Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: VW-Bus kippt bei Unfall um

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 26. April.

An der Kreuzung Mohrenstraße Ecke Charlottenstrasse in Mitte kam es zu einem Unfall zwischen einem VW-Bus und einem PKW.

An der Kreuzung Mohrenstraße Ecke Charlottenstrasse in Mitte kam es zu einem Unfall zwischen einem VW-Bus und einem PKW.

Foto: Thomas Peise

+++ VW-Bus kippt bei Unfall um +++

Bei einem Unfall in Mitte ist am Freitagnachmittag ein VW-Bus auf die Seite gekippt. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Mohrenstraße Ecke Charlottenstraße am Gendarmenmarkt. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Verletzt wurde nach ersten Angaben von vor Ort niemand. Die Feuerwehr war an der Unfallstelle im Einsatz.

+++ Feuer in Vereinslokal - Pächterin alkoholisiert +++

In einem Vereinslokal einer Kleingartenanlage in der Dieselstraße in Neukölln ist in der Nacht zu Freitag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit drei Staffeln an und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Die Pächterin des Lokals wurde von der Polizei angehalten, als sie mit ihrem Fahrzeug den Ort verlassen wollte, sie musste sich einer Alkoholkontrolle unterziehen. Das Ergebnis: 1,3 Promille.

+++ Razzia gegen Spielhallen und Wettbüros +++

Mit einer Razzia gingen Polizei, Steuerfahndung und Ordnungsämter am Donnerstag in Spandau und Treptow-Köpenick gegen Spielhallen, Wettbüros und Kneipen vor. Kontrolliert wurden insgesamt 27 Läden und 76 Geldspiel- und Wettautomaten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die „beachtliche Beanstandungsquote“ bei den Automaten habe bei 74 Prozent gelegen. Außerdem seien zwölf Straftaten, meist illegales Glücksspiel, und 43 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. In einem Lokal wurden zwei Kilo unverzollter Shisha-Tabak gefunden.

Seit mehreren Monaten kontrolliert die Polizei intensiver als früher. Die Durchsuchungen von Shisha-Bars, Spielhallen oder auch mal Juweliergeschäften und Reisebüros gehören zur Strategie im Kampf gegen organisierte Kriminalität und kriminelle Clans in Berlin. Der Senat hatte im November einen Fünf-Punkte-Plan gegen die Bandenkriminalität beschlossen. Darin ging es um eine ressortübergreifende Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Finanzämtern, Jobcentern, der Ausländerbehörde sowie den Ordnungs- und Jugendämtern. Angekündigt wurden unter anderem verstärkte Gewerbe- und Finanzkontrollen zur Verhinderung von Geldwäsche über Scheingeschäfte und dubiose Bars.

+++ Hauptbahnhof Berlin: Drei verloren gegangene Kinder an Eltern übergeben +++

Drei Kinder wurden von der Polizei am Berliner Hauptbahnhof in Obhut genommen, nachdem sie während des Osterreiseverkehrs versehentlich von ihren Eltern getrennt worden waren. Eine Zwölfjährige kam laut Bundespolizei nicht wie verabredet mit dem ICE aus München am Hauptbahnhof in Berlin an. Ihr Vater wandte sich daraufhin an die Bundespolizei, die herausfand, dass das Mädchen bereits am Südkreuz ausgestiegen war.

Bei einem weiteren Fall wurden Mutter und Sohn bereits am Bahnhof Halle (Saale) voneinander getrennt. Als die Mutter noch restliche Gepäckstücke in den Zug einladen wollte, ging bereits die Zugtür zu. Der neun Jahre alte Junge befand sich allerdings schon im ICE und fuhr schließlich bis nach Berlin. Seine Mutter wurde telefonisch vom Zugpersonal verständigt und beruhigt. Sie traf ihr Kind rund eine Stunde später in Berlin an.

Eine 13-Jährige wiederum wandte sich am Bahnsteig in Berlin an die Bundespolizei, da sie ihre Mutter nicht wie verabredet finden konnte. Das Mädchen war mit dem ICE aus Augsburg angereist. Nach einer kurzen gemeinsamen Suche mit der Polizei fanden sich Mutter und Tochter schließlich.

+++ Frau in Hausflur überfallen - Nachbarin greift ein +++

Eine Frau ist in Kreuzberg in ihrem Hausflur überfallen worden und hat durch das beherzte Eingreifen ihrer Nachbarin die gestohlene Kette zurückbekommen. Ein Mann hatte der 59-Jährigen Hausbewohnerin die Kette in der Cuvrystraße vom Hals gerissen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine aufmerksame Nachbarin hatte ihn nach dem Vorfall am Donnerstagabend verfolgt und konnte ihn schließlich mit Hilfe weiterer Passanten festhalten, bis die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den 40 Jahre alten Mann fest und fanden die Kette in seiner Hosentasche.

+++ Kellerbrand in Buch +++

Im Keller eines Wohnhauses in der Groscurthstraße in Buch brach in der Nacht zu Freitag ein Feuer aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Es wurde niemand verletzt. Da kurz zuvor in der unmittelbaren Umgebung eine Mülltonne brannte, geht die Polizei von Brandstiftung aus.