Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Frau stirbt bei Wohnungsbrand

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 23. Juni.

Bei einem Feuer in diesem Hochhaus starb eine Frau.

Bei einem Feuer in diesem Hochhaus starb eine Frau.

Foto: Morris Pudwell

+++ Frau stirbt bei Wohnungsbrand +++

In der Nacht zu Sonntag brannte gegen 2.30 Uhr eine Wohnung im 8. Stock eines zehngeschossigen Hochhauses in der Alfred-Randt-Straße in Köpenick. Die Rettungskräfte fanden während der Löscharbeiten in der Brandwohnung die bewusstlose 65 Jahre alte Mieterin vor. Eine Notärztin und Notfallsanitäter begannen umgehend mit der Reanimation, die nach gut 60 Minuten erfolglos abgebrochen wurde. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften am Ort. Die Brandursache wird noch ermittelt. Angehörige der Toten wurden vor Ort betreut. Weitere Menschen kamen durch den Brand in dem Mehrfamilienhaus nicht zu schaden, hieß es. Die Wohnunge brannte allerdings vollständig aus.

+++ Verdächtiger Koffer im Ostbahnhof entdeckt - Haupthalle geräumt +++

Nach dem Fund eines verdächtigen Koffers ist am Sonnabend die Haupthalle des Berliner Ostbahnhofs in Friedrichshain geräumt worden. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn hatte den Koffer kurz nach 14 Uhr entdeckt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Der Zugverkehr war demnach zunächst nicht betroffen.

+++ Autofahrer rast vor Kontrolle davon - mehrere rote Ampeln überfahren +++

Weil ein Autofahrer in Charlottenburg an einer roten Ampel abbog, nahmen Polizisten am Sonntagmorgen die Verfolgung des Mercedes auf. Dieser raste davon, überquerte mehrere Kreuzungen trotz roter Ampel. Ein Verkehrsunfall am Saatwinkler Damm konnte nur durch Bremsungen anderer Verkehrsteilnehmer verhindert werden. Die Polizisten brachen die Verfolgung ab und fuhren zur Anschrift des Halters. Dort (in Borsigwalde) konnten sie den 33 Jahre alten Sohn des Fahrzeughalters als Fahrer identifizieren. Im Auto wurden zwei kleine Tüten mit Betäubungsmitteln aufgefunden. Das Fahrzeug wurde als Tatmittel beschlagnahmt. Da die Beamten Alkohol in der Atemluft des Tatverdächtigen wahrnahmen, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Fahrerlaubnis wurde ihm entzogen.

+++ Mann will Streit schlichten: Mit Messerstich verletzt +++

Ein 20-Jähriger, der einen Streit zwischen einem Paar schlichten wollte, ist in Potsdam durch einen Messerstich verletzt worden. Zu der Tat sei es in der Nacht zu Sonnabend am Lustgarten gekommen, teilte die Polizei mit. Das Opfer habe zwei Schnittwunden erlitten. Er wurde im Krankenhaus operiert. Beim Täter handelt es sich den Angaben zufolge um einen 22 Jahre alten Mann, der sich mit seiner Lebensabschnittgefährtin gestritten hatte. Er wollte nach dem Messerangriff auf den Schlichter auf seinem Fahrrad flüchten. Polizisten nahmen ihn fest.

+++ Auto rast gegen Baum - Fahrer tot +++

Der Fahrer eines VW prallte in der Nacht zu Sonntag auf der Friederikestraße in Reinickendorf gegen einen Baum und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich nach einer leichten Linkskurve. Die genauen Umstände werden erzeit ermittelt.

