Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: VW Touran schleudert auf die Seite

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Ostersonntag, 21. April.

Rettungskräfte an der Unfallstelle. Der Touran wurde in die Luft geschleudert und blieb auf der Seite liegen.

Rettungskräfte an der Unfallstelle. Der Touran wurde in die Luft geschleudert und blieb auf der Seite liegen.

Foto: Morris Pudwell

+++ VW Touran schleudert auf die Seite +++

Spandau.  Ein betrunkener Autofahrer hat in Neukölln vier parkende Autos beschädigt. Der 19-Jährige kam am frühen Sonntagmorgen mit seinem VW Touran nach rechts ab und stieß mit zwei geparkten Autos zusammen, wie die Polizei mitteilte. Dadurch wurden auch ein weiteres Auto und ein Transporter beschädigt. Das Unfallauto kippte nach Polizeiangaben anschließend auf die Seite. Der Fahrer und sein 16-jähriger Beifahrer verließen den Unfallort, wurden jedoch von Zeugen gesehen, wie es weiter hieß. Die Polizei fand beide in der Nähe. Der Fahrer hatte demnach einen Alkoholpegel von 1,8 Promille und kam zur Behandlung einer Handverletzung ins Krankenhaus. Der Beifahrer blieb unverletzt.

+++ 70-Jähriger stirbt vor Hertha-Spiel +++

Ein 70 Jahre alter Fan ist vor der Partie der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und Hannover 96 gestorben. Der Mann sei noch vor Stadionöffnung zusammengebrochen und trotz einer Behandlung durch den Notarzt gestorben, wie der Berliner Club am Ostersonntag mitteilte. „Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Angehörigen des Verstorbenen“, hieß es in dem Tweet des Vereins weiter. Zur Todesursache machte Hertha zunächst keine Angaben.

+++ Mehrere Autos in Spandau und Friedrichsfelde beschädigt +++

In Spandau und Friedrichsfelde sind in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Sachbeschädigungen an Pkws festgestellt worden. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten mehrere Zeugen unabhängig voneinander, wie drei Personen gegen 3.25 Uhr auf der Neue Bergstraße in Spandau unterwegs waren und sich an geparkten Autos zu schaffen machten. So schlugen sie unter anderem die Außenspiegel ab, brachen Scheibenwischer ab und schoben einen Anhänger in einen geparkten Kleintransporter. Die Polizei stellte die drei Tatverdächtigen im Alter von 17,18 und 21 schließlich in der Schönwalder Straße. Gegen sie wurden insgesamt elf Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung an Kfz gestellt.

Ähnliche Sachbeschädigungen an Autos wurden zur selben Zeit in Friedrichsfelde bemerkt. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie ein Mann in der Einbecker Straße an mehreren Fahrzeugen die Heck- und Frontscheibenwischer abknickte. Der 28-Jährige wurde kurze Zeit später in der Paul-Gesche-Straße vorläufig festgenommen. Insgesamt wurden in der näheren Umgebung an 58 geparkten Fahrzeugen Sachbeschädigungen festgestellt.

+++ Junge Männer beschädigen zahlreiche Autos +++

Am Ostersonnabend und frühen Ostersonntag wurden in und Friedrichsfelde zahlreiche Sachbeschädigungen an geparkten Fahrzeugen festgestellt. Zeugen beobachteten unabhängig voneinander, wie drei Personen sonnabendfrüh gegen 3.25 Uhr in Spandau die Neue Bergstraße in Richtung Schönwalder Straße entlangliefen und sich an mehreren geparkten Autos zu schaffen machten. Das Trio trat und schlug in der näheren Umgebung Außenspiegel ab, brach Scheibenwischer ab und schob einen Anhänger mit der Deichsel voran in einen geparkten Kleintransporter. Alarmierte Polizisten trafen an der Schönwalder Straße auf die Tatverdächtigen. Gegen die drei im Alter von 17, 18 und 21 Jahren wurden insgesamt 11 Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung gefertigt.

