Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Arbeiter stürzt sechs Meter tief in Baugrube

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 17. Mai.

Rettungskräfte am Unglücksort in Mitte.

Rettungskräfte am Unglücksort in Mitte.

Foto: Thomas Peise

+++ Bauarbeiter stürzt sechs Meter tief in Baugrube +++

Auf einer Baustelle neben dem einstigen Künstlerhaus Tacheles in Mitte ist ein Bauarbeiter in eine Grube gestürzt. Höhenretter rückten an, um den Mann zu bergen. Zur Schwere seiner Verletzungen gab es zunächst keine Angaben.

+++ BVG-Bus stößt mit Pkw zusammen +++

Auf der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof in Mitte ist in der Nacht zu Freitag ein Pkw mit einem Bus der BVG zusammengestoßen. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.

+++ Zwei junge Männer erleiden Stichverletzungen nach Streit +++

Zwei junge Männer sind bei einer Auseinandersetzung am U-Bahnhof in Spandau verletzt worden. Laut Zeugenaussagen geriet ein 19-Jähriger gegen 20.10 Uhr auf dem Mitteldeck des U-Bahnhofes Rathaus Spandau mit einem Bekannten in einen Streit. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung erlitt er eine Stichverletzung in den Oberschenkel und eine Prellung am Kopf. Auch sein 16 Jahre alter Freund wurde am Daumen verletzt, als er dem 19-Jährigen zur Hilfe eilte. Der mutmaßliche Täter ergriff anschließend die Flucht. Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Frau nach Raub am Hauptbahnhof festgenommen +++

Eine Frau, die am Hauptbahnhof in Mitte einem Mann beraubt hatte, ist am Donnerstagabend festgenommen worden. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, gerieten die 37-Jährige und der Mann gegen 19 Uhr auf dem Europaplatz in einen Streit. Laut Zeugenaussage schlug die mutmaßliche Räuberin den Kontrahenten. Als sie ihn zudem zu Boden stieß, fielen mehrere Goldmünzen aus der Tasche, die die Frau einsammelte. Anschließend ergriff sie die Flucht. Auch der Mann verließ den Platz. Kurze Zeit später wurde die Flüchtende gestellt und festgenommen.

+++ Zwei Kinder bei Verkehrsunfällen schwer verletzt +++

Jeweils schwere Verletzungen trugen am Donnerstagnachmittag und -abend zwei Kinder bei Verkehrsunfällen in Lankwitz und Buch davon. Gegen 17.50 Uhr soll nach derzeitigen Erkenntnissen ein Zwölfjähriger zwischen zwei geparkten Autos auf den Thaliaweg gerannt und von einem fahrenden Auto erfasst worden sein. Hierbei verletzte sich der Junge am Bein und kam in ein Krankenhaus. Sein gleichaltriger Freund, mit dem er Fangen gespielt hatte, erlitt einen Schock. Ebenfalls schwere Beinverletzungen erlitt ein Neunjähriger bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Buch. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Junge mit seinem Fahrrad vom Gehweg auf die Schönerlinder Straße gefahren sein. Ein 51 Jahre alter Autofahrer hörte es nach eigenen Angaben plötzlich laut knallen und bemerkte erst dann das Kind. Das Rad des Jungen brach auseinander, die Teile flogen mehrere Meter weit.

+++ Zwei Arbeiter auf Baustelle verschüttet +++

Schwerer Unfall am Freitagmorgen: Im Reinickendorfer Ortsteil Konradshöhe sind auf einer Baustelle in der Jörsstraße zwei Bauarbeiter in einem Schacht verschüttet worden. Zu dem Unfall kam es bei Abrissarbeiten in einem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr konnte beide Personen befreien, sie kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Während der Rettungsarbeiten fuhr der Bus 222 zeitweise nicht.

+++ Versuchter Raub mit Bierflasche als Waffe +++

Ein derzeit noch Unbekannter hat am Donnerstagvormittag in Lichtenberg versucht, Autos zu rauben, und drohte seinen Opfern mit einer abgebrochenen Bierflasche. Ein 56-Jähriger hatte mit seinem Wagen bei Rot in der Möllendorffstraße gehalten, als ein ihm unbekannter Mann plötzlich seine Beifahrertür aufgerissen, ihn mit dem abgebrochenen Flaschenhals bedroht und zum Aussteigen aufgefordert hätte. Der 56-Jährige konnte den Mann erfolgreich abdrängen. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass vermutlich derselbe Mann kurz zuvor versucht haben soll, ein weiteres Fahrzeug zu rauben. Dabei hatte er laut Zeugen auf einem Hinterhof in der Möllendorffstraße zwei Mitarbeiter einer Firma bedroht und die Herausgabe von Fahrzeugschlüsseln gefordert. Die Ermittlungen wegen versuchten Raubes und eines räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer dauern an.

+++ Schuss in Supermarkt in Marzahn +++

Bei einem Raubüberfall in Marzahn hat ein Unbekannter am Donnerstagabend einen Schuss ins Leere abgegeben. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen zwei Männer gegen 21.45 Uhr einen Discounter in der Poelchaustraße betreten und eine 19 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht haben. Um ihre Forderung nach Geld zu bekräftigen, soll dann einer der beiden in die Luft geschossen haben. Da sich der Kassenschub nicht öffnen ließ, verloren die Täter die Geduld und flüchteten ohne Beute. Verletzt wurde niemand.


+++ Mercedes in Flammen +++

In der Laubestraße in Neukölln stand am Freitagmorgen ein Mercedes in Flammen. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, so dass der Wagen nicht ganz ausbrannte, sondern nur im Frontbereich beschädigt wurde. Am Wildenbruchplatz in Neukölln brannte, kurz nach dem Feuer in der Laubestraße, erneut ein PKW, diesmal von einer Carsharing-Firma. Auch hier konnte die Feuerwehr schnell löschen. Verletzt wurde niemand, es wird Brandstiftung vermutet

+++ Wohnmobil brennt aus +++

In der Maxie-Wander-Straße in Hellersdorf brannte am späten Abend ein Wohnmobil komplett aus. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.



+++ Raub im Wettbüro +++

Mit einer Machete hat ein Maskierter in der Nacht zu Freitag ein Wettbüro in Moabit ausgeraubt. Er drohte dem 35 Jahre alten Angestellten und forderte das Geld aus der Kasse, wie die Polizei mitteilte. Als kurz darauf ein Kunde das Geschäft betrat, konnte der Täter demnach unerkannt fliehen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt.

+++ Brennende Pkw in Pankow +++

In der Neumannstraße in Pankow standen am Freitagmorgen gegen 3 Uhr zwei Pkw in Flammen, eines davon war ein Firmenfahrzeug. Die Feuerwehr konnte schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Es wird Brandstiftung vermutet.