Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Pilot stirbt bei Absturz von Kleinflugzeug

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin an Pfingstmontag, 10. Juni.

Der Pilot aus Niedersachsen kam bei dem Absturz auf dem Flugplatz Werneuchen ums Leben.

Der Pilot aus Niedersachsen kam bei dem Absturz auf dem Flugplatz Werneuchen ums Leben.

Foto: Thomas Peise

+++ 61-jähriger Pilot stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug +++

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Werneuchen ist am Montagmittag der Pilot ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf dem Flugplatz ab und fing anschließend Feuer. Für den 61-jährigen Mann aus Niedersachsen, der das Flugzeug steuerte, kam jede Hilfe zu spät. Laut Polizei soll er ein erfahrener Pilot gewesen sein. Weitere Insassen waren nicht im Flugzeug. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sind zu Ermittlungen vor Ort.

+++ Feuer auf Schrottplatz in Schönerlinde +++

Auf einem Schrottplatz in Schönerlinde (Landkreis Barnim) ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Es brannten mehrere Fahrzeuge. Am Abend war die Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Diese sollen noch eine Weile andauern.

+++ Mann nach Geldautomatensprengung festgenommen +++

Drei Männer haben in Marzahn versucht, einen Geldautomaten zu sprengen und beinahe einen Brand ausgelöst. Einer der Männer wurde von der Polizei festgenommen, wie diese mitteilte. Demnach waren die Männer am frühen Montagmorgen im Vorraum einer Bank an einem Geldautomaten zugange. Bevor die Polizei eintraf, konnten zwei der Männer flüchten. Der dritte wurde vorläufig festgenommen. Die Polizisten löschten den durch die Sprengung ausgelösten Brand und verhinderten so, dass das Feuer auf den Raum übergriff. Nach Zahlen des Bundeskriminalamts wurden im vergangenen Jahr in Berlin 23 Geldautomaten gesprengt. 2017 gab es sieben Fälle.

+++ Schlichterin fremdenfeindlich beleidigt +++

Ein Mann hat am frühen Montagmorgen in Friedrichshain eine Frau fremdenfeindlich beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, geriet gegen 4 Uhr auf der Warschauer Straße ein Pärchen miteinander in Streit. Eine 26-jährige Zeugin griff hierbei schlichtend ein und stellte sich vor die Frau. Daraufhin soll ihr der 30-jährige ins Gesicht gespuckt und sie fremdenfeindlich beleidigt haben. Zudem soll er ihr in den Unterbauch getreten haben. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Revaler Straße. Eine ärztliche Behandlung lehnte die 30-Jährige ab. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Siebenköpfige Gruppe prügelt auf Mann ein und verletzt ihn +++

Eine siebenköpfige Gruppe hat Sonnabendnacht in Potsdam einen 26-Jährigen verprügelt und verletzt. Zuvor war ein Streit zwischen den Unbekannten und dem Mann vor einer Bar eskaliert. Nach Polizeiangaben schlugen sieben Männer gemeinsam auf den Mann ein, unter anderem mit einer Glasflasche. Der 26-Jährige wurde durch Glassplitter am Rücken verletzt. Am Kopf erlitt er zudem eine Platzwunde. Die Gruppe flüchtete unerkannt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Drogenhändler sticht zu und verletzt 28-Jährigen +++

Ein mutmaßlicher Drogenhändler hat am Sonntagabend einen Mann in Kreuzberg verletzt. Nach Zeugenaussagen sprach der 35-Jährige gegen 21 Uhr einen 28-Jährigen und dessen Begleiter am Kottbusser Tor an, um ihnen Drogen zu verkaufen. Beide lehnten ab und liefen weiter. Der mutmaßliche Drogenhändler soll jedoch nicht abgelassen haben und weiter zudringlich geworden sein, worauf ihn der 28-Jährige von sich wegschob. Der Mann schlug daraufhin sofort auf den Jüngeren ein, auch mit einer Glasflasche, bis dieser zu Boden ging. Dort stach er ihm zusätzlich mit einem Messer ins Bein und floh anschließend. Von Passanten herbeigerufene Polizisten konnten den mutmaßlichen Messerstecher jedoch festnehmen und brachten ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam. Kurz vor der Festnahme hatte der Tatverdächtige laut Polizei noch das Messer und Drogen weggeworfen. Die Einsatzkräfte hatten das beobachtet und Messer und Drogen beschlagnahmt. Sanitäter brachten den Niedergeschlagenen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der 35-jährige mutmaßliche Täter wurde der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 überstellt.

