Nach Tötungsdelikt

Mann nahe Alex erstochen: 5000 Euro Belohnung ausgelobt

Der Tatverdächtige ist immer noch auf der Flucht. Die Staatsanwaltschaft hat nun eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt.

Wann wird öffentlich nach einem Verdächtigen gefahndet? Warum dauert es manchmal so lange, bis öffentlich gefahndet wird? Welche Rolle spielen Richter in dem Vorgang? Hier sind die Antworten.

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Berlin. Der Fall um den getöteten Litauer Edgar Orlovskij ist immer noch nicht aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft lobt nun eine Belohnung von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise aus.

Der 26 Jahre alte Litauer aus Spandau war am Abend des 18. März auf dem Gehweg der Karl-Marx-Allee umgebracht worden. Die Mordkommission beschreibt den Täter als wahrscheinlich mindestens 40 Jahre alt. Er sei von kräftiger Gestalt und trage eine Halbglatze mit Haarkranz. Er wird verdächtigt, Orlovskij erstochen zu haben, um dann zu Fuß in Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz zu flüchten.

Dem Verletzten gelang es noch, den Notruf zu wählen. Als die Einsatzkräfte eintragen, war er bereits nicht mehr bei Bewusstsein und starb wenig später noch am Tatort.

Die Kriminalpolizei fragt:

• Wer kennt den Mann und kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen?

• Wer hat ihn am 18. März 2019 zwischen 21.30 Uhr und 22.20 Uhr in der Nähe des Tatorts gesehen?

Hinweise bitte an die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911666, per E-Mail oder an jede andere Polizeidienststelle.

Bereits am 20. März hatte die Polizei um Mithilfe gebeten.