S-Bahnhof Schöneweide

Streit in S-Bahn eskaliert: Bundespolizei sucht Männergruppe

Drei Frauen und drei Männer wurden am S-Bahnhof Schöneweide attackiert. Eine 17-Jährige erlitt am Auge eine Verletzung durch Splitter.

S-Bahnhof Schöneweide

S-Bahnhof Schöneweide

Foto: Robert Schlesinger / dpa

Berlin.  Am S-Bahnhof Schöneweide ist in der Nacht zu Ostersonntag eine Gruppe von mehreren Männern auf eine andere Personengruppe, bestehend aus drei jungen Frauen und drei jungen Männern, losgegangen.

Der Streit hatte gegen 2 Uhr in einem Zug der S-Bahnlinie 46 begonnen. Dort sollen nach Angaben der Bundespolizei Beleidigungen ausgetauscht worden sein. Als die drei Frauen und die drei Männer am S-Bahnhof Schöneweide ausstiegen, um eine Eskalation zu verhindern, folgten ihnen die Männer. Schon während des Aussteigens soll es zu Schlägen und Tritten gekommen sein. Ein Angreifer soll auch ein Messer aus der Jackentasche gezogen haben.

17-Jährige an Augenbraue verletzt

Am Bahnhofsvorplatz setzten sich die Übergriffe fort. Die drei jungen Frauen flüchteten sich in einen Bus. Einer der Angreifer warf daraufhin eine Flasche gegen den Wagen und zerstörte dadurch eine Fahrgastscheibe. Ein Splitter traf dabei eine 17-Jährige im Bereich der Augenbraue. Anschließend flüchteten die Täter zurück in den Bahnhof.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und ist nun auf der Suche nach den unbekannten Angreifern.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität der unbekannten Angreifer machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.