Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Unfall - Tram und Pkw stoßen zusammen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 13. Mai.

Unfall in Friedrichshain zwischen einer Tram und einem Pkw.

Unfall in Friedrichshain zwischen einer Tram und einem Pkw.

Foto: Thomas Peise

+++ Tram und Pkw stoßen in Friedrichshain zusammen +++

In Friedrichshain hat es am Montagabend einen Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Tram der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gegeben. Laut ersten Informationen kam es im Kreuzungsbereich der Oderstraße Ecke Weichselstraße zu einem Zusammenstoß zwischen der Bahn der Linie M13 und einem VW Golf. Dabei sollen zwei Personen verletzt worden sein.

+++ Motorradfahrer schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer ist am Montag bei einem Unfall in Wilhelmstadt schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 75-Jährige gegen 11.35 Uhr mit seiner Suzuki die Heerstraße in Richtung Sandstraße und wechselte kurz hinter der Wilhelmstraße vom rechten in den linken Fahrstreifen, um an einem wartenden Fahrschulwagen vorbeizufahren. Zeitgleich wurde der Motorradfahrer von einem Wagen überholt. In der Folge stürzte der 75-Jährige. Dabei stieß sein Zweirad gegen das Fahrschulfahrzeug. Der überholende Wagen fuhr anschließend, ohne anzuhalten, weiter. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall Bein- und Rumpfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Derzeit ist unklar, ob es zwischen dem Motorradfahrer und dem Wagen, der ihn überholt hatte, einen Zusammenstoß gegeben hat. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlungen.

+++ Männer zeigen Hitlergruß - Zeugen gesucht +++

Die Bundespolizei sucht nach Zeugen, die am Sonntag zwei Personen an den S-Bahnhöfen Friedrichshagen und Karlshorst beobachtet haben, wie sie den Hitlergruß zeigten. Außerdem haben sie einen Reisenden verletzt. Ein Mann erlitt durch einen Flaschenwurf neben einem ausgeschlagenen Zahn, eine Platzwunde in der linken Gesichtshälfte sowie eine Schwellung des Jochbeins.

Nachdem die Zeugin gegen 21.30 Uhr die Männer ansprach, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Unbekannten, der Zeugin und ihrer Begleitung.

Im weiteren Verlauf stiegen alle Beteiligten in eine S-Bahn der Linie S3. Am Bahnhof Karlshorst zeigten die Unbekannten abermals den Hitlergruß und versuchten das Zugabteil, in dem sich die Zeugen befanden, zu betreten. Der spätere Geschädigte verhinderte dies, indem er einem der Männer die flache Hand vor die Brust hielt.

Daraufhin warf der zweite Unbekannte dem 24-Jährigen eine volle Bierglasflasche gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen unerkannt über die Gleise.

Die Bundespolizei sucht weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität beteiligter Personen geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 /2977790 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888000) genutzt werden.

+++ Frau am Ostbahnhof sexuell belästigt +++

Bundespolizisten haben Sonntagabend einen Mann vorläufig festgenommen, der zuvor eine Reisende im Ostbahnhof sexuell belästigt hat. Eine 26-jährige Frau stand am Servicepoint der Deutschen Bahn AG, als sie bemerkte, wie ihr ein 54-Jähriger im Vorbeigehen an das Gesäß fasste.

Eine Mitarbeiterin des Servicepointes bemerkte den Vorfall und informierte die Bundespolizei. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Mann mit Hilfe eines Mitarbeiters der Deutschen Bahn noch in der Bahnhofshalle vorfinden und nahmen ihn vorläufig fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,2 Promille. Die Bundespolizei leitete gegen den 54-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung ein.

+++ 30-Jähriger schlägt Frau aufs Gesäß +++

Ein Mann, der einer Frau im S-Bahnhof Friedrichsfelde aufs Gesäß geschlagen hatte, wurde am Sonnabend festgenommen. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, schlug der 30-Jährige der 26 Jahre alten Frau gegen 18.15 Uhr unvermittelt mit der flachen Hand auf den Hintern und trat anschließend gegen die Scheibe eines Geschäfts. Der alkoholisierte Mann wurde danach von Bundespolizisten festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille. Das Opfer erlitt durch den Schlag Schmerzen am Gesäß, begab sich jedoch nicht in ärztliche Versorgung.

