Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Hakenkreuze gezeigt – Staatsschutz ermittelt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, 13. Juni.

Blaulicht (Symbolbild).

Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Plakate mit Hakenkreuzen gezeigt – Staatsschutz ermittelt +++

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Zeigens verbotener Kennzeichen und Beleidigungen am Donnerstagvormittag in Mitte. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 55-Jähriger gegen 10.45 Uhr einen 64 Jahre alten Sicherheitsdienstmitarbeiter einer Botschaft in der Klosterstraße beleidigt haben. Dabei führte er zwei Plakate mit sich, auf denen Hakenkreuze aufgebracht waren. Hinzugerufene Einsatzkräfte nahmen den Sachverhalt auf. Währenddessen beleidigte der Tatverdächtige auch einen Polizeibeamten. Nach Personalienfeststellung wurde der 55-Jährige entlassen.

+++ Verfolgungsfahrt endet mit Unfall mit Polizeiwagen +++

Am frühen Morgen ist es in Berlin zu einer Verfolgungsfahrt der Polizei mit einer mutmaßlichen Einbrecherbande gekommen. Die Insassen eines Skoda hatten sich zunächst einer Kontrolle entzogen. Dann rasten sie mit viel zu hoher Geschwindigkeit in Kreuzberg über den Mehringdamm in Richtung Tempelhof und missachteten dabei mehrere rote Ampeln. Am Tempelhofer Damm fuhr der Raser dann auf die A100.

Kurz vor dem Schönefelder Kreuz beschleunigte der Fahrer auf rund 200 km/h bei erlaubten 120 km/h. Die zivilen Einsatzfahrzeuge und Streifenwagen aus Berlin ließen sich jedoch nicht abschütteln.

Die Flucht ging in Richtung A113 Dreieck Schönefeld und anschließend auf der A10 weiter. Auf der A12 hinter der Ausfahrt Storkow rammt der Skoda-Fahrer dann einen Brandenburger Einsatzwagen und eine Zivilstreife aus Berlin. Vier Beamte wurden verletzt, ebenso eine Frau und zwei Männer in dem Fluchtfahrzeug. In dem Skoda wurden Einbruchswerkzeug und Drogen gefunden. Auch ein nicht zugelassenes Blaulicht und polnische Kennzeichen wurden sichergestellt. Die A12 war ab Storkow Richtung Fürstenwalde voll gesperrt.

+++ Frau in Tram fremdenfeindlich beleidigt +++

Ein betrunkener Unbekannter hat am Donnerstagmittag in einer Tram in Köpenick eine Frau fremdenfeindlich beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten Zeugen die Polizei gegen 12.25 Uhr zur Haltestelle Am Schloßberg, nachdem der Mann die Frau in der Linie 63 beschimpft hatte. Zwischen den Haltestellen Ottomar-Geschke-Straße und Köllnischer Platz ging der Mann, der alkoholisiert gewesen sein soll, auf die Frau zu und beleidigte sie. Daraufhin verließ die unbekannte Frau mit zwei Kindern an der Haltestelle Köllnischer Platz die Straßenbahn. Dabei wirkte sie auf die Zeugen sehr verängstigt. An der Haltestelle Am Schloßberg verließ dann auch der Täter den Zug und entfernte sich in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Elfjährige bei Unfall mit Auto schwer verletzt +++

Schwere Verletzungen erlitt ein Mädchen am Mittwochmorgen bei einem Unfall in Niederschönhausen. Gegen 7.15 Uhr war ein 38-Jähriger mit einem Ford Transit in der Blankenburger Straße unterwegs. Kurz hinter der Klothildestraße erfasste er die Elfjährige, die von rechts mit ihrem Fahrrad auf die Straße fuhr und diese offenbar überqueren wollte. Das Mädchen stürzte, erlitt Arm-, Bein-, Kopf- und Rumpfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Blankenburger Straße am Unfallort etwa eine Stunde gesperrt.

+++ Seniorin bei Fahrradsturz schwer verletzt +++

Bei einem Sturz mit dem Fahrrad am Mitwochmorgen in Charlottenburg ist eine Seniorin schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 84-Jährige gegen 8.10 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Dahlmannstraße unterwegs. Sie überfuhr dann den Kurfürstendamm in Richtung Paulsborner Straße, blieb an der Albrecht-Achilles-Straße mit dem Vorderrad am Bordstein hängen und stürzte. Dabei zog sich die Radfahrerin schwere Beinverletzungen zu.

