Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Räuber mit Dönerspieß vertrieben

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 15. Mai.

Dönerspieße

Dönerspieße

Foto: Sven Hoppe / dpa

+++ Räuber mit Dönerspieß in die Flucht geschlagen +++

Mit einem Dönerspieß hat ein Verkäufer in Marzahn einen Räuber in die Flucht geschlagen. Der Unbekannte bedrohte den 39 Jahre alten Mitarbeiter eines Dönerimbisses in der Gothaer Straße zunächst mit einem Messer und forderte die Einnahmen. Doch anstatt das Geld auszuhändigen, verjagte der Angestellte den Räuber am Dienstagabend mit einem Dönerspieß ohne Fleisch. Verletzt wurde niemand.

+++ Mädchen bei Unfall schwer verletzt +++

Eine 13-Jährige ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Laut Polizei lief das Mädchen gegen 15 Uhr in Hellersdorf vor einem haltenden Bus auf die Fahrbahn der Louis-Lewin-Brücke. Eine 65 Jahre alter Autofahrerin, die mit ihrem Dacia gerade links an dem Bus vorbeifuhr, konnte nicht mehr bremsen und erfasste das Mädchen. Das Kind erlitt einen Knochenbruch und wurde in eine Klinik gebracht.

+++ Auf Bahnsteig: Schwarzfahrer schubst Polizist auf Bahnsteig +++

Ein 37-Jähriger ist am Dienstagabend beim Schwarzfahren erwischt worden. Der Mann wollte auch keine Nachlöseforderung bei der Zugbegleitung bezahlen. Ein Polizist mischte sich in die Auseinandersetzung ein. Als der Beamte in Erkner mit dem Mann ausstieg, stieß dieser ihn auf dem Bahnsteig weg und versuchte zu flüchten. Dem Polizisten gelang es den Mann zu stoppen und ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei vor Ort festzuhalten. Dabei zog sich der Beamte im Gerangel Abschürfungen am Knie zu. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.

+++ Mann mit Fahrradschloss attackiert +++

In der Nacht zu Mittwoch hat ein Unbekannter einen Mann am S-Bahnhof Mahlsdorf mit Faustschlägen angegriffen und mit einem Fahrradschloss gegen den Kopf geschlagen. Das 34 Jahre alte Opfer hatte den Täter beim mutmaßlichen Konsumieren von Betäubungsmitteln beobachtet und darauf angesprochen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung eskalierte der Streit. Der 34-Jährige erlitt Hämatome am Kopf, Verletzungen an der Lippe und Schürfwunden an der Hand. Der Täter entkam unerkannt.

+++ Radfahrer in Spandau schwer verletzt +++

Ein 48-jähriger Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Spandau schwer verletzt worden. Ein 19-jähriger Autofahrer, der auf der Charlottenburger Chaussee fuhr, bog gegen 7.15 Uhr rechts auf einen Parkplatz ab und erfasste den Radfahrer. Der 48-Jährige wurde in einer Klinik stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2.

+++ Kunstwerk aus Schule gestohlen +++

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch das Kunstwerk „Goldenes Nest“ aus der Grundschule an der Apfelwicklerstraße in Biesdorf gestohlen. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatte die Polizei kurz nach Mitternacht über den Diebstahl informiert. Die Beamten stellten fest, dass die Täter das Werk aus der Vitrine entwendet hatten.

++++ Fußgängerinnen von Auto erfasst +++

Beim Überqueren einer Straße in Halensee sind zwei Frauen von einem Auto angefahren und verletzt worden, eine davon schwer. Die beiden 23 Jahre alten Fußgängerinnen waren in Richtung S-Bahnhof Halensee unterwegs, wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch sagte. Sie betraten von einer Mittelinsel aus die Fahrbahn des Kurfürstendamms und wurden dabei von einem Auto erfasst. Eine der beiden Frauen erlitt dabei am Dienstagabend schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die andere Frau wurde leicht verletzt.

+++ Brand am S-Bahnhof Feuerbachstraße +++

Am S-Bahnhof Feuerbachstraße in Steglitz ist in der Nacht zu Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Angaben der Polizei sind Holzcontainer, die zu einer Gaststätte gehören, in der Eingangshalle des Bahnhofes in Brand geraten. Die Polizei vermutet Brandstiftung, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Die Haussubstanz wurde durch die Flammen nicht beschädigt, lediglich die Container seien durch das Feuer zerstört worden, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit mehreren Trupps im Einsatz, um den Brand zu löschen.

+++ Jüdisches Mahnmal beschmiert +++

Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht ein Mahnmal in Moabit beschmiert. Gegen 4.45 Uhr bemerkte die Besatzung eines Einsatzwagens blaue Schriftzüge an der Gedenkstätte in der Levetzowstraße. Der zuständige Polizeiabschnitt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.