+++ Gefährliche Körperverletzung am Rande des „Karnevals der Kulturen“ +++

Nach einer gefährlichen Körperverletzung am Sonntagabend in Kreuzberg ermittelt die Kriminalpolizei der Direktion 5. Zeugen gaben an, dass gegen 20.35 Uhr vor ihnen ein ihnen flüchtig bekannter Mann auf der Straße Hasenheide lief. Plötzlich sei ein unbekannter Mann auf den anderen zugegangen und habe ihn gestoßen. Anschließend entfernte sich der unbekannte Mann wieder. Der Gestoßene griff sich danach an den Oberkörper auf der linken Seite und stellte fest, dass er verletzt ist. Die Zeugen, die wohl wie auch der Verletzte Teilnehmer des Karneval der Kulturen waren, riefen daraufhin Polizei und Rettungskräfte. Der Angegriffene im Alter von 26 Jahren, der oberflächliche Schnittverletzungen erlitten hatte, wurde von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht, in dem er zur Beobachtung eine Nacht aufgenommen wurde.

+++ Behördengebäude beschmiert +++

Unbekannte haben die Fassade eines Behördengebäudes in Moabit beschmiert. Eine Funkwagenbesatzung stellte am Montagmorgen gegen 8.45 Uhr an dem Haus im Friedrich-Krause-Ufer einen ungefähr anderthalb Meter mal einen Meter großen Schriftzug fest. Zur Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Mutmaßlicher Kioskeinbrecher verletzt Polizist +++

Ein Polizist ist in der Nacht zu Montag in Neukölln von einem mutmaßlichen Einbrecher verletzt worden. Der Polizist und sein Kollege erhielten gegen 1.45 Uhr den Auftrag, zu einem Einbruch in einen Zeitungsladen in der Grenzallee zu fahren. Am Ort eingetroffen, sahen die Polizisten einen Mann, der vor dem Eingang des Geschäfts hockte und wohl versuchte in dieses zu gelangen, und einen weiteren, der offenbar Schmiere stand. Als die Männer den Funkwagen erblickten, liefen diese sofort in Richtung Sonnenallee los. An der Sonnenallee trennten sich die beiden Verdächtigen und die Beamten liefen dem Mann hinterher, der zuvor vor der Tür gehockt hatte. Dieser flüchtete durch eine Grünanlage in die Aronsstraße. Dort holten die Polizisten den Flüchtenden ein und der später angegriffene Polizist versuchte, den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Dagegen wehrte sich dieser und schlug dem Polizisten unter anderem mit der Faust ins Gesicht. Gemeinsam mit seinem Kollegen gelang es ihm dann, den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und ihm eine Handfessel anzulegen. Der Festgenommene im Alter von 47 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die Kriminalpolizei der Direktion 5 eingeliefert. Der Polizist musste mit Arm- und Kopfverletzungen seinen Dienst beenden.

+++ Frau versucht, Polizist Dienstwaffe zu stehlen +++

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes versuchte am Sonntagabend eine Frau in Britz, einem Polizisten eine Dienstwaffe zu stehlen. Gegen 20 Uhr wurden Polizisten zu einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt in einem Mehrfamilienhaus in der Rungiusstraße alarmiert. Während die Polizisten die Aussagen der Beteiligten im Wohnzimmer der Wohnung aufnahmen, griff plötzlich eine 38-Jährige, die bisher als Zeugin in der Sache auftrat, nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten und versuchte, sie durch kräftige Züge aus dem Holster zu ziehen. Der Polizeiobermeister reagierte laut Polizei sofort, setzte eine Abwehrtechnik gegen die hinter ihm stehende Frau ein und fesselte sie. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Tatverdächtige in ein Polizeigewahrsam, wo eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Eine bei der Frau zuvor durchgeführte Atemalkoholmessung hatte einen Wert von ungefähr 3,3 Promille ergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Sie muss sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchtem schweren Diebstahl verantworten.

+++ Siebenköpfige Gruppe prügelt auf Mann ein und verletzt ihn +++

Eine siebenköpfige Gruppe hat Samstagnacht in Potsdam einen 26-Jährigen verprügelt und verletzt. Zuvor war ein Streit zwischen den Unbekannten und dem Mann vor einer Bar eskaliert. Nach Polizeiangaben schlugen sieben Männer gemeinsam auf den Mann ein, unter anderem mit einer Glasflasche. Der 26-Jährige wurde durch Glassplitter am Rücken verletzt. Am Kopf erlitt er zudem eine Platzwunde. Die Gruppe flüchtete unerkannt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Polizeifahrzeug in Friedrichshain mit Farbbeuteln beworfen +++

