Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Sechs Männer prügeln sich am Alexanderplatz

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonnabend 20. April.

Bahnhof Alexanderplatz (Archivbild)

Bahnhof Alexanderplatz (Archivbild)

Foto: Peise

+++ Fußgänger bei Unfall schwer verletzt +++

An der Klingsorstraße in Lichterfelde ist am Sonnabendvormittag ein 79 Jahre alter Mann von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 22 Jahre alter Fahrer hatte den Fußgänger beim Linksabbiegen in den Hindenburgdamm übersehen. Der Rentner brach sich bei dem Unfall ein Bein und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Schlägerei am Bahnhof Alexanderplatz +++

In der Nacht zu Sonnabend sind am Bahnhof Alexanderplatz gegen 2 Uhr sechs Männer in Streit geraten. Diesen trugen sie erst mit Worten, dann auch mit den Fäusten aus. Einsatzkräfte der Bundespolizei gingen dazwischen und trennten die rivalisierenden Gruppen von jeweils drei Personen. Nach Aufnahme der Personalien erhielten die Männer Platzverweise. Ein 26-Jähriger rammte seinen Kopf im Anschluss gegen eine Wand. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizisten leiteten gegen alle an der Schlägerei Beteiligten Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

+++ Mann rammt mit Auto Lkw und stirbt +++

Ein Mann ist mit seinem Auto in Spandau gegen einen geparkten Lastwagen gekracht und noch vor Ort gestorben. Es seien keine weiteren Unfallbeteiligten bekannt, teilte die Polizei am Samstagmorgen mit. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 29 Jahre alte Fahrer mit seinem Seat gegen 3.30 Uhr auf dem Falkenseer Damm in Richtung Falkenseer Platz unterwegs. Höhe Askanierring kam er von der Fahrbahn ab, fuhr über den Mittelstreifen, dort über einen Baumstumpf, touchierte eine Baumumrandung und rammte schließlich auf der Gegenfahrbahn einen geparkten Lkw. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Die Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei ermittelt.

+++ Autos in Brand gesetzt +++

In der Nacht zu Sonnabend brannten in Berlin erneut Autos. Ein Zeuge rief die Feuerwehr gegen 2.15, da er Feuer an einem geparkten Audi in der Landsberger Alle Ecke Am Wasserwerk in Lichtenberg gesehen hatte. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, der Innenraum brannte völlig aus. Gegen 3.35 hörte ein Anwohner im Arnikaweg in Rudow die Alarmanlage eines Fahrzeugs. Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er Flammen an einem geparkten Mercedes. Auch hier löschte die Feuerwehr den Brand, das Fahrzeug wurde allerdings völlig zerstört. Auch ein Holzzaun und eine Hecke wurden beschädigt.

+++ Illegales Autorennen in Westend +++

Zwei Autofahrer, die sich in der Nacht zu Sonnabend in Westend ein illegales Rennen lieferten, mussten ihre Führerscheine abgeben. Der Polizei zufolge hatten zwei Zivilpolizisten den Fahrer eines Renault und eines DS Crossback dabei beobachtet, wie sie sich am Olympischen Platz ein Autorennen lieferten. Mit der Unterstützung weiterer Polizisten wurden die Fahrzeuge gestoppt und die Fahrer im Alter von 20 und 21 Jahren überprüft. Die Beamten beschlagnahmten neben den Führerscheinen auch die Fahrzeuge.

+++ Fahrgäste in U-Bahn attackiert +++

Zwei Fahrgäste sind in der vergangenen Nacht in einer U-Bahn attackiert und verletzt worden. Laut Polizei sagten die beiden 24 und 27 Jahre alten Männer aus, sie seien in der U1 zwischen Schlesisches Tor und Warschauer Straße in Friedrichshain-Kreuzberg unterwegs gewesen, als sie aus der siebenköpfigen Gruppe heraus attackiert wurden. Offenbar hatten die Täter vorher bereits mehrfach Fenster der U-Bahn laut zugeschlagen. Als die beiden sie ansprachen, sollen sie sehr aggressiv reagiert und auf die beiden Männer eingeschlagen und -getreten haben. Die Gruppe flüchtete am U-Bahnhof Warschauer Straße in Richtung Oberbaumbrücke. Die Polizei stellte drei Mänenr im Alter von 19, 25 und 32 Jahren fest, die als Verdächtige in Frage kommen. Die beiden Opfer wurden leicht verletzt und lehnten eine ärztliche Behandlung ab.

+++ Mann bei Streit niedergestochen +++

Zwei junge Männer haben sich in der Nacht zu Sonnabend in Baumschulenweg eine Schlägerei geliefert, bei ein 19-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde. Der Polizei zufolge soll der 18-Jährige an einem Imbiss in der Baumschulenstraße den Älteren niedergestochen und dann geflüchtet sein. Freunde des 19-Jährigen halfen ihm und hielten den Flüchtenden fest. Der 18-Jährige kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und wurde anschließend wieder freigelassen. Das Opfer wurde mit einer Stichwunde im Oberkörper ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

+++ Verletzte bei Unfall mit Rettungswagen +++

Ein Rettungswagen im Einsatz war am Sonnabendmorgen in Friedrichshain in einen Unfall verwickelt. Die Dreiköpfige Besatzung des Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes war demnach gegen 5 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Karl-Marx-Allee zu einem Einsatz unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge stieg der Wagen an der Einmündung zur Andreasstraße mit dem Renault eines 59-Jährigen zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Rettungswagen auf die Mittelinsel geriet und dort eine Ampel rammte. Der Renault hingegen drehte sich um die eigene Achse. Sowohl der 59-Jährige wie auch der 31 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens wurden verletzt. Dieser erlitt einen Schock, während der Renault-Fahrer zur Beobachtung in ein Krankenhaus kam. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen.

+++ Tempokontrolle auf A114 - Rund 10 Prozent zu schnell +++

Die Polizei hat am Sonnabendvormittag auf der A114 in Pankow eine Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen. Von 4369 gemessenen Fahrzeugen zwischen 8.10 Uhr und 13.45 Uhr stadteinwärts waren 431 zu schnell - knapp 10 Prozent. Ein Autofahrer war auf der Tempo-80-Strecke mit 142 Kilometern pro Stunde unterwegs. Das wird ihn laut Polizei mindestens 480 Euro, zwei Punkte sowie ein dreimonatiges Fahrverbot kosten.