+++ Motorradfahrer fliegt aus Kurve und prallt gegen Baum - tot +++

Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) ums Leben gekommen. Er sei mit einer nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Cross-Maschine von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin am Sonntag mit. Bei dem Unfall am Samstagabend stieß er gegen einen Straßenbaum. Der Hergang konnte anhand der Verletzungen des Fahrers und der Beschädigungen am Krad rekonstruiert werden. Der 24-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

+++ Einkaufszentrum in Strausberg in Flammen +++

Ein schwerer Brand hat in der Nacht zum Sonntag ein Einkaufszentrum bei Strausberg (Märkisch-Oderland) in Teilen zerstört. Möglicherweise sei das Gebäude einsturzgefährdet, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war in der Nacht mit 170 Leuten und 45 Löschfahrzeugen im Einsatz. Die Flammen loderten meterhoch und dunkle Rauchsäulen stiegen auf. Sie waren noch aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen. Am Morgen war das Feuer nach Polizeiangaben unter Kontrolle.Nach ersten Ermittlungen war ein Reifenstapel in einer Autowerkstatt gegen 20.30 Uhr in Flammen aufgegangen und der Brand breitete sich auf das angrenzende Einkaufszentrum aus. Über die Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

+++ Frau rassistisch beleidigt +++

Eine 21-Jährige ist in der Nacht zu Sonntag von ihrer Nachbarin in Schöneberg rassistisch beleidigt worden. Zeugenaussagen zufolge soll die 70-Jährige gegen 23 Uhr in der Penzberger Straße mehrfach vom Balkon aus rassistische Beleidigungen gerufen haben. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Mann bei Raub schwer verletzt +++

Ein 20-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag in Köpenick ausgeraubt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen Mitternacht in einer Tram in der Müggelheimer Straße unterwegs, als rund zehn Jugendliche einstiegen. Diese sollen die Telefonnummer einer 18-Jährigen, die in der Tram fuhr, verlangt haben. Als der 20-Jährige verlangte, die 18-Jährige in Ruhe zu lassen, sollen die Jugendlichen auf ihn eingeschlagen haben, so die Polizei. Der 20-Jährige verlor durch die Schläge das Bewusstsein, worauf die Gruppe ihm sein Basecap und seinen Bluetooth-Lautsprecher stahlen, bevor sie die Flucht ergriff. Das Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch sowie weitere Gesichtsverletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

+++ Auto in Flammen +++

In Köpenick ist am Sonnabendmittag ein Auto in Brand geraten. Der Ford brannte vollständig aus. Personen wurden nicht verletzt, weitere Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

+++ Mann wegen Glaubens angegriffen +++

Ein 58-Jähriger ist am Sonnabendnachmittag in Kreuzberg angegriffen und verletzt worden. Laut Polizei wollte er zusammen mit einem 53-Jährigen auf dem Gehweg der Taborstraße über ihre Religion informieren, als die beiden von einem Unbekannten verbal auf Türkisch angegangen worden seien. Der Mann schlug dem 58-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und flüchtete. Das Opfer wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

+++ Mann in U-Bahnhof überfallen +++

Ein Mann ist am Sonnabendabend im U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg überfallen worden. Nach den bisherigen Ermittlungen und laut Zeugen hatte der Unbekannte den 53-Jährigen gegen 18.30 Uhr auf dem Bahnsteig zu Boden gebracht und ihn mit Reizgas besprüht. Der Überfallene flüchtete in eine U-Bahn, wohin der Täter ihm aber folgte. Er durchsuchte die persönlichen Sachen des Verletzten und flüchtete schließlich. Der 53-Jährige musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

+++ Streit um Sitzplatz mündet in Schlägerei +++

Der Streit um einen Sitzplatz ist am Sonnabendabend in Haselhorst eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich eine 43-Jährige und ihr 19 Jahre alter Sohn in der Straße Am Juliusturm gegen 23.45 Uhr um den Sitzplatz gestritten. Dabei soll einer der Männer dem 19-Jährigen mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf geschlagen haben. Als die 43-Jährige dazwischen ging, erhielt sie einen Schlag gegen den Arm. Sicherheitskräfte trennten die Streitenden. Die Polizei konnte die beiden Verdächtigen im Alter von 27 und 40 Jahren im Nachgang feststellen. Der 19-Jährige musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.