Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Wohnung in Lichtenberg steht in Flammen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag 5. Mai.

Brand in Lichtenberg Thomas Peise

Brand in Lichtenberg Thomas Peise

Foto: Thomas Peise

+++ Feuer in Wohnhaus in Lichtenberg ausgebrochen +++

In einer Wohnung an der Eduardstraße in Lichtenberg ist am frühen Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. In kurzer Zeit stand die Wohnung komplett in Flammen. Polizisten, die als erstes am Ort waren, brachten die Bewohner des Hauses in Sicherheit. Die Feuerwehr rückte mit drei Staffeln an und war gegen 19.50 Uhr immer noch bei den Löscharbeiten. Ob jemand verletzt wurde, ist derzeit noch nicht bekannt.

+++ Vier Männer greifen andere Gäste in Shisha-Bar an +++

In einer Shisha-Bar an der Lietzenburger Straße in Charlottenburg hat es in der Nacht zu Sonntag eine Auseinandersetzung mit einem Verletzten gegeben. Nach Angaben der Polizei griffen vier Männer gegen 1.30 Uhr plötzlich mehrere andere Gäste und das Barpersonal an. Ein 20-Jähriger wurde mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Ein anderer Mann soll eine große Vase durch den Raum geworfen haben, wodurch das Inventar der Bar beschädigt wurde. Bei einer anschließenden Rangelei zwischen mehreren Männern gingen außerdem mehrere Wasserpfeifen zu Bruch, wodurch weitere Möbel und Kleidungsstücke von anderen Gästen beschädigt wurden. Danach flüchteten die Angreifer aus der Bar. Der verletzte 20-Jährige wurde im Krankenhaus ambulant versorgt.

+++ Pflastersteine gegen Fenster von Linken-Wahlkreisbüro geworfen +++

Unbekannte haben mehrere Scheiben eines Wahlkreisbüros der Linken in Lichtenberg beschädigt. Anwohner hätten am frühen Sonntagmorgen Knallgeräusche gehört und die Polizei gerufen, teilte die Pressestelle der Behörde mit. Die Polizisten fanden mehrere kleine Pflastersteine und insgesamt zehn gesprungene Fensterscheiben an den Büroräumen. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

+++ Unfall nach Ausweichmanöver +++

Bei einem Verkehrsunfall auf einer Straßenkreuzung in Charlottenburg ist ein 48 Jahre alter Opel-Fahrer am Sonntagmorgen in Charlottenburg verletzt worden. Der Mann wollte gegen 8 Uhr an der Leibnizstraße einem entgegenkommenden Mercedes ausweichen und prallte mit seinem Wagen dabei gegen den Begrenzungsstein des Mittelstreifens. Der verletzte Opel-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Ermittlungen zum Fahrer oder zur Fahrerin des Mercedes dauern an.

+++ Passantin beleidigt und nackten Hintern gezeigt +++

Eine 75-Jährige alarmierte am Sonnabendnachmittag die Polizei und zeigte an, dass sie gegen 15.45 am Hardenbergplatz in Charlottenburg Uhr an drei Männern vorbeiging und von diesen beleidigt wurde. Alle drei hätten dann die Hosen runter gelassen und ihr den nackten Hintern gezeigt. Das Trio, das sich häufiger dort am Platz aufhalten soll, wurde von den alarmierten Polizisten überprüft. Die Personalien der Männer, 30, 47 und 52 Jahre alt, wurden festgestellt und alle drei erhielten einen Platzverweis.

+++ Baumblütenfest: 17-Jährige attackiert Polizisten +++

Bei der Abreise vom Baumblütenfest in Werder/Havel hat eine 17-Jährige in einer Regionalbahn einen Polizisten außer Dienst attackiert. Die Jugendliche habe sich im Zug zunächst abfällig über Polizisten geäußert und laut polizeifeindliche Musik abgespielt, teilte die Bundespolizeidirektion Berlin mit. Der Beamte habe sich als Polizist zu erkennen gegeben, um ihr Verhalten zu stoppen. Daraufhin sei er von der 17-Jährigen am Freitagabend beleidigt, bespuckt und getreten worden. Anschließend habe sie flüchten wollen. Der 41-Jährige hielt sie den Angaben zufolge fest, bis am Potsdamer Hauptbahnhof Bundespolizisten eintrafen. Ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sei eingeleitet worden, hieß es weiter. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Jugendlichen demnach einen Wert von 1,34 Promille. Nach Rücksprache mit einem Erziehungsberechtigten sei die 17-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