+++ Zwei Tote in Wohnung in Forst aufgefunden +++

Nach dem Fund von zwei Männerleichen in Forst (Spree-Neiße) sind Sprengstoffspezialisten vor Ort, um zwei verdächtige Fahrzeuge zu untersuchen. Diese waren in der Nähe der Wohnung entdeckt worden, in der am Montagmorgen die beiden toten Männer aufgefunden wurden. Etwa 116 Menschen mussten wegen des Einsatzes ihre Wohnungen vorläufig verlassen, wie eine Polizeisprecherin am Montagnachmittag berichtete. Teilweise wurden die Anwohner in einer nahen Sporthalle untergebracht. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Männer Opfer eines Gewaltverbrechens wurden. Das lege die Auffindesituation in der Wohnung nahe, teilte ein Polizeisprecher mit. Die südbrandenburgische Kleinstadt Forst liegt in der Nähe von Cottbus.

+++ 14- und 19-Jährige liefern sich barfuß Verfolgungsjagd im Audi mit Polizei +++

Ein 14-Jähriger und ein 19-Jähriger lieferten sich in einem Audi eine Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der Stadtautobahn in Charlottenburg-Wilmersdorf. Gegen 1.50 Uhr bemerkte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei den Wagen, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der A 100 auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden unterwegs war. Die Beamten stellten auf Höhe der Anschlussstelle Detmolder Straße einen Wert von 140 km/h statt der dort erlaubten 80 fest. Als sich die Polizisten mit ihrem Dienstfahrzeug vor den Audi setzten, um diesen mit einem Anhaltesignal zu stoppen, beschleunigte der Fahrer. Hierbei erreichte er einen Spitzenwert bis zu 188 km/h. Nachdem der Audi-Fahrer die Anschlussstelle Späthstraße passiert hatte, schaltete er die Fahrzeugbeleuchtung aus.

An der Ausfahrt Johannisthaler Straße verließ er die Autobahn und bog trotz roter Ampel in diese nach rechts ein. Im weiteren Verlauf erreichte er eine Geschwindigkeit von 130 km/h statt der dort erlaubten 30 km/h. Die Männer bogen auf einen Supermarktparkplatz an der Rudower Straße ab, um hier vermutlich einen Fahrerwechsel vorzunehmen. Hier griffen die Beamten zu. Die beiden Insassen gaben an, nach einer Feierlichkeit, bei der sie Alkohol konsumiert hatten, den Fahrzeugschlüssel aus dem Schlafzimmer der Mutter des 14-Jährigen entwendet, sich anschließend barfuß aus dem Haus geschlichen und den Wagen in Betrieb genommen zu haben. Die Barfüßigen konnten keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei dem 19-Jährigen einen Wert von rund 1,1 Promille. A

uf die beiden Audi-Insassen kommen nun unter anderem Anzeigen wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr, unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges, überhöhter Geschwindigkeit und des „Missachtens von Zeichen und Weisungen“ zu.

+++ VW-Fahrer (19) ohne Führerschein flüchtet +++

In der Nacht zu Montag ereignete sich noch eine weitere Verfolgungsjagd. In Wedding entzog sich ein 19 Jahre alter VW-Fahrer einer Verkehrskontrolle. Polizisten des Abschnitts 35 war der Polo im Rahmen ihrer Streifenfahrt gegen 1.45 Uhr in der Müllerstraße aufgefallen, weil dessen Kennzeichen keine Dienstsiegel aufwiesen. Statt wie aufgefordert anzuhalten, fuhr der 19-Jährige rücksichtslos und mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Bezirk. An der Limburger Straße verließ der Fahrer den noch langsam rollenden Polo und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Der VW rollte gegen eine Schranke und kam schließlich an einem Poller zum Stehen. Der junge Mann, der keinen Führerschein besitzt, wurde festgenommen. Die Kennzeichen, die nicht zu dem VW gehörten, wurden beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

+++ Abbiegender Lkw erfasst Radfahrerin und verletzt sie schwer +++

Eine 51 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall in Mitte lebensbedrohlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde sie an der Kreuzung Memhard-/Rosa-Luxemburg-Straße von einem abbiegenden Lkw erfasst.

