Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Auto prallt gegen Laterne

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 8. Mai.

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten das Auto wieder auf die Straße heben.

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten das Auto wieder auf die Straße heben.

Foto: Thomas Peise / BM

+++ Auto prallt gegen Laterne +++

Auf der Wartenberger Strasse in Hohenschönhausen ist am Mittwoch ein Auto gegen eine Laterne geprallt und anschließend auf dem Grünstreifen zum Stehen gekommen. Das Auto musste mit einem Kran der Feuerwehr wieder auf die Straße gestellt werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.



+++ Schwarzfahrer schlägt Kontrolleure mit Holzlatte +++

Ein Mann, der zwei Fahrkartenkontrolleure einer S-Bahn mit einer Holzlatte attackiert hatte, wurde festgenommen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, fiel der Reisende den Kontrolleuren am Dienstag gegen 11.20 Uhr ohne gültige Fahrkarte auf. Beim Ausstieg am S-Bahnhof Oranienburger Straße in Mitte schlug der 64 Jahre alte Schwarzfahrer mit der Holzlatte um sich und traf einen der Kontrolleure, einen 52-Jährigen, an den Händen. Er erlitt dadurch leichte Prellungen. Anschließend versuchte der Angreifer mehrfach, vor einfahrenden S-Bahnen zu springen. Dies verhinderten die Beamten. Sie leiteten gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und gefährlicher Körperverletzung ein. Der Gewalttätige wurde aufgrund seiner psychischen Verfassung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Männer gestehen Sprengstoffanschlag auf Bar in Kreuzberg +++

Rund sieben Monate nach einem Sprengstoffanschlag auf eine Bar in Kreuzberg haben zwei Angeklagte vor dem Landgericht gestanden. Hintergrund der Tat seien die tödlichen Schüsse auf ihren Cousin einige Wochen zuvor gewesen, erklärten die 20- und 21-Jährigen am Mittwoch zu Prozessbeginn. Sie hätten ein „Zeichen“ setzen wollen. Dabei hätten sie darauf geachtet, keine Menschen zu verletzen. Die Angreifer waren im Oktober 2018 mit einem Auto vor die Shisha-Bar in der Oranienstraße gefahren. Bilder einer Überwachungskamera belegen: Gegen 4.30 Uhr am Morgen stiegen zwei der drei Täter aus. Einer schlug mit einem Hammer ein Loch in die Fensterscheibe des Lokals. Der zweite Mann warf eine entsicherte Handgranate in den Raum. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die Angeklagten erklärten, sie hätten nach der Tötung ihres Cousins Nidal R. „etwas tun“ wollen. Der 36-Jährige, ein Intensivtäter aus einer arabischstämmigen Großfamilie, war im September 2018 in Neukölln von bislang unbekannten Tätern erschossen worden. Der 20-jährige Angeklagte erklärte, er habe die Handgranate in einem Gefühl von „Ohnmacht und Wut“ geworfen. Aus seiner damaligen Sicht habe nach dem Tod ihres Cousins „keiner etwas unternommen“. Hinterher sie ihm sofort klar gewesen, „dass es ein Fehler war“. Er habe Angst vor juristischen Folgen und vor „Rache der anderen Seite“ bekommen.

Die Anklage gegen die seit Ende Oktober 2018 inhaftierten Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft lautet auf Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Sachbeschädigung. Der Prozess wird am 9. Mai fortgesetzt.


+++ Zwei Autos auf Polizeigelände in Brand +++

Auf dem Sicherstellungsgelände der Polizei an der Cecilienstraße in Marzahn haben am frühen Mittwochmorgen zwei Autos gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Havelland-Großdealer in Berlin festgenommen +++

Ermittler haben einen mutmaßlichen Großdealer in Spandau festgenommen, der Drogen im illegalen Marktwert von rund 19 000 Euro bei sich hatte. Der 32-Jährige soll im Landkreis Havelland seit längerem Drogen im großen Stil verkauft haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei einer Durchsuchung des Verdächtigen am vergangenen Donnerstag fanden die Ermittler 270 Gramm zum Verkauf vorportioniertes Kokain. Außerdem entdeckten sie mehrere Tausend Euro Bargeld sowie einen verbotenen sogenannten Wurfstern mit scharfen Klingen aus Metall.

+++ Radfahrerin nach Sturz schwer verletzt - Not-OP +++

Eine Radfahrerin hat bei einem Sturz in Friedrichshain lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Laut Polizei soll die 42-Jährige am Dienstag gegen 15.30 Uhr in der Boxhagener Straße ein Reinigungsfahrzeug überholt haben. Eine 30 Jahre alte Chevrolet-Fahrerin überholte zeitgleich das Fahrzeug. Sie bemerkte lediglich den Sturz der Fahrradfahrerin - ob diese zuvor das Auto berührt hatte, konnte die 30-Jährige nicht sagen. Die Gestürzte war nicht ansprechbar und wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert werden musste.

+++ Unbekannte überfallen Modegeschäft +++

Zwei Unbekannte haben am Dienstagabend ein Modegeschäft in Wilmersdorf überfallen und hochwertige Kleidung erbeutet. Zunächst drückte einer der Täter die 76 Jahre alte Verkäuferin gewaltsam gegen den Tresen, so dass sich diese nicht mehr wehren konnte. Wie die Polizei weiter mitteilte, raubte der zweite Räuber dann Pullover und Jacken. Anschließend flüchtete das Duo mit seiner Beute aus dem Geschäft am Olivaer Platz. Die Frau blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

+++ Kartenspiel eskaliert – Mann greift zum Pfefferspray +++

Ein Kartenspiel ist am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr in Wedding eskaliert. Einer der beiden Spieler geriet nach dem Spiel in einer Wohnung an der Schulstraße in Rage, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Mann sprühte dem 56 Jahre alten Gastgeber Pfefferspray ins Gesicht, nahm sich Geld aus dessen Portemonnaie und flüchtete. Herbeigerufene Polizeibeamte nahmen den 63-Jährigen wenig später in dessen Wohnung fest. Das Opfer wurde durch das Pfefferspray leicht im Gesicht verletzt. Ihm gelang es aber, seine Augen selbst auszuspülen. Wieso es zu dem Übergriff gekommen war, war zunächst noch unklar.

+++ 24-Jähriger vor Hostel niedergestochen - Polizei fasst Verdächtigen +++

Im Fall eines in Friedrichshain niedergestochenen 24-Jährigen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 19-Jährige sei in einer Wohnung in Altglienicke gefasst worden, teilte ein Sprecher am Dienstagabend mit. Der junge Mann soll einen Bekannten am 4. Mai vor einem Hostel an der Gürtelstraße mit einem Messer an Oberkörper, Rücken und Händen schwer verletzt haben. Der Angreifer war nach der Tat geflohen, das Opfer kam in ein Krankenhaus und musste operiert werden. Der Tatverdächtige soll am Mittwoch einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Eine Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung.