Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Verdächtiger Gegenstand am Potsdamer Platz

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 20. Mai.

Polizisten sind wegen des Gegenstandes am Potsdamer Platz

Polizisten sind wegen des Gegenstandes am Potsdamer Platz

Foto: Thomas Peise

+++ Verdächtiger Gegenstand am Potsdamer Platz +++

Am Potsdamer Platz in Berlin gab es am Abend einen Polizeieinsatz. Der Grund soll ein verdächtiger Gegenstand an der Zufahrt zur Tiefgarage vom Sony Center an der Bellvuestraße gewesen sein. Kriminaltechnicker waren vor Ort, um den Gegenstand zu prüfen. Nähere Informationen lagen am Abend noch nicht vor.

+++ Mann von S-Bahn mitgeschleift +++

Ein Mann ist mit dem Fuß zwischen eine einfahrende S-Bahn und die Bahnsteigkante am S-Bahnhof Jannowitzbrücke gerutscht. Der Zug der Linie S9 riss den Mann am Freitagabend mit und schleifte ihn circa 50 Meter entlang des Bahnsteiges, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Als Reisende den Unfall bemerkten und die Notbremse betätigten, kam die S-Bahn zum Stehen. Mehrere Zeugen befreiten den Mann nach dem Halt des Zuges. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 38-Jährigen zur ärztlichen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

+++ Schwerverletzte Radfahrerin noch in Klinik - Polizei sucht Zeugen +++

Die Berliner Polizei sucht Zeugen nach einem schweren Verkehrsunfall, der sich am Dienstag, den 7. Mai 2019 in Friedrichshain ereignet hatte. Eine 42 Jahre alte Radfahrerin überholte an dem Tag auf der Boxhagener Straße in Höhe der Hausnummer 106 ein Reinigungsfahrzeug, während zeitgleich eine 30-Jährige die Fahrradfahrerin mit ihrem Chevrolet überholte. Dadurch stürzte Letztere und verletzte sich so schwer, dass sie sich noch immer im Krankenhaus befindet. Zu den genauen Umständen des Unfalls liegt noch keine abschließende Erklärung vor.

Die Ermittler fragen deshalb:

• Wer hat den Unfall beobachtet und kann mögliche Angaben machen?

Hinweise bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Wedekindstraße 10 in 10243 Berlin-Friedrichshain unter der Telefonnummer (030) 4664–572800 sowie jede andere Polizeidienststelle.

+++ Graffiti-Sprayer leistet Widerstand +++

Ein Graffiti-Sprayer haben bei seiner Festnahme durch Bundespolizisten am Sonntagmorgen Widerstand geleistet, nachdem er in Charlottenburg-Wilmersdorf beim Sprühen erwischt worden war. Gegen 10 Uhr beobachteten Zivilfahnder drei Männer im Alter von 28, 29 und 30 Jahren beim Besprühen eines S-Bahnwagens auf einer Fläche von circa 47 Quadratmetern. Uniformierte Einsatzkräfte nahmen das Trio vorläufig fest. Hierbei leistete der 29-Jährige Widerstand und verletzte sich dabei leicht an der Hand. Ein Polizeibeamter erlitt ebenfalls leichte Hautabschürfungen. Die Bundespolizei stellte diverse Sprühutensilien sicher und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die Männer ein.

+++ Motorradfahrer bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt +++

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist ein Motorradfahrer in Neu Fahrland (Potsdam- Mittelmark) schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben vom Montag stießen beide Fahrzeuge frontal zusammen. Der 56-jährige Motorradfahrer stürzte dabei und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Motorrad und Auto wurden bei dem Unfall am Sonntag so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren.

+++ Einbrecher in Kreuzberg festgenommen +++

In Kreuzberg sind am Montagfrüh zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen worden. Die beiden 16- und 17-jährigen Jugendlichen versuchten gegen 3.40 Uhr, gewaltsam in ein Lokal in der Skalitzer Straße einzudringen, was ihnen jedoch nicht gelang. Gegen vier Uhr begaben sich die beiden jungen Männer dann in die Naunystraße. Bei dem Versuch, in einen dortigen Spätkauf einzubrechen, wurde das Duo von Polizisten festgenommen.

+++ 20.000 unversteuerte Zigaretten sichergestellt +++

Bundespolizisten haben am Sonnabend einen Fahrer auf der Bundesautobahn 12 vorläufig festgenommen, der 100 Stangen unversteuerte Zigaretten dabei hatte. Der Autofahrer war in Richtung Berlin unterwegs. Auf dem Rastplatz Biegener Hellen Nord wurde er kontrolliert. Die Beamten fanden auf dem Rücksitz und im Kofferraum die Zigaretten.

Auf Nachfrage teilte der Fahrer mit, dass er die Zigaretten für 200 Euro in Polen gekauft hatte. Die Bundespolizisten leiteten gegen den 22-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Abgabenordnung ein und stellten die unversteuerten Zigaretten sicher.

