Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Karfreitag, 19. April.

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / dpa

+++ Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall +++

Berlin. Ein Motorradfahrer ist beim Zusammenstoß mit einem Auto in der Nähe von Neuruppin ums Leben gekommen. Eine Autofahrerin habe das entgegenkommende Motorrad auf der Bundesstraße 167 von Herzberg Richtung Neuruppin-Wulkow übersehen, als sie in eine Nebenstraße abbiegen wollte, berichtete die Polizei am Freitag. Der Motorradfahrer stieß am Donnerstagabend frontal mit dem Auto zusammen und schlitterte noch 150 Meter weiter. Der 37 Jahre Mann konnte nicht mehr gerettet werden. Die Autofahrerin kam mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die Bundesstraße 167 war in dem Bereich rund drei Stunden lang gesperrt.

+++ Mann will explosiven Stoff entsorgen und löst Polizeieinsatz aus +++

Ein 49-Jähriger hat auf einem Wertstoffhof in Potsdam versucht, ein Behältnis mit einem explosiven Stoff zu entsorgen - und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Spezialkräfte waren im Einsatz. Es habe sich um Pikrinsäure gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Obwohl es sich dabei um einen explosionsgefährlichen Stoff handele, habe "keine konkrete Gefahr" bestanden. Der Hof wurde dennoch gesperrt. Die Säure kam nach Angaben des 49-Jährigen aus einer Apotheke. Er habe den Stoff im Auftrag einer Bekannten entsorgen wollen, gab der Mann an. Die Polizei ermittelt wegen eines Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

+++ Feuerwehr bekämpft Waldbrand in Gatow +++

Mit rund 60 Einsatzkräften hat die Feuerwehr in Berlin-Gatow ein Feuer hinter einem Friedhof bekämpft. Am Karfreitag brannten auf der Fläche Unterholz, Gestrüpp und kleine Bäume, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Menschen waren demnach nicht in Gefahr. Probleme bereite die schlechte Wasserversorgung vor Ort, hieß es. Das genaue Ausmaß des Feuers und weitere Details waren zunächst unbekannt. Nach einer ersten Einschätzung, die die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, handelte es sich um einen Böschungsbrand von mehreren Tausend Quadratmetern.

+++ Mann mit abgebrochener Glasflasche attackiert +++

In der Nacht zu Freitag ist ein 27-jähriger Mann in Steglitz mit einer abgebrochenen Glasflasche verletzt worden. Zuvor geriet er mit einem 22-Jährigen gegen 23.30 Uhr in der Schloßstraße vor dem Rathaus Steglitz in einen Streit. Der Jüngere zerschlug eine Glasflasche und verletzte den Mann am Hals. Anschließend flüchtete der Angreifer zunächst, wurde dann jedoch später in seiner Wohnung in der Waldsassener Straße angetroffen und festgenommen.

+++ Aufgebrochene Tresore der Deutschen Post entdeckt +++

Am Karfreitag sind gegen 8 Uhr an der Gensinger Straße Höhe Alt-Friedrichsfelde in Lichtenberg an einer Böschung zwei aufgebrochene Tresore entdeckt worden. Beide Tresore gehören offenbar zu Filialen der "Deutsche Post AG". In diesen Tresoren werden üblicherweise unter anderem Briefmarken und Wechselgeld gelagert. Zu welchen Filialen die Tresore gehören ist noch unbekannt. Panzerknacker nutzen diese Stelle offenbar häufiger, um ihren Ballast loszuwerden: Bereits 2018 wurden dort Tresore geborgen. Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Einsatzkräfte bargen die Behälter.

+++ Polizei will schlichten und wird von Gruppe angegriffen +++

Bei einem Einsatz in Mitte sind in der Nacht eine Polizistin und zwei ihrer Kollegen leicht verletzt worden. Gegen 20.30 Uhr bemerkten Zivilpolizisten eine Schlägerei zweier Männer und ein beschädigtes Auto vor einem Lokal an der Friedrichstraße. Als sich die Fahnder als Polizisten zu erkennen gaben, gingen die beiden Männer plötzlich auf die Polizeikräfte los. Im Verlauf drängten sich immer mehr Personen um die Beamten und bedrohten sie. Ein Beamter setzte daraufhin seinen Mehrzweckstock ein und traf dabei einen aggressiven 25-Jährigen am Oberkörper. Ein 50-Jähriger beleidigte einen Beamten und versuchte ihn zu schlagen, was jedoch von Passanten verhindert wurde. Einer Beamtin wurde von einer 44-Jährigen in das Gesicht geschlagen. Ein 24-Jähriger warf Aschenbecher und eine gefüllte Wasserflasche auf die Polizeikräfte. Drei Beamte wurden am Bein, am Rücken und am Arm getroffen. Die Wurfgeschosse beschädigten auch einen Polizeiwagen.