Ein Polizeifahrzeug ist in der Nacht zu Pfingstmontag in Friedrichshain mit Farbbeuteln beworfen worden. Gegen 2.10 Uhr warfen Unbekannte aus einem Fenster eines Hauses an der Liebigstraße mehrere Farbbeutel und mit Farbe gefüllte Glaskörper in Richtung des Einsatzfahrzeuges. Dabei wurde der Gruppenwagen vier Mal getroffen. Ein Farbbeutel schlug unmittelbar vor einem Polizisten auf dem Gehweg ein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Homosexuellenfeindlicher Übergriff in Tempelhof +++

Am Sonntagvormittag kam es offenbar zu einer homosexuellenfeindlichen Beleidigung und Auseinandersetzung in Tempelhof. Nach Zeugenangaben soll ein lesbisches Pärchen im Alter von 18 und 21 Jahren gegen 10.45 Uhr zunächst vor einem Imbiss am Tempelhofer Damm miteinander in Streit geraten sein. Auf diesen Streit wurde ein 53-jähriger Mann aus dem Imbiss aufmerksam, ging zu den beiden Frauen und fragte, was los sei. Hierbei bekam er mit, dass die beiden Frauen ein Paar sind und soll sie homophob beschimpft haben. Zudem soll er die 21-Jährige an ihrem Revers gepackt und sie nach hinten gestoßen haben.

Die 18-Jährige griff daraufhin zum Schutz ihrer Freundin ein und stellte sich dazwischen. Daraufhin soll der Mann der jungen Frau ins Gesicht geschlagen haben. Die 21-Jährige versuchte nun wiederum ihrer Lebensgefährtin zu helfen, worauf der Mann sie an einem Handgelenk gepackt und ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Auf die Ankündigung hin, nun die Polizei zu rufen, ging der Mann in den Imbiss zurück. Den eintreffenden Polizisten gab der 53-Jährige an, dass die Frauen ihn angegriffen hätten und er sich nur verteidigt habe. Zudem deutete er dabei auf oberflächliche Kratzer auf seinem Kopf. Nach Feststellung ihrer Personalien wurden alle Personen, die auf die ärztliche Versorgung ihrer Verletzungen verzichteten, am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Auto durch Feuer leicht beschädigt +++

In Friedrichshain ist ein Auto in der Nacht zu Pfingstmontag durch ein Feuer leicht beschädigt worden. Gegen 2.45 Uhr bemerkte ein Zeuge an der Rigaer Straße vier Personen, die an den geparkten Ford herantraten. Eine Person duckte sich dann ab und im Anschluss entfernten sich die Menschen. Kurz darauf sah der Zeuge eine Flamme an dem vorderen, linken Reifen und hörte einen Knall, woraufhin er Polizei und Feuerwehr rief. Brandbekämpfer mussten nicht mehr tätig werden, da das Feuer bereits von alleine erloschen war. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Ermittlungen nach versuchter Körperverletzung +++

Der Polizeiliche Staatsschutz führt seit Sonntagabend Ermittlungen zu einer versuchten Körperverletzung und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund in Alt-Hohenschönhausen. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 23-Jähriger gegen 18.15 Uhr mit seinem Roller in der Simon-Bolivar-Allee in Richtung Große-Leege-Straße. Kurz vor der Goeckestraße fuhren zwei Brüder, 32 und 33 Jahre alt, aus einer Zufahrt auf die Fahrbahn, woraufhin der 23-Jährige bremsen und anhalten musste. Der 32-Jährige legte daraufhin sein Fahrrad auf die Straße und ging zu dem Rollerfahrer. Der Radfahrer soll dann dem Rollerfahrer mehrmals gegen den Helm geschlagen und versucht haben, ihm diesen vom Kopf zu reißen. Der ein Jahr ältere Bruder des Radfahrers soll dann den 23-Jährigen fremdenfeindlich beschimpft haben. Anwohner, die zwischenzeitlich auf die Situation aufmerksam geworden waren, riefen die Polizei. Auch der 23-Jährige, der sich von den Brüdern lösen konnte, rief die Polizei. Polizisten nahmen dann die Personalien der Brüder auf und entließen sie im Anschluss.

+++ Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung +++

Eine Frau ist nach einer gefährlichen Körperverletzung am Sonntagvormittag in Reinickendorf vorläufig festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 38-Jährige gegen 10.45 Uhr auf einem Hinterhof in der Gesellschaftstraße mit einer ein Jahr älteren Nachbarin in einen Streit geraten sein und versucht haben, die Nachbarin mit einem Messer zu attackieren. Der 38 Jahre alte Ehemann der Nachbarin ging dazwischen und soll dann von der 38-Jährigen mit dem Messer an den Armen verletzt worden sein. Vor dem Eintreffen der zwischenzeitlich von Anwohnern gerufenen Polizei war die mutmaßliche Angreiferin in ihre Wohnung geflüchtet. In dieser wurde sie kurz darauf vorläufig festgenommen. Das Messer entdeckten Polizistinnen und Polizisten in der Küche und beschlagnahmten es. Der Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Festgenommene wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Bereits am Sonnabend soll es zwischen den beiden Frauen zu Auseinandersetzungen gekommen sein, nachdem die Kinder der beiden Frauen am Freitag gestritten hatten. Die 38-Jährige soll die 39-Jährige mit einem Messer leicht verletzt haben, während die 39-Jährige die 38-Jährige mit Fäusten geschlagen haben soll. Beide waren zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser gekommen.