+++ Kind gegen Windschutzscheibe geschleudert +++

Ein Kind hat sich bei einem Unfall in Hakfenfelde in Spandau schwere Verletzungen an Kopf und Rumpf zugezogen. Der Zehnjährige fuhr kurz vor der Einmündung Pepitapromenade von links mit seinem Roller auf die Fahrbahn, während sich ein alkoholisierter 55-jähriger Autofahrer (0,6 Promille) auf der Mertensstraße näherte. Es kam zum Zusammenstoß. Der Junge wurde gegen die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe.

+++ Sprayer festgenommen: Polenböller und Messer dabei +++

Bundespolizisten haben am Wochenende mehrere Graffiti-Sprayer vorläufig festgenommen. Ein 19-Jähriger beschmierte am Sonntagmorgen um fünf Uhr mehrere Wände und Fensterscheiben auf dem Bahnsteig des S- und U-Bahnhofs Wuhletal. Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Bei seinem 20-jährigen Begleiter fanden die Beamten betäubungsmittelähnliche Substanzen, mehrere sogenannte "Polenböller"sowie ein Einhandmesser. Der 20-Jährige muss sich nun ebenfalls aufgrund der entsprechenden Verstöße verantworten.

Einen Tag zuvor besprühten Vier Personen gegen 22.30 Uhr am S-Bahnhof Wannsee eine abgestellte S-Bahn. Vier weiteren Sprayern gelang währenddessen die Flucht. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen die Männer im Alter zwischen 26 und 39 Jahren ein.

+++ Kabeldiebe in Potsdam erwischt +++

Bundespolizisten haben am Montagmorgen drei Kabeldiebe zwischen den Bahnhöfen Potsdam Griebnitzsee und Babelsberg vorläufig festgenommen. Gegen 2.30 Uhr beobachten in zivil eingesetzte Beamte mehrere Personen im Gleisbereich. Ein Trio hantierte an den Gleisanlagen. Gegenstände wurden in ein angrenzendes Waldgebiet gezogen. Bei der Annäherung eines Polizeihubschraubers flüchtete das Trio in das Waldstück. Den Zivilfahndern gelang es mit weiterer Unterstützung die Männer im Alter von 26, 34 und 36 Jahren festzunehmen. Insgesamt entwendete das Trio ca. 140 Meter S-Bahnrückleiterkabel. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls gegen die Männer ein. Darüber hinaus stellten die Beamten ein Fahrzeug sicher, dessen litauische Zulassung schon seit mehreren Monaten gesperrt ist. Gegen den 26-Jährigen liegen bereits zwei Haftbefehle wegen Diebstahls mit Waffen und Trunkenheit im Verkehr vor. Derzeit befinden sich die Männer noch im Gewahrsam der Bundespolizei.

+++ Mann ins Gleisbett gestoßen +++

Ein Mann ist in der Nacht zu Montag in Wittenau ins Gleisbett gestoßen und leicht verletzt worden. Zuvor war der 43-Jährige mit einem Unbekannten gegen 21 Uhr am Bahnsteig in Streit geraten. Der Unbekannte schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und stieß ihn ins Gleisbett. Danach flüchtete der Täter. Der einfahrende Zug konnte rechtzeitig stoppen, weil wartende Fahrgäste auf den Mann aufmerksam machten. Reisenden halfen dem Mann auch aus dem Gleisbett. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1.

+++ Auto in Flammen - Polizei vermutet Brandstiftung +++

Ein Auto eines Hausmeisterservices hat in Friedrichshain gebrannt. Die Polizei geht bei dem Vorfall vom frühen Montagmorgen in der Friedenstraße von Brandstiftung aus, wie ein Sprecher sagte. Demnach bemerkte ein Autofahrer gegen 3.00 Uhr das Feuer. Alarmierte Rettungskräfte löschten den Brand. Die Flammen hätten das Auto stark beschädigt. Verletzt worden sei niemand. Der polizeiliche Staatsschutz ermittele, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden könne.

+++ Polizei sucht weiter nach wertvollem Zuchtpferd +++

Ein Pferdebesitzer und die Polizei in Nordbrandenburg suchen weiter nach einem wertvollen Zuchtpferd. Das männliche Tier war vor knapp einer Woche zusammen mit einem Pony von einer Weide bei Marienfließ in Brandenburg (Prignitzkreis) verschwunden, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. In dem Zusammenhang werde ein etwa 50 Jahre alter Mann mit einem schwarzen Geländewagen gesucht, der am 14. Mai an der Weide gesehen worden war, wie Ermittlungen ergaben. Der Wert des Pferdes, eines Holsteiner Warmblutes, sei mit mehr als 21.000 Euro angegeben worden. Marienfließ liegt bei Frehne unweit zu der Landesgrenze zu Mecklenburg und südlich von Lübz (Ludwigslust-Parchim).