Am Sonntagfrüh gegen 3.25 Uhr rief ein Zeuge die Polizei in die Einbecker Straße nach Friedrichsfelde. Der Zeuge hatte beobachtet, wie ein Mann an mehreren Fahrzeugen die Heck- und Frontscheibenwischer abknickte. Alarmierte Polizisten nahmen in der Paul-Gesche-Straße einen 28 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest. In der näheren Umgebung wurden insgesamt an 58 geparkten Fahrzeugen Sachbeschädigungen festgestellt.

+++ Polizei nimmt Kokain-Dealer fest +++

Am Sonnabendnachmittag haben Polizeibeamte der 33. Einsatzhundertschaft einen mutmaßlichen Drogenhändler in Neukölln festgenommen. Aufgrund eines anonymen Hinweises überprüften die in zivil eingesetzten Beamten gegen 15.30 Uhr einen VW Polo auf der Boddinstraße. Bei dem 25 Jahre alten Fahrer des Autos, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wurden neben mehreren Mobiltelefonen und Geld 29 kleine Gefäße mit Kokain aufgefunden. Der Mann wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Ein Betäubungsmittelkommissariat der Polizeidirektion 5 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Kind fremdenfeindlich beleidigt +++

Am Sonnabendvormittag soll ein dreijähriger Junge in Friedenau fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich das Kind gegen 10.30 Uhr mit seiner Mutter auf dem Gehweg der Bundesallee befunden und ein Schokoladen-Ei gegessen haben. Zwei ältere Frauen die an dem Jungen vorbeiliefen, sollen das Kind angewidert angesehen und sich ihm gegenüber fremdenfeindlich geäußert haben. Die 37 Jahre alte Mutter rief die Polizei. Die weiteren Ermittlungen zu den unbekannten Frauen dauern an.

+++ Wahlplakate beschmiert und angezündet +++

Dutzende Wahlplakate für die Europawahl sind am Wochenende in Berlin beschmiert oder angezündet worden. Etwa 120 Plakate der AfD wurden in den Bezirken Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Mitte mit Farbe beschmiert. Es sei „grundsätzlich anzunehmen“, dass die Tat politisch motiviert war, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Beamte entdeckten die mit grauer Farbe verunstalteten Plakate am Sonnabendvormittag auf der Strecke von der Mollstraße über den Platz der Vereinten Nationen bis zur Holzmarktstraße. Die Plakate waren an Laternenmasten befestigt. Ein Standwahlplakat an der Mollstraße, ebenfalls von der AfD, wurde mit roter Farbe beschmiert. Ein Zusammenhang zwischen den Taten war zunächst nicht auszuschließen.

In Neu-Hohenschönhausen brannten am Sonntagmorgen mehrere Wahlplakate. Vermutlich handelte es sich dabei um Plakate verschiedener Parteien, wie die Sprecherin sagte. Teilweise seien die Plakate komplett abgebrannt. Die Beschädigung von Wahlplakaten fällt unter Paragraf 303 des Strafgesetzbuches. Darin heißt es, wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädige oder zerstöre, könne mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

+++ Busfahrer rassistisch beleidigt +++

Am Sonnabendabend wurde ein Busfahrer in Mitte von zwei Männern rassistisch beleidigt. Nach bisherigen Zeugenaussagen ließ der 31 Jahre alte Fahrer eines Reisebusses gegen 21.20 Uhr Fahrgäste an der Alexanderstraße einsteigen, als die beiden 29- und 32-jährigen Männer fragten, ob der Bus nach Berlin fahre. Als der Busfahrer dies verneinte, sollen die beiden Männer den 31-Jährigen rassistisch beleidigt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Lauter Knall – Container brannte +++

Zu einem Feuer mussten Polizei und Feuerwehr am Sonnabendabend nach Neukölln ausrücken. Eine Anwohnerin aus der Straße Neuköllnische Allee hörte gegen 18.25 Uhr einen lauten Knall. Als sie aus dem Fenster blickte, sah sie jemanden wegrennen und bemerkte dann einen brennenden Müllcontainer. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten die über zwei Meter hohen Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion dauern an.