Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Illegales Autorennen mitten in Schöneberg

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 19. Mai.

Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

+++ Verbotenes Autorennen in Schöneberg - Führerschein weg +++

Zivilfahnder der Berliner Polizei waren am Sonnabend Zeugen eines illegalen Autorennens. Ein 20-Jähriger musste seinen Führerschein abgeben. Die Beamten nahmen gegen 18.45 Uhr in der Bülowstraße in Schöneberg einen an der Kreuzung zur Frobenstraße laut aufheulenden Mercedes wahr, der bei Rot wartete. Der Fahrer des Wagens wechselte obendrein mit dem Fahrer eines VWs Blicke. Bei Grün fuhren beide Fahrzeuge mit durchdrehenden Reifen los in Richtung Potsdamer Straße. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. An der Kreuzung Bülowstraße / Potsdamer Straße bog der VW schließlich links in die Potsdamer Straße ab, der Mercedes konnte kurze Zeit später angehalten werden. Sowohl das Auto als auch der Führerschein des 20-Jährigen wurden beschlagnahmt. Nach einem kurzen Telefonat mit seinem Anwalt legte der Fahrer Widerspruch ein. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Leiche in Treptower Park gefunden +++

Ein Toter ist am Sonntagmittag im Treptower Park gefunden worden. Man gehe davon aus, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen ist, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Passanten hatten die Leiche entdeckt. Eine Mordkommission ermittelte. Nähere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

+++ 19-Jähriger bedroht Sicherheitsmitarbeiter mit Nagel und Waffe +++

Am Sonntagmorgen hat ein 19-Jähriger in einem Wohnheim in Lichtenberg einen SEK-Einsatz ausgelöst. Der junge Mann hatte in dem Gebäude in der Bornitzstraße einem 44 Jahre alten Sicherheitsmitarbeiter gedroht. Dieser gab laut Polizei an, von Bewohnern bereits Beschwerden über den 19-Jährigen erhalten zu haben. Infolgedessen wollte er sich am Morgen gegen 7 Uhr selbst ein Bild von dem Mann machen, woraufhin dieser ihn mit einem Nagel bedrohte und aufforderte, zu gehen. Darüber hinaus zielte er mit einer Schusswaffe auf den Mitarbeiter. Der Bedrohte ergriff kurzerhand die Flucht und verständigte die Polizei. Die Beamten umstellen das Gebäude, gegen 8.30 Uhr stürmten Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) das Zimmer des Mannes und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten eine Softair Waffe mit leerem Magazin. Der 19-Jährige bekam Hausverbot und wurde später wieder entlassen.

+++ Sekundeschlaf: Pkw-Fahrer baut Unfall +++

Ein Mitsubishi-Fahrer ist nach einem Unfall am frühen Sonntagmorgen in Mariendorf schwer verletzt worden. Der 30-Jährige war laut Polizei um kurz nach 5 Uhr auf dem Mariendorfer Damm in Richtung Strelitzstraße unterwegs und verlor kurz vor der Strelitzstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte gegen geparkte Autos am Fahrbandrand kippte auf die linke Seite und blieb liegen. Rettungskräfte brachten den Unfallfahrer mit schweren Verletzungen des Rumpfes in ein Krankenhaus. Der Mann gab an, in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein und zuvor Alkohol getrunken zu haben. Die fünf beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig, wie es laut Polizei weiter hieß.

+++ Streifenpolizisten in Friedrichshain beleidigt und bedroht +++

Eine Frau und ein Mann haben in Friedrichshain zwei Streifenpolizisten beleidigt und bedroht. Die 50-Jährige und ihr 45 Jahre alter Begleiter streckten den Beamten, einer Polizistin und einem Polizisten, am Samstagnachmittag in der Voigtstraße den ausgestreckten Mittelfinger entgegen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als die Beamten ihre Personalien feststellen wollten, drohte der 45-Jährige dem Polizisten Schläge ins Gesicht an. Das Paar wollte zunächst flüchten, wurde aber mithilfe von weiteren Beamten festgenommen. Auf der Dienststelle setzten sie ihre Beleidigungen fort, hieß es.

+++ Pkw völlig ausgebrannt +++

In der Holzstraße in Gesundbrunnen ist am späten Sonnabendabend ein Fahrzeug in Flammen aufgegangen und vollständig ausgebrannt. Auch ein dahinter geparkter Opel wurde durch das Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen. Laut Polizei bemerkte ein Zeuge gegen 23.25 Uhr an der Ecke Soldiner Straße / Holzstraße den brennenden Renault und alarmierte die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Brandstiftung ist derzeit nicht ausgeschlossen.

+++ Rücksichtsloser Fahranfänger erfasst Radfahrer +++

Ein 18 Jahre alter Fahranfänger hat am Sonnabend nach diversen rücksichtslosen Fahrmanövern einen Unfall verursacht und einen Radfahrer erfasst. Der Audifahrer soll laut Zeugenaussagen gegen 17 Uhr in der Anhalterstraße in Kreuzberg durch Drängeln und dichtes Auffahren aufgefallen und darüber hinaus in den Gegenverkehr gefahren sein. Nur durch eine Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Anschließend soll er nach einem Überholmanöver rasant links in Richtung Wilhelmstraße abgebogen sein und dabei den 69 Jahre alten Fahrradfahrer erfasst haben. Dieser stürzte dadurch und verletzte sich schwer. Der Audi prallte infolgedessen gegen einen Ampelmast. Fahrzeug und Führerschein wurden beschlagnahmt. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

+++ Unbekannter zündet Taubenschlag an +++

Ein Unbekannter hat im Märkischen Viertel einen Taubenschlag in Brand gesetzt. Der mutmaßliche Täter soll sich laut Zeugenaussagen gegen 0.15 Uhr dem Tatort genähert haben. Wenig später stiegen Flammen dort auf, die die Anwohner selbst löschen konnten. Der Unbekannte ergriff die Flucht.

+++ Motorradunfall mit Verletzten +++

Am späten Sonnabendabend hat es in Treptow einen Unfall mit einem Motorrad gegeben. Nach ersten Angaben prallte das Zweirad im Eisenhutweg im Ortsteil Johannistal mit einem abbiegenden Pkw zusammen. Im Auto befanden sich zwei Personen. Es soll Verletzte gegeben haben. Nähere Informationen sind bislang noch nicht bekannt.

+++ Schüsse am Kottbusser Damm +++

In der Nähe des Kottbusser Damms in Neukölln ist ein 32-Jähriger am Sonnabendabend in der Schinkestraße durch einen Schuss schwer verletzt worden. Laut Polizei fielen gegen 22.45 Uhr mehrere Schüsse. Zunächst hatte es nach Angaben eines Polizeisprechers Schwierigkeiten bei der Klärung der Identität des Opfers und zu den Hintergründen gegeben. Das habe auch daran gelegen, dass das Opfer nicht besonders kooperativ gewesen sei. Die Kriminalpolizei ermittelt. Polizisten mit Maschinenpistolen sicherten in der Nacht zum Sonntag den Tatort. Polizisten mit Maschinenpistolen sicherten in der Nacht zum Sonntag den Tatort in der Schinkestraße. Die Suche nach dem Täter verlief bisher ohne Erfolg.