+++ Jugendlicher bei versuchtem Überfall schwer verletzt +++

Bei einem versuchten Überfall am Sonntagvormittag in Kreuzberg ist ein Jugendlicher schwer verletzt worden. Drei Männer sprachen den 17-Jährigen gegen 9 Uhr am Lausitzer Platz an und verlangten von ihm seine Geldbörse und sein Handy. Als der Jugendliche die Herausgabe verweigerte, wurde er mit einer abgebrochenen Flasche angegriffen. Anschließend flüchtete das Trio ohne Beute. Der 17-Jährige hatte bei dem versuchten Überfall eine Schnittverletzung an einem Arm erlitten und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er verblieb. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 ermittelt.

+++ Ferrari erfasst Radfahrerin +++

Schwer verletzt wurde eine Radfahrerin am Sonntagmittag bei einem Unfall in Halensee. Ermittlungen zufolge befuhr die 43-Jährige gegen 12.15 Uhr mit ihrem Fahrrad den Kurfürstendamm in Richtung Henriettenplatz und wollte links in die Joachim-Friedrich-Straße abbiegen. Dabei achtete sie offenbar nicht auf den entgegenkommenden Verkehr und wurde von einem Ferrari erfasst, mit dem ein 52-Jähriger den Kurfürstendamm in Richtung Adenauerplatz befuhr. Die 43-Jährige stürzte, erlitt schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die Unfallbearbeitung.

+++ Fußgänger von Auto erfasst +++

Beim Überqueren einer Straße in Reinickendorf wurde ein Fußgänger am Sonntagnachmittag von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Gegen 14.40 Uhr war bisherigen Ermittlungen zufolge ein 78-Jähriger mit einem Opel in der Emmentaler Straße in Richtung Aroser Allee unterwegs und erfasste kurz vor der Genfer Straße den 30-Jährigen, der von links die Fahrbahn überquerte. Der Fußgänger erlitt Bein- und Armverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In diesem wurde dem Fußgänger auch Blut abgenommen, da die Einsatzkräfte Alkohol in seiner Atemluft wahrgenommen hatten. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernommen.

+++ Nachbar mit einer Schusswaffe bedroht +++

Am Sonntagabend soll es in einem Mehrfamilienhaus in der Rhinstraße in Friedrichsfelde zu einer Bedrohung gekommen sein. Gegen 19.20 Uhr klingelte ein 33-Jähriger bei einem 32 Jahre alten Nachbar, da er annahm, dass dieser seine Wohnungstür beschmutzt hätte. Nach dem Klingeln öffnete der 32-Jährige die Tür und soll dabei eine Schusswaffe auf den 33-Jährigen gerichtet haben. Nach einem kurzen Wortwechsel schlug der mutmaßliche Bedroher die Tür wieder zu. Wenige Zeit später hörte der Bedrohte einen lauten Knall aus der Wohnung des Nachbarn und rief die Polizei. Der 32-jährige Tatverdächtige öffnete auf Klopfen, Klingeln und Rufen die Tür nicht, woraufhin Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft hinzugerufen wurden. Diese drangen schließlich in die Wohnung ein, überwältigten den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm fanden Polizistinnen und Polizisten eine Schreckschusswaffe, die sie beschlagnahmten.

Bei der Festnahme verletzte sich der alkoholisierte Mann leicht und wurde ambulant in einer Klinik behandelt. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 2,6 Promille. Nach Abschluss der Behandlung und der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

+++ Hakenkreuz geschmiert +++

Unbekannte haben in Adlershof ein Hakenkreuz und Parolen an die Tür eines Imbisswagens geschmiert. Am Sonntagnachmittag kurz vor 14 Uhr stellte der Inhaber des Imbisswagens in der Dörpfeldstraße fest, dass Unbekannte ein Hakenkreuz sowie volksverhetzende und religionsfeindliche Parolen auf die Tür seines Wagens geschmiert hatten. Zudem wurde, wie er später feststellte, auch Buttersäure auf die Wand des Wagens aufgebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.