Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Falscher Postbote schlägt auf Raubopfer ein

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonnabend, 15. Juni.

Polizeiwagen im Einsatz (Archivbild).

Polizeiwagen im Einsatz (Archivbild).

Foto: Imago/Future Images

+++ Falscher Postbote schlägt mit Hammer auf Raubopfer ein +++

Bei einem Überfall in einer Wohnung am Freiheitsweg in Reinickendorf ist Freitagnachmittag ein Mann schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte gegen 16.15 Uhr ein Mann, der sich als Paketbote ausgab, an der Wohnungstür des 52-Jährigen. Als der Mieter öffnete, wurde er von dem Mann sofort mit einem Hammer attackiert und zurück in die Wohnung gedrängt. Dort schlug der Täter weiter auf den Mann ein und durchsuchte anschließend die Räume. Der Angegriffene konnte in den Hausflur flüchten und laut um Hilfe rufen.

Daraufhin folgte der Angreifer dem 52-Jährigen, zog ihn wieder zurück in die Wohnung und verschloss die Tür. Dort schlug er weiter mit dem Hammer auf sein Opfer ein. Nachbarn hörten die Hilferufe und den Lärm aus der Wohnung und riefen die Polizei. Als die Beamten eintrafen, sprang der Räuber vom Balkon in den Innenhof und flüchtete mit dem Wohnungsschlüssel, dem Handy und der Geldbörse des Überfallenen. Dem 52-Jährigen gelang es kurz darauf, die Tür mit einem Zweitschlüssel zu öffnen. Rettungssanitäter versorgten den Überfallenen und brachten ihn mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektionhat die Ermittlungen übernommen.

+++ Drogenhändler flieht zu Fuß nach Crash am Alex +++

An der Kreuzung Karl-Liebknecht- Ecke Memhardstraße in Mitte sind am Freitagabend gegen 20.45 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Dabei wurde ein 23-Jähriger verletzt. Er kam mit Kopf- und Armverletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer aus dem anderen Fahrzeug flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. In seinem Auto wurde im Fußraum eine Plastiktüte mit diversen Betäubungsmitteln sowie vier Handys gefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei stellte den Wagen, die Mobiltelefone und die Drogen sicher. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Blindgänger am Alexanderplatz entschärft +++

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist nahe dem Berliner Alexanderplatz in Mitte erfolgreich entschärft worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Zünder in der Nacht zum Sonnabend gesprengt. Anschließend hoben die Behörden die Sperrungen rund um den Fundort auf. Verletzte oder Schäden gab es nicht. Mehr lesen Sie HIER!

+++ Club der Visionäre brennt aus - Feuerwehr im Großeinsatz +++

Der bekannte "Club der Visionäre" in Kreuzberg ist vollständig ausgebrannt. In dem Szenelokal am Flutgraben stand am Sonnabendmorgen zunächst ein 400 Quadratmeter großer Holzbau in Flammen, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Lesen Sie HIER mehr!

+++ Drei Räuber überfallen Taxifahrer +++

Drei Männer haben einen Taxifahrer in Lichtenberg überfallen und verletzt. Die Unbekannten stiegen am Sonnabrendmorgen in das Taxi und ließen den Fahrer unter einem Vorwand an der Straße Am Wasserwerk anhalten, wie die Polizei mitteilte. Dort habe einer der Männer den 64-Jährigen im Wagen von hinten gewürgt. Ein anderer zog den Autoschlüssel ab und griff sich das Handy des Fahrers. Die Angreifer zogen den Mann aus dem Taxi und schlugen ihm ins Gesicht und auf den Oberkörper. Sie forderten die Geldeinnahmen im Tausch gegen den Autoschlüssel. Dazu kam es jedoch nicht mehr, weil sich ein anderes Auto näherte. Die Männer flüchteten unerkannt. Den Schlüssel und das Handy nahmen sie mit. Der Taxifahrer wurde leicht an Kopf und Hals verletzt.

+++ Spaziergängerin entdeckt nackten Toten +++

Der Hund einer Spaziergängerin hat am Freitagabend auf einem Feld in Guben (Spree-Neiße) einen nackten Toten aufgestöbert. Nach ersten Ermittlungen sei davon auszugehen, dass die Leiche dort schon länger gelegen habe, berichtete die Polizei am Sonnabend. Von einer Fremdeinwirkung sei nicht auszugehen. Bei der Suche mit einem Polizeihubschrauber fanden die Beamten die Kleidung des Mannes. Die Identität des Toten ist nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Serie von 13 Raubüberfällen aufgeklärt - Tatverdächtiger in U-Haft +++

Eine Serie von zehn Raubüberfällen in Berlin und drei in Brandenburg gilt als aufgeklärt. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes haben am Sonnabend früh einen Tatverdächtigen festgenommen. Gemeinsame Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft führten auf die Spur eines 35-jährigen Mannes, der zwischen Dezember 2018 und Januar 2019 Raubüberfälle auf Apotheken, Tankstellen und Supermärkte begangen haben soll. Ein von der Staatsanwaltschaft Berlin erwirkter Haftbefehl und Durchsuchungsbeschluss wurde gegen 6 Uhr vollstreckt und der dringend Tatverdächtige in der Wohnung seiner Freundin am Belziger Ring in Marzahn festgenommen. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte mehrere Schreckschusswaffen und Drogen. Auf Veranlassung der Staatanwaltschaft wurde der Festgenommene einem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

