr die Erwin-Bock-Straße in Richtung Müggelschlößchenweg entlang gefahren. Der 27-jährige Radfahrer soll linksseitig vom Strandschloßweg auf die Fahrbahn gefahren sein, ohne dabei auf den fließenden Verkehr zu achten. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem LKW und dem Radfahrer. Der 27-Jährige zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopf und an den Armen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Pkw brennt in Charlottenburg aus +++

In der Nierbuhrstraße in Charlottenburg hat am Mittwoch in den frühen Morgenstunden ein Pkw gebrannt. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Waldbrand im Grunewald - Feuerwehr im Großeinsatz +++

Beim Brand nahe dem Teufelsberg im Berliner Ortsteil Grunewald dauern die Löscharbeiten weiter an. Das Feuer sei unter Kontrolle und die Fläche des Feuers konnte verringert werden, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Mittwochmorgen. Wie viel Hektar Waldboden noch brennen, war zunächst unklar. Am Dienstagabend waren etwa 16 Hektar betroffen, die Flammen erfassten auch Baumkronen. Die Feuerwehr war die ganze Nacht über vor Ort und suchte nach weiteren Glutnestern, hieß es weiter.

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