Da sich die Lage nicht beruhigte, forderten die Polizisten Unterstützung an. Nachdem weitere Polizisten eintrafen, wurde der Täter im Lokal festgenommen. Dabei setzten die Polizisten auch Pfefferspray ein. Der 24-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder entlassen. Die leicht verletzte Polizistin wurde noch am Ort von Rettungskräften ambulant behandelt. Sie und ihre beiden ebenfalls leicht verletzten Kollegen setzten ihren Dienst fort.

+++ Autofahrer rammt Laterne +++

Der Fahrer eines Volkswagens ist am Freitagmorgen gegen 9 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und rammte eine Laterne. Da die Laterne stark verformt wurde, entschied sich die Feuerwehr, den Mast umzulegen. Die Attilastraße war für mehr als eine Stunde zwischen Paul-Schmidt-Straße und Gersdorfstraße gesperrt.

+++ Polizei nimmt zwei Intensivtäter fest +++

Polizisten haben Donnerstagabend zwei Räuber in Alt-Treptow festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich ein Mann gegen 19.30 Uhr in einen Supermarkt an der Kiefholzstraße und gab vor, etwas kaufen zu wollen. Als der 23 Jahre alte Angestellte die Kasse öffnete, griff der Täter nach den Einnahmen und flüchtete mit seiner Beute, begleitet wurde er dabei von einem weiteren Mann. Polizeibeamte nahmen die beiden Tatverdächtigen in einem Bus der Linie 194 fest. Die Männer im Alter von 20 und 24 Jahren, beide bei der Polizei als Intensivtäter geführt, kamen in ein Gewahrsam. Während der Ältere nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß kam, wurde der Jüngere der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

+++ Beim Wenden übersehen - Motorradfahrer schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg ist am Donnerstagabend ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Eine 35-Jährige hatte gegen 20 Uhr an der Kreuzung Joachimsthaler Straße/Kantstraße mit ihrem Honda gewendet und dabei offenbar einen 20 Jahre alten Motorradfahrer übersehen, der ihr auf der Joachimsthaler Straße entgegenkam. Der 20-Jährige stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Die Autofahrerin und ihre 29 Jahre alte Beifahrerin standen unter Schock. Der Schwerverletzte wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

+++ Bewaffnete rauben Supermarkt aus +++

Zwei Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Supermarkt in Hellersdorf überfallen. Die beiden betraten kurz vor 22 Uhr das Geschäft an der Quedlinburger Straße und bedrohten mehrere Angestellte und Kunden mit Schusswaffen. Sie forderten die Einnahmen und flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Tangermünder und Zerbster Straße. Eine 35 Jahre alte Angestellte erlitt einen Schock und musste von Rettungskräften behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Autoeinbrecher festgenommen +++

In Prenzlauer Berg hat in der vergangenen Nacht ein Zeuge die Polizei gerufen, nachdem er einen Mann bei einem Diebstahl beobachtet hatte. Gegen 22 Uhr bemerkte der Zeuge den 31-Jährigen, wie dieser sich an der Thomas-Mann-Straße immer wieder auffällig an einem geparkten BMW zu schaffen machte, in dem gut sichtbar ein Rucksack lag. Nachdem der Zeuge den Mann ansprach, flüchtete dieser erst, kam dann jedoch wenig später zurück, schlug die Seitenscheibe ein und entwendete den Rucksack. Polizisten konnten ihn wenig später in einem nahe gelegenen S-Bahnhof festnehmen. Der Täter hatte diverse Gegenstände aus dem Rucksack noch bei sich. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls dauern an.

+++ Polizei erwischt zwei Sprayer +++

In Gesundbrunnen haben Polizisten in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Sprayer festgenommen. Gegen 3.45 Uhr bemerkten die Beamten an der Wiesenstraße zwei Personen, die vor der Sporthalle einer Schule knieten und beim Eintreffen der Polizei die Flucht ergriffen. Beide, 20 und 21 Jahre alt, konnten noch vor Ort überprüft werden. Neben diversen Spraydosen, deren Farben zu einem frischen Graffiti an der Wand der Sporthalle passten, fanden die Beamten auch noch weitere Beweise. Beide jungen Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und wieder entlassen.