Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bauarbeiter verunglückt in großer Höhe

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 22. Mai.

Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter verunglückt.

Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter verunglückt.

Foto: Thomas Peise

+++ Bauarbeiter verunglückt in großer Höhe +++

Auf einer Baustelle an der Kynaststraße in Friedrichshain ist es am Abend zu einem Arbeitsunfall im obersten Stock gekommen. Um den Mann nach unten zu bringen, musste die Höhenrettung alarmiert werden. Mittels einer Drehleiter der Feuerwehr konnte der Verletzte aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

+++ Betrunkener pöbelt Kamerateam an und randaliert im Bus +++

Ein betrunkener Mann hat in Köpenick erst ein Kamerateam belästigt und dann in einem Bus randaliert. Schließlich wurde er vorübergehend festgenommen. Der 30-Jährige soll am Mittwoch zunächst drei Mitarbeiter eines Fernsehsenders angepöbelt und mit einer Bierflasche bedroht haben. Anschließend sei der Mann in einen Linienbus eingestiegen, in dem er mehrfach gegen die Sitze getreten und einen Nothammer aus der Halterung herausgerissen habe. Fahrgäste drängten den Mann schließlich aus dem Bus, eine Atemalkoholmessung ergab demnach einen Wert von rund 0,8 Promille. Der Mann sei zunächst festgenommen worden, später aber wieder auf freien Fuß gekommen. Er müsse sich nun unter anderem wegen Nötigung und Bedrohung verantworten, hieß es.

+++ Feuerwehr befreit eingeklemmten Mann an Tram-Haltestelle +++

Nach der Rettung eines unter einer Straßenbahn eingeklemmten Mannes ermittelt die Berliner Polizei wegen Körperverletzung. Gesucht wird ein Unbekannter, der den an einer Haltestelle in Hellersdorf wartenden 49-Jährigen am Mittwoch plötzlich in den Nacken geschlagen haben soll, wie die Beamten mitteilten. Der Mann habe daraufhin das Gleichgewicht verloren. Er stürzte und geriet mit dem Arm in den Spalt zwischen der Bahnsteigkante und der langsam einfahrenden Tram.

Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, konnte sich der 49-Jährige dann nicht mehr selber befreien. "Wir haben mit einem Hebekissen den Zug vom Bahnsteig weggedrückt, um den Spalt für die Rettung zu vergrößern." Ein Notarzt habe sich um den Verletzten an der Riesaer Straße Ecke Louis-Lewin-Straße gekümmert. Er wurde mit Verletzungen an Arm und Rumpf in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht.

Der Rettungseinsatz dauerte nach Angaben der Berliner Feuerwehr rund eine halbe Stunde. Die BVG meldete am Nachmittag keine Verkehrseinschränkungen nach dem Rettungseinsatz. Die Polizei musste zunächst klären, ob es sich um einen Unfall oder eine Straftat handelte. Die Ermittlungen zu dem Unbekannten, der den Mann geschubst haben soll, hat die Kriminalpolizei übernommen.

+++ Spezialeinheit der Polizei greift in Neukölln zu +++

Eine Spezialeinheit der Berliner Polizei war am Dienstagabend in Neukölln im Einsatz. Ein Zugriff erfolgte in der Fritzi-Massary-Straße. Die Kräfte der Einsatzhundertschaft und Streifenpolizisten des Abschnitts 54 sicherten den Einsatz. Ein Festgenommener wurde verletzt und in einem Rettungswagen behandelt. Bei einem Pkw, der beschlagnahmt wurde, war die linke vordere Seitenscheibe eingeschlagen. Zu den Maßnahmen äußerten sich die Polizisten nicht. Sie verwiesen auf laufende Ermittlungen.

+++ Polizeieinsatz zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor +++

Wegen eines Polizeieinsatzes zwischen den S-Bahnhöfen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor ist es am Mittwoch zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen gekommen. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei auf Anfrage sagte, habe sich in dem Bereich eine Person im S-Bahn-Tunnel aufgehalten. Die Beamten prüften den Tunnel. Betroffen von den Einschränkungen waren die S-Bahn-Linie S1, S2, S25 und S26. Gegen kurz vor 13 Uhr war der Einsatz beendet, wie die Berliner S-Bahn mitteilte. Dennoch komme es noch zu Verspätungen und Ausfällen.

+++ "Falsche Polizisten" am Hauptbahnhof festgenommen: Goldbarren und -münzen sichergestellt +++

Einsatzkräfte der Berliner Bundespolizei haben am Hauptbahnhof zwei Männer im Alter von 17 und 22 Jahren festgenommen. Sie sollen sich als Polizeibeamte ausgegeben und dadurch Gold im Wert von über 100.000 Euro ergaunert haben. Wie die Ermittlungsbehörden am Mittwoch mitteilten, konnten bei der Festnahme Goldbarren und Goldmünzen sichergestellt werden. Die beiden Männer sollen einer Bande angehören und für die Abholung der Beute verantwortlich gewesen sein. Zuvor hatte das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am 15. Mai den Fall eines Trickbetrugs mitbekommen. Die mutmaßlichen Täter befanden sich bereits in einem Zug nach Berlin, wo sie dann von Bundespolizisten anhand einer übermittelten Personenbeschreibung gestellt werden konnten.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
  • Die Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und Wertsachen herausgeben.
  • Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen, schnelle Entscheidungen treffen sollen, Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen, persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände herausgeben sollen.
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den verdächtigen Anruf mit.
  • Benutzen Sie nicht die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

+++ Schlägerei am Bahnhof Alexanderplatz +++

Am Bahnhof Alexanderplatz ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen. Zwei Männer schlugen auf einen 39-Jährigen ein. Der 23-jährige Tatverdächtige trat zudem das am Boden kniende Opfer in den Bauch. Beamte stellten einen Angreifer und ein Opfer noch am Tatort. Die Beamten sicherten die Videoaufzeichnungen der Tat und leiteten gegen den 23-Jährigen sowie seinen bislang unbekannten Komplizen ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

+++ Kehrmaschine rammt Flixbus +++

An der Kreuzung Spandauer Damm Ecke Königin-Elisabeth-Straße in Westend hat eine Kehrmaschine einen Flixbus gerammt. Der Fahrer der Kehrmaschine wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Flixbusfahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden.

+++ Polizeiwagen stößt mit Pkw zusammen +++

Ein Autofahrer und zwei Polizisten sind bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Hellersdorf leicht verletzt worden. Die Beamten waren am Dienstagabend gegen 22.10 Uhr mit Blaulicht auf der Alten Hellersdorfer Straße unterwegs, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte.

Demnach übersah ein 23-jähriger Autofahrer den Polizeiwagen im Kreuzungsbereich Gothaer Straße/Alte Hellersdorfer Straße/Cottbusser Straße. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die beiden Polizisten und der Autofahrer verletzt wurden.

Der 23-Jährige klagte über Schmerzen an der Hüfte und wurde ambulant in einer Klinik behandelt. Ein Beamter wurde leicht an einem Arm verletzt und ließ sich zunächst nicht behandeln. Sein Kollege erlitt einen Bruch eines Handgelenks, welcher in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Brandstiftung in Kreuzberg vermutet +++

In Kreuzberg sind drei Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Am frühen Mittwochmorgen brannten zwei Autos und ein Kleintransporter in der Schöneberger Straße, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Die Berliner Feuerwehr war mit rund zehn Einsatzkräften vor Ort. Nach knapp 30 Minuten waren die Flammen gelöscht, die drei Fahrzeuge jedoch komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst noch unklar.