+++ Streit unter Jugendgruppen eskaliert - Polizei greift ein +++

In der vergangenen Nacht sollen Jugendliche eine andere Jugendgruppe in Köpenick angegriffen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen waren neun Jugendliche und ein 48-Jähriger gegen 2 Uhr im Park am Platz des 23. April unterwegs, als sie auf die Gruppe trafen. Ein 17-Jähriger fühlte sich offenbar von den Ankömmlingen provoziert und holte sich Unterstützung von etwa 20 weiteren Personen. Zehn von ihnen sollen dann auf die andere Gruppe losgegangen sein, sie geschlagen und getreten haben. Ein weiterer 17-Jähriger aus der angreifenden Gruppe soll dann einem 19-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Er erlitt einen Nasenbruch und kam in ein Krankenhaus.Zudem seien mehrere Personen mit einem Messer bedroht worden. Alarmierte Polizisten trafen kurz darauf im Park sieben Tatverdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren an und stellten deren Personalien fest. Sie erhielten einen Platzverweis. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

+++ Wieder brennt es an der Gitschiner Straße +++

Erneut hat es in einem Müllschluckerraum an der Gitschner Straße in Kreuzberg gebrannt. Wie auch die letzten Male rückte die Feuerwehr mit vier Staffeln an und konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizisten ermitteln nun zur Brandursache.

+++ Autofahrer übersieht Motorroller - Frau schwer verletzt +++

Ein Autofahrer hat einen Motorroller in Moabit angefahren und dessen Fahrerin schwer verletzt. Die 26-Jährige war am Freitagnachmittag mit dem Roller auf der Föhrer Brücke unterwegs, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Neben ihr fuhr der 67 Jahre alte Autofahrer, der beim Wechseln der Spur von links nach rechts den Motorroller übersah. Es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde dabei an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

+++ Zwei Menschen bei Feuer verletzt +++

Am Hans-Schiebel-Platz in Rüdnitz bei Bernau (Barnim) ist am frühen Sonnabendmorgen in einer Dachgeschosswohnung ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rettete zwei Mieter aus der Wohnung. Beide kamen verletzt in ein Krankenhaus in Buch. Die Flammen wurden rasch gelöscht. Die Brandursache ist bislang noch unklar.

+++ Unangemeldete Demonstration in Kreuzberg +++

Anwohner in Kreuzberg haben in der Nacht zu Sonnabend die Polizei wegen einer nicht angemeldeten Demonstration gerufen. Kurz vor Mitternacht nahmen nach Zeugenangaben rund 50, teilweise vermummte Personen an dem Aufzug an der Reichenberger Straße teil. Zudem wurde Pyrotechnik abgebrannt. Kurz vor der Forster Straße warf ein Demonstrant mit einem Stein eine Autoscheibe ein. Als die Polizisten eintrafen, hatte sich die Versammlung bereits aufgelöst. Vor einer Kneipe an der Reichenberger hatten sich jedoch etwa 100 Personen versammelt, die offenbar eine Kundgebung abhielten. An Bäumen waren zwei Transparente mit Bezug zur Gentrifizierung angebracht. Gegen 2 Uhr war die Kundgebung beendet. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Große Halle geht in Flammen auf +++

Beim Brand einer großen Lagerhalle in Trebbin (Teltow-Fläming) ist erheblicher Schaden entstanden. Das rund 2000 Quadratmeter große Gebäude ging am Freitagabend in Flammen auf, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Verletzte gab es nicht. Warum es brannte, war noch unklar.

+++ Frauen fremdenfeindlich beleidigt +++

Drei Frauen sind in Friedrichshagen und Alt-Hohenschönhausen fremdenfeindlich beleidigt worden. Ein Mann pöbelte eine 40-Jährige am Freitagnachmittag vor einem Supermarkt an der Bölschestraße an. Die Afrikanerin informierte die Marktmitarbeiter, die die Polizei riefen. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen 55 Jahre alten Täter vorläufig fest.

Am Abend wurden eine 37-Jährige mit ihren Kindern sowie eine 38-Jährige vor einem Imbiss an der Gehrenseestraße von zwei Frauen, 42 und 53 Jahre alt, fremdenfeindlich beleidigt. Zuvor habe der freilaufende Hund der 42-Jährigen die Frauen angebellt, sagte eine Polizeisprecherin. Die Beleidigung der Syrerin und der Nigerianerin zielte demnach unter anderem auf ihr Kopftuch. Sie alarmierten die Sicherheitskräfte. Eine Alkoholkontrolle ergab bei einer der mutmaßlichen Täterinnen 2,2 Promille. Der Staatsschutz ermittelt in beiden Fällen.