Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Säureangriff auf Ehefrau - Ehemann in U-Haft

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 8. April.

Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

+++ Frau lebensgefährlich verletzt, Partner festgenommen +++

dd Ein 43-Jähriger soll seiner 41 Jahre alten Lebensgefährtin am Sonntagabend im Falkenhagener Feld schwere Halsverletzungen zugefügt haben. Laut Polizei hatten Anwohner die Einsatzkräfte alarmiert, weil sie Schreie aus einer Wohnung im Salchendorfer Weg gehört hatten. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte in ein Krankenhaus, ihr Zustand soll inzwischen stabil sein. Der Lebensgefährte wurde festgenommen. Er wurde ambulant in einer Klinik wegen einer Handverletzung behandelt. Der Mann sollte am Montag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

+++ Säureangriff auf Ehefrau - Ehemann in U-Haft +++

Wegen eines brutalen Angriffs mit Säure auf seine Frau ist ein 39-jähriger Mann in Berlin in Untersuchungshaft gesperrt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der Mann soll seiner Frau am 23. März ein Messer an den Hals gehalten und ein säuregetränktes Tuch in das linke Auge gedrückt haben. Die 34-jährige Frau wurde schwer verletzt und trug dauerhafte Schäden in dem Auge davon. Der Haftbefehl wurde wegen schwerer Körperverletzung erlassen.

Nach dem Angriff mit der Batteriesäure kämpften die Ärzte im Krankenhaus um das Sehvermögen der Frau. Während der nächtlichen Auseinandersetzung in der Wohnung des Paares in Reinickendorf waren auch die beiden 9 und 14 Jahre alten Kinder anwesend. Die Frau konnte sich von dem angetrunkenen Ehemann losreißen, in ein anderes Zimmer flüchten und die Polizei alarmieren.

+++ Männer bestehlen S-Bahn-Fahrgast +++

Bundespolizisten haben am Sonntagmorgen zwei Diebe festgenommen, die zuvor einen schlafenden Reisenden in der S-Bahn bestohlen hatten. Zivilfahnder beobachteten gegen 6.30 Uhr am Bahnhof Westkreuz, wie ein 27-Jähriger in eine S-Bahn der Linie S42 stieg und einem schlafenden 37-Jährigen ein Mobiltelefon entwendete. Im Anschluss übergab er das Diebesgut an seinen 30-Jährigen Komplizen. Als die Beamten sich zu erkennen gaben, versuchten sie das Handy weg zu werfen. Die Beamten stellten das Handy sicher und fanden bei der anschließenden Durchsuchung der Tatverdächtigen zwei weitere vermutlich gestohlene Mobiltelefone. Die Bundespolizisten nahmen die beiden Diebe vorläufig fest und gaben dem 37-Jährigen das Telefon zurück.

+++ Polizei ermittelt gegen Rapperin nach Drogenfund am Flughafen +++

Wegen eines Cannabisfundes am Frankfurter Flughafen ermittelt die Polizei gegen die Berliner Rapperin Juju (“Melodien“). Hintergrund sei eine Veröffentlichung in einem sozialen Netzwerk gewesen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. In einer Insta-Story - das sind kurze, zeitlich begrenzt einsehbare Beiträge auf Instagram - habe sie öffentlich angegeben, vor ihrem Abflug Marihuana versteckt zu haben. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Ermittlungen berichtet. „Das Kuriose: Ein Bundespolizist war ihr Follower“, erklärte der Polizeisprecher. Der Beamte habe die Nachricht gesehen und tätig werden müssen. Tatsächlich habe die Polizei am Freitag an der angegebenen Stelle fünf Gramm Cannabis gefunden. Nun ermittele die hessische Polizei wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Rapperin äußerte sich ebenfalls per Insta-Story zu den Vorwürfen: Es stimme nicht mal die Hälfte, sagte sie.

+++ zwei Polizisten bei Unfall in Spandau verletzt +++

Zwei Polizeibeamte sind bei einem Verkehrsunfall mit Sonder- und Wegerechten leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein Einsatzwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn gegen 19.30 Uhr auf der Seegefelder Straße in Richtung Borkzeile in Spandau unterwegs. Der Wagen fuhr bei Rot in den Kreuzungsbereich Seegefelder Straße/ Galenstraße/Am Bahnhof Spandau und stieß dort mit einem Mercedes zusammen. Der 73 Jahre alte Fahrer des Wagens blieb unverletzt, zwei Beamte erlitten durch den Zusammenprall derweil leichte Verletzungen.

