Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizei kontrolliert PS-Protze am Kudamm

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 19. Juni.

Berliner Polizisten am Mittwochabend bei Kontrollen am Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße.

Berliner Polizisten am Mittwochabend bei Kontrollen am Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße.

Foto: BM

+++ Polizei kontrolliert PS-Protze am Kudamm +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben sich am Donnerstagabend am Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße postiert, um Autofahrer zu kontrollieren. "Es geht uns vor allem um sogenannte Profilierungsfahrer", sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. Auf dem Kudamm sind regelmäßig hochmotorisierte Autos unterwegs. In der Vergangenheit waren immer wieder Fahrer aus dem Verkehr gezogen worden, teilweise wurden die Luxuskarossen sichergestellt, weil sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstießen.

+++ Neukölln: Zwölf Polizisten bei Einsatz verletzt +++

Ein 34-Jähriger hat am Dienstagnachmittag in Neukölln gleich zwölf Einsatzkräfte verletzt. Begonnen hatte der Einsatz damit, dass ein Ladeninhaber in der Karl-Marx-Straße bemerkte, dass Wasser aus der Decke in seinen Laden lief. Als er an der Wohnungstür klingelte, wurde ihm nicht geöffnet. Auch Polizei und Feuerwehr öffnete niemand. Daraufhin wurde die Tür gegen 16.40 Uhr gewaltsam geöffnet. Allerdings wurden die Beamten von dem Mieter sofort mit einer unbekannten Flüssigkeit besprüht. Danach setzte der 34-Jährige einen Feuerlöscher gegen die Beamten ein, die daraufhin erst einmal aufgaben.

Mit der Hilfe weiterer Einsatzkräfte betraten sie erneut die Wohnung und wurden wieder von dem Mann mit dem Feuerlöscher besprüht. Darauf flüchtete er auf den Balkon seiner Wohnung im ersten Stock, sprang auf die Straße und flüchtete in Richtung Hermannplatz. Allerdings konnte er kurz darauf festgenommen werden. Eine Ärztin ließ den Mann schließlich auf der psychiatrischen Station der Klinik unterbringen. Zwölf Beamte litten nach dem Einsatz wegen des Löschmittels unter akuter Atemnot, zehn von ihnen mussten nach ambulanter Behandlung den Dienst beenden.

+++ Laube in Kleingartenanlage brennt aus +++

In einer Kleingartenanlage im Heckerdamm in Charlottenburg ist am frühen Mittwochmorgen eine Laube komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit zwei Staffeln im Einsatz und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

+++ Autos in Köpenick und Weißensee angezündet +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch an gleich zwei Orten in Berlin Fahrzeuge angezündet. Nach Polizeiangaben brannte gegen 2.15 Uhr ein Kleintransporter am Stellingdamm in Köpenick. Zuvor fing im Ortsteil Weißensee ein Auto in der Falkenberger Straße Feuer. Herbeigerufene Rettungskräfte löschten die Brände. Weitere Fahrzeuge wurden in beiden Fällen nicht beschädigt. Verletzt wurde ebenfalls niemand. Die Polizei geht derzeit sowohl in Weißensee, als auch in Köpenick von Brandstiftung aus. Immer wieder kommt es in Berlin zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge oder Container von Unbekannten angezündet werden. Erst in der vergangenen Woche brannte ein Auto auf einem Parkplatz an der Eisenacher Straße in Hellersdorf.

+++ Feuer an Schnellrestaurant gelegt +++

Unbekannte haben in der Nacht zwei Kunststoffbeutel unmittelbar vor und hinter einer Filiale eines Schnellrestaurants in Moabit in Brand gesetzt. Zeugen hatten gegen 2.45 Uhr Polizei und Feuerwehr verständigt, nachdem sie die Brände an der Turmstraße bemerkt und teilweise bereits gelöscht hatten. Die Feuer griffen nicht auf das Gebäude über. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Zehnköpfige Gruppe greift Juden in Steglitz an +++

Unbekannte sollen in der Nacht zu Mittwoch einen Mann wegen seines jüdischen Glaubens in Steglitz attackiert und verletzt haben. Angezeigt wurde der Sachverhalt von dem 23-jährigen US-amerikanischen Staatsbürger über die Internetwache der Polizei Berlin. Demnach befand sich der Mann gegen 21 Uhr in einer Parkanlage, unweit zur Rothenburg- Ecke Grunewaldstraße. Aus einer zehnköpfigen Gruppe heraus sollen drei Personen ihn belästigt haben. Einer soll den Mann nach dessen Religion befragt und daraufhin geschlagen haben, nachdem er dem Schläger sagte, dass er jüdischen Glaubens sei. Durch die Schläge ins Gesicht erlitt der 23-Jährige ein Hämatom am Auge. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen antisemitischen Angriffs.

+++ Mann nach homophober Beleidigung und Körperverletzung festgenommen +++

Die Polizei hat in der Nacht zu Mittwoch einen 33-Jährigen in Tiergarten festgenommen. Der Mann soll gegen 1 Uhr einen 51-Jährigen in einer Parkanlage am Oswald-Schumann-Park,der dort mit einem Bekannten auf einer Bank saß, homophob beleidigt haben. Als der 51-Jährige aufstand, soll der 33-Jährige ihm eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben. Der Mann erlitt eine stark blutende Platzwunde und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm den 33-Jährigen fest. Zeugen erkannten ihn als Verdächtigen für eine weitere homophobe Beleidigung und Körperverletzung vom 17. Juni am selben Ort wieder.

+++ Maschine brennt auf Arbeitszug +++

Auf einem Betriebsgelände in Großbeeren im Landkreis Teltow-Fläming ist eine Maschine auf einem Arbeitszug in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Die Brandursache ist bislang unbekannt und wird ermittelt.