+++ Gefesselt und geknebelt - Seniorin Opfer einer Raubtat +++

Eine Seniorin ist bei einer Raubtat am Sonntagmorgen in Charlottenburg leicht verletzt worden. Eine Nachbarin der angrenzenden Wohnung hörte gegen 7.40 Uhr Hilferufe und verständigte Feuerwehr und Polizei. Als die Rettungskräfte die Wohnungstür aufbrachen, fanden sie die 72-Jährige gefesselt vor. Nach Aussagen des Opfers hätten sie zwei unbekannte Männer beim Verlassen der Wohnung zurückgedrängt und eine Schusswaffe auf sie gerichtet. Zudem hätte einer der beiden ihr einen Faustschlag gegen Kopf versetzt, sie gefesselt und geknebelt. Anschließend hätten die Eindringlinge die Räumlichkeiten durchsucht, Geld entwendet und geflüchtet. Die Frau wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Verdacht auf illegales Autorennen - Fünf Fahrer auf A100 gestoppt +++

Wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen hat die Berliner Polizei fünf Wagen auf der Autobahn 100 in Britz gestoppt. Die Fahrer im Alter zwischen 24 und 31 Jahren seien am Samstagabend durch wiederholtes Überholen und Lichthupen aufgefallen, teilte die Polizei mit. Mehrere Polizeiautos stoppten die Wagen daraufhin. Bei der Durchsuchung der Autos wurden in einem Wagen zwei Blaulichter gefunden. Eines davon soll der Fahrer laut Zeugenaussage im Innenraum des Wagens benutzt habe - wohl um den Eindruck eines Polizeiautos zu erwecken. Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Amtsanmaßung ermittelt. Ein anderes Auto wurde aus technischen Gründen sichergestellt. Alkohol- und Drogentests fielen bei allen Fahrern negativ aus.

+++ Verletzte bei Streit in Wohnung +++

Ein Streit in einer Wohnung an der Edisonstraße in Oberschöneweide hat in der Nacht zu Sonntag ein blutiges Ende gefunden. Nach ersten Informationen sollen dabei vier Personen verletzt worden sein. Mindestens eine Person soll dabei Stiche in die Brust abbekommen haben. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.

+++ Einrichtungsgegenstände in Wohnung brennen +++

Am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr zu einem Einsatz in die Bismarckstraße in Charlottenburg ausrücken. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Fünf Personen wurden über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte.

+++ Sowjetisches Ehrenmal beschädigt +++

Unbekannte Täter haben das sowjetische Ehrenmal in Alt-Treptow beschädigt. Eine Passantin hatte die Polizei am Sonnabendnachmittag alarmiert. Wie sich herausstellte, hatten der oder die Täter eine Figur des Ehrenmals mit einer schwarzen öligen Flüssigkeit übergossen, die in die Sandsteinplastik eindrang und am Sockel ablief und in den Rasen eindrang.

+++ Auto brennt aus - Polizei vermutet Brandstiftung +++

Ein abgestelltes Auto ist in Tempelhof in Flammen aufgegangen. Eine Anwohnerin hörte am Sonntagmorgen einen lauten Knall und sah den brennenden Geländewagen, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierte Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug. Auch ein zweites geparktes Auto wurde durch die Flammen beschädigt. Niemand wurde verletzt. Die Polizei vermutete Brandstiftung als Ursache.

+++ Nach Einbruch in Apotheke festgenommen +++

Nach einem Einbruch am Sonntagmorgen eine Apotheke in Schöneberg haben Polizisten einen 29-Jährigen festgenommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein aufmerksamer Anwohner gegen 4.10 Uhr in der Martin-Luther-Straße, wie ein ihm Unbekannter die Schaufensterscheibe einschlug und in das Geschäft kletterte. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Die Beamten nahmen den 29-Jährigen in der Apotheke fest.

+++ Mann durch Messerstiche vor Hostel verletzt +++

Vor einem Hostel an der Gürtelstraße in Friedrichshain gerieten am Sonnabendabend gegen 22 Uhr ein 19-Jähriger und ein 24-Jähriger in Streit. Im weiteren Verlauf soll der 19-Jährige ein Messer gezogen und den Älteren am Oberkörper, am Rücken und an den Händen verletzt haben. Anschließend flüchtete der Mann. Bewohner des Hauses an der Gürtelstraße alarmierten Rettungskräfte und die Polizei. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, stationär aufgenommen und sofort operiert. Die Polizei fahndet nun nach dem Messerstecher.

+++ Kinder bei Unfällen verletzt +++

In Hellersdorf und im Märkischen Viertel sind am Sonnabend zwei Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt worden. An der Suhler Straße stürzte gegen 14 Uhr ein acht Jahre alter Junge mit seinem Fahrrad und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Nach Angaben von Zeugen war zu diesem Zeitpunkt kein weiteres Fahrzeug auf der Straße unterwegs. An der Finsterwalder Straße überquerte gegen 21.10 Uhr eine Zwölfjährige auf ihrem Tretroller die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Renault erfasst. Das Mädchen erlitt bei dem Zusammenstoß ein Polytrauma.