Rettungsdienst und ein Notarzt behandelten die Radfahrerin vor Ort und brachten sie dann in ein Krankenhaus. Der 37 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

+++ Feuerwehr findet Mieter nach Wohnungsbrand bewusstlos auf +++

Die Berliner Feuerwehr hat in Prenzlauer Berg nach einem Wohnungsbrand den Mieter bewusstlos aufgefunden. Der 59 Jahre alte Mann kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach hatte eine Anwohnerin des Hauses in der Marienburger Straße am Sonntagabend den Rauchgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Außer dem Mieter der Wohnung wurde nach Polizeiangaben niemand verletzt. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

+++ Wieder brennen Autos +++

Unbekannte Täter haben am frühen Montagmorgen in Berlin in zwei Fällen Fahrzeuge angezündet. In Lichtenberg brannte ein Transporter in der Alfred-Jung-Straße aus, etwa eine Stunde später brannte in Prenzlauer Berg ein Fahrzeug in der Mendelssohnstraße, wie die Polizei mitteilte. In beiden Fällen wurden durch die Hitzeentwicklung jeweils zwei weitere Autos beschädigt. Ein Zusammenhang zwischen beiden Bränden war nach Polizeiangaben zunächst nicht erkennbar. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, es handele sich um Fahrzeuge verschiedener Firmen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

+++ Geschäft mit Farbbeuteln beworfen+++

Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht das Schaufenster einer Firma im Ortsteil Fennpfuhl beschädigt. Kurz vor 2 Uhr sahen Einsatzkräfte einer Objektschutzstreife in der Möllendorffstraße die Farbanhaftungen, die vermutlich durch Farbbeutel verursacht wurden. Der Rest des Fensters war zudem mit weißer Farbe beschmiert worden. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ 19-Jähriger klaut Wohnmobil - Festnahme +++

Eine Anwohnerin der Balatonstraße in Friedrichsfelde sah in der vergangenen Nacht mehrere Personen, die sich an einem geparkten Wohnmobil zu schaffen machten, und alarmierte die Polizei. Als die Polizisten gegen 2.40 Uhr am Einsatzort eintrafen, waren die Diebe mit dem Wohnmobil weg. Bei der Absuche des Nahbereichs wurde das Fahrzeug festgestellt und ein 19-Jähriger, der das Wohnmobil fuhr, festgenommen.

+++ Quad-Fahrer bei Verkehrsunfall verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Marzahn am Sonntagnachmittag ist ein Quad-Fahrer lebensgefährlich verletzt worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte ein Skoda-Fahrer gegen 14.15 Uhr von der Straße Alt-Friedrichsfelde nach rechts auf eine Tankstelle fahren. Der 44-jährige Autofahrer hatte angehalten und ließ einen von der Tankstelle kommenden Fahrzeugführer runter fahren. Der 33-jährige Quad-Fahrer fuhr aus bisher unbekannter Ursache auf den haltenden Skoda auf und verletzte sich dabei sehr schwer. Ein Zeuge, Passanten und zwei Kriminalbeamte leisteten Erste Hilfe. Die Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungswagens leitete Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der 33-Jährige kam mit multiplen Frakturen und Verletzung der Lunge zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der sich anschließenden Unfallaufnahme kam es bis 19.20 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

+++ Autoknacker festgenommen +++

Ein aufmerksamer Zeuge hat in der vergangenen Nacht die Polizei nach Gesundbrunnen alarmiert. Der 27-Jährige hatte einen Mann beobachtet, der sich an einem in der Osloer Straße geparkten Opel Zafira zu schaffen machte und dann unverrichteter Dinge wieder abzog. Der Zeuge, der zwischenzeitlich die Polizei alarmiert hatte, folgte dem Unbekannten und sah, wie dieser nun in der Koloniestraße an einem geparkten VW-Bus hantierte, diesen öffnete und durchwühlte. Eintreffende Polizisten einer Einsatzhundertschaft nahmen in Tatortnähe einen 40-Jährigen fest, der von dem Zeugen als Autoeinbrecher wiedererkannt wurde.