+++ Fahrgast angegriffen und verletzt +++

Am Mittwochabend nahm die Bundespolizei in Mitte zwei Männer vorläufig fest, die einen Fahrgast der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Friedrichstraße aggressiv angebettelt hatten. Als der Mann die Herausgabe von Bargeld verweigerte, hinderten die beiden Männer ihn am S-Bahnhof Friedrichstraße am Ausstieg und schlugen mehrfach auf ihr 31 Jahre altes Opfer ein. Es erlitt Prellungen und Kratzspuren, außerdem wurden Handy und T-Shirt beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Angreifer sind bereits polizeibekannt.

+++ Polizei fahndet nach Supermarkt-Räuber +++

Mit der Veröffentlichung von Bildern und einer Videosequenz sucht die Berliner Polizei nach einem Supermarkt-Räuber. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der bislang Unbekannte am 12. Oktober 2018 gegen 18 Uhr das Geschäft „Nah und Gut“ an der Neuköllner Sonnenallee betreten. Er bedrohte die 55 Jahre alte Kassiererin mit einem Messer und forderte Geld. Dann ging er hinter den Tresen, riss die Kassenlade heraus und flüchtete mit seiner Beute in Richtung Herbert-Krause-Park/Jupiter Straße. Die Mitarbeiterin blieb glücklicherweise unverletzt.

+++ 21-Jähriger am helllichten Tag niedergestochen +++

An der Sonnenallee in Neukölln ist am Mittwoch gegen 13.15 Uhr ein 21-Jähriger von einem unbekannten Mann niedergestochen worden. Der Angegriffene war mit einem 25 Jahre alten Bekannten unterwegs, als plötzlich zwei Männer auf sie zukamen. Einer der beiden stach vermutlich mit einem Messer auf den 21-Jährigen ein. Anschließend flüchteten die Angreifer in Richtung Michael-Bohnen-Ring. Der 21-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein Begleiter erlitt leichte Verletzungen.

+++ Gewitter in Berlin +++

Baum stürzt auf fahrendes Auto, Züge stehen still, Boote kentern: Alles zum Gewitter in Berlin lesen Sie HIER

+++ Feuerwehrleute retten verletzte Katze +++

Am Mittwochabend ist während des Starkregens am Sterndamm in Johannisthal eine Katze angefahren und schwer verletzt worden. Da das Tier sich noch regte, alarmierten Bürger die Polizei. Diese hatte aber keine freien Fahrzeuge und kam nicht. Eine zufällig vorbeikommendes Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr wurde kurzerhand gestoppt. Die Einsatzkräfte unterbrachen ihren aktuellen Einsatz und brachten die Katze nach Düppel in die Tierklinik.

+++ Junge rennt auf Straße und wird angefahren +++

Ein achtjähriges Kind ist in Hellersdorf von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Junge war am Mittwochnachmittag plötzlich auf die Fahrbahn der Alten Hellersdorfer Straße in Hellersdorf gerannt, ein 41 Jahre alter Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Junge wurde vom Fahrzeug erfasst. Das Kind zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ Bombe wird in Oranienburg entschärft +++

In Oranienburg haben die Vorbereitungen zur Entschärfung von zwei Weltkriegsbomben begonnen. Knapp 9500 Anwohner mussten am Donnerstagmorgen ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen. Betroffen sind auch ein Krankenhaus, ein Seniorenheim, der Bahnhof und mehrere Kitas, Schulen und ein Hort.

Seit 8 Uhr gilt ein Sperrkreis von rund 1000 Metern um ein Gewerbegrundstück unweit des Bahnhofs. Zwei Stunden führten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei im Sperrkreis Kontrollen durch. Die Stadt rechnet für die Entschärfung jeweils drei Stunden pro Bombe ein. Voraussichtlich gegen 17 Uhr soll die Absperrung aufgehoben werden, wie eine Sprecherin der Stadt Oranienburg sagte. Die amerikanischen 250-Kilo-Blindgänger mit chemischen Langzeitzündern wurden vor zwei Jahren bei einer systematischen Kampfmittelsuche entdeckt.