Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Frau wird von Regionalzug erfasst und stirbt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, 20. Juni.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Frau wird von Regionalzug erfasst und stirbt +++

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Lübbenau ist am Donnerstag eine Frau von einem Regionalzug erfasst worden und gestorben. Die 82-Jährige wollte nach Polizeiangaben mit ihrem Fahrrad die Bahngleise überqueren und habe vermutlich die Entfernung des herannahenden Zuges nicht richtig eingeschätzt. Die Frau wurde vom Zug erfasst und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

+++ Dealer bietet Polizisten Drogen an +++

Ein Dealer hat sich am Dienstagnachmittag am S-Bahnhof Warschauer Straße die falschen Kunden ausgesucht. Der 16-Jährige versuchte, ausgerechnet Zivilfahndern der Bundespolizei Drogen zu verkaufen. Der Jugendliche war den Beamten aufgefallen, weil er auch anderen Reisenden Drogen anbot. Als sie sich als Polizisten zu erkennen gaben, versuchte der Dealer zu fliehen. Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Die Beamten setzten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit seinem Betreuer auf freien Fuß.

+++ Reetdach in Flammen +++

Das Reetdach eines Kiosks am U-Bahnhof Dahlem Dorf in der Königin-Luise-Straße in Steglitz stand in der Nacht zu Donnerstag in Flammen. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Dabei setzten sie auch Schaum ein. Dieser lief auf die darunter liegenden U-Bahngleise. Der Bahnhof wird mindestens bis Donnerstagmittag gesperrt bleiben. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

+++ Überfall mit Messer auf Lokal +++

Ein Unbekannter hat zwei 63 und 35 Jahre alte Mitarbeiter eines Lokals in Neukölln überfallen und ausgeraubt. Wie ein Sprecher der Polizei am Donnerstag sagte, bedrohte der Täter die beiden am späten Mittwochnachmittag in dem Lokal am Buckower Damm mit einem Messer. Anschließend griff er sich ein Kellnerportemonnaie und flüchtete. Verletzt wurde niemand.

+++ Mehrere Gartenlauben angezündet +++

In Charlottenburg-Nord sind nach Angaben der Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Gartenlauben angezündet worden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, gegen 1.40 Uhr, alarmierte ein Passant die Einsatzkräfte zum Friedrich-Olbricht-Damm, nachdem eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage brannte. Etwa einen Kilometer entfernt musste die Berliner Feuerwehr kurz vor 4 Uhr einen weiteren Brand in der Kolonie löschen. Durch das Feuer an einer Laube wurde auch ein zweites, benachbartes Gartenhaus beschädigt. Bereits Dienstagnacht brannten drei Gartenlauben am Saatwinkler Damm. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurden die Brände vorsätzlich gelegt. Ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Rettungskräfte angegriffen +++

Zwei Männer haben in der Nacht zu Donnerstag in Tempelhof Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes angegriffen. Bei einem Einsatz an der Ecke Alt-Tempelhof und Tempelhofer Damm öffneten die beiden die hintere Tür eines Rettungswagens und wollten einsteigen. Ein Sanitäter konnte dies verhindern, indem er damit drohte die Polizei zu rufen. Die beiden aggressiven Männer, einer von ihnen deutlich angetrunken, trollten sich daraufhin. Wenig später tauchte der Alkoholisierte wieder auf, zog eine Schreckschusspistole mit Reizgas und feuerte. Polizisten konnten den 28-Jährigen in der Nähe festnehmen. Er hatte einem Atemalkoholwert von zwei Promille. Die dreiköpfige Besatzung des Rettungswagens erlitt Knalltraumen sowie Reizungen im Gesicht und an den Armen. Nach einer Behandlung in einem Krankenhaus mussten sie ihren Dienst beenden.

+++ Einbrecher in Einfamilienhaus festgenommen +++

Polizisten haben am Mittwochabend gegen 21.10 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Charlottenburger Ahornallee einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Der 31-Jährige war offenbar über ein Baugerüst an ein Fenster des Hauses gelangt und hatte es eingeschlagen. Danach gelangte er ins Innere. Er durchwühlte mehrere Zimmer und stopfte Schmuck in seine Taschen. Ein Zeuge hatte die Polizei alarmiert, da er ein Klirren gehört hatte.

+++ Kleintransporter erneut in Flammen +++

Innerhalb von 24 Stunden brannte ein Kleintransporter in der Nacht zu Donnerstag im Stellingdamm in Köpenick erneut. Auch diesmal ermittelt die Kriminalpolizei. Unbekannte hatten in der Nacht zu Mittwoch an gleich zwei Orten in Berlin Fahrzeuge angezündet. Nach Polizeiangaben brannte gegen 2.15 Uhr ein Kleintransporter am Stellingdamm in Köpenick. Zuvor fing im Ortsteil Weißensee ein Auto in der Falkenberger Straße Feuer. Herbeigerufene Rettungskräfte löschten die Brände. Die Polizei geht derzeit sowohl in Weißensee als auch in Köpenick von Brandstiftung aus.