+++ 21-Jähriger schlägt Mann und wird selbst attackiert +++

Drei Männer sind am Bahnhof Alexanderplatz in eine handfeste Auseinandersetzung geraten. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, betrat ein 21-Jähriger am Sonnabend gegen 20.10 Uhr eine Bar am Bahnhof und schlug einem 48-Jährigen ohne ersichtlichen Grund mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete er in Richtung Bahnhofshalle. Zeugen hielten den Angreifer daraufhin fest, bis ein bis dato unbeteiligter 62-Jähriger dem 21-Jährigen mit dem Fuß ins Gesicht trat. Dabei erlitt der junge Mann eine Platzwunde über dem Auge. Gegen beide aggressiven Männer wurde jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

+++ Zehnjähriger nach Unfall auf Tempelhofer Feld verletzt +++

Ein Zehnjähriger ist bei einem Verkehrsunfall in Tempelhof schwer verletzt worden. Der Teenager war mit seiner Mutter gegen 15.30 Uhr mit dem Fahrrad auf dem Tempelhofer Feld unterwegs, als ihnen ein Jugendlicher mit seinem Vater - ebenfalls auf Rädern - entgegen kamen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß, bei dem der Zehnjährige auf den Kopf stürzte und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Obendrein klagte er über Übelkeit und Kopfschmerzen. Der Vater des Jugendlichen erkundigte sich kurz nach dem Verletzten und fuhr dann mit seiner Begleitung weiter.

Die Polizei Berlin hofft nun auf Zeugen bei dem Unfall und fragt:

• Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet und kann Angaben machen, wie er sich ereignete?

• Wer hat den jugendlichen Radfahrer und dessen Begleiter gesehen und kann Angaben zu deren Identitäten machen?

Zeugen sowie der jugendliche Radfahrer und dessen Begleiter werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4, Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Rufnummer (030) 4664-472800 in Verbindung zu setzen.

+++ Kneipenwirt beleidigt Gäste fremdenfeindlich +++

In Charlottenburg ist Sonntagabend ein Kneipenwirt nach einer Beleidigung und Zeigen des sogenannten Hitlergrußes vorläufig festgenommen worden. Zeugenaussagen zufolge soll der 54-Jährige gegen 20.40 Uhr in dem Lokal in der Zillestraße mit zwei Gästen, beide 56 Jahre alt, in Streit geraten sein. Danach soll er sie fremdenfeindlich und antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll er seinen rechten Arm zu dem verbotenen Gruß gehoben und einen Gast bespuckt haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den alkoholisierten Mann fest und brachten ihn zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle, aus der er anschließend entlassen wurde.

+++ Maskierte bedrohen Mann mit Schusswaffe +++

Zwei Maskierte haben in Marzahn einen 35-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht. Das Duo verlangte am Sonntagabend gegen 20.40 Uhr auf der Allee der Kosmonauten Geld sowie ein Mobiltelefon von dem Mann, wie eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen sagte. Als ein Passant vorbeigelaufen sei, hätten die Räuber jedoch die Flucht ergriffen, hieß es. Der 35-Jährige erlitt einen Schock.

+++ Unbekannte zünden Auto in Tempelhof an +++

Unbekannte haben in Tempelhof ein Auto angezündet. Der Audi wurde bei dem Brand in der Teilestraße Ecke Rohdestraße nahezu komplett zerstört, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Demnach bemerkte ein vorbeifahrender Autofahrer gegen 2 Uhr das Feuer in der Nacht zum Montag. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Bundespolizei nimmt Graffiti-Sprüher fest +++

Bundespolizisten haben Freitag einen Graffiti-Sprüher festgenommen, der am Bahnhof Westend eine S-Bahn besprüht hatte. Mitarbeiter der DB-Sicherheit beobachteten gegen 16.30 Uhr zwei Männer, die eine nahe des Bahnhofs abgestellte S-Bahn auf etwa 20 Quadratmeter besprühten. Sie konnten einen der Männer festhalten und an alarmierte Bundespolizisten übergeben während sein Begleiter unerkannt flüchtete. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen den 29-Jährigen und den unbekannten Tatverdächtigen ein.

+++ Rettungskräfte antisemitisch beleidigt +++

Rettungssanitäter sind bei einem Einsatz in Prenzlauer Berg antisemitisch beleidigt worden. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die Rettungskräfte am Sonntag gegen 15 Uhr zu einem 56-Jährigen wegen einer Kopfplatzwunde in die Paul-Grasse-Straße gerufen. Der Mann wollte sich von den Sanitätern allerdings nicht behandeln lassen und beleidigte diese fremdenfeindlich. Die Polizei nahm daraufhin eine Anzeige auf.

+++ Vater und Sohn angegriffen – Reizgasattacke +++

Ein Vater und dessen Sohn sind in Gesundbrunnen fremdenfeindlich beleidigt und mit Reizgas angegriffen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, beleidigte eine Unbekannte den 64 Jahre alten Mann und seinen Sohn im Alter von 13 gegen 15.30 Uhr im Müllraum eines Mehrfamilienhauses in der Putbusser Straße. Die Frau soll plötzlich auf die beiden zugekommen sein, sie beleidigt haben und Reizgas in die Richtung des Vaters gesprüht haben. Dieser konnte rechtzeitig ausweichen. Anschließend flüchtete die Frau.

+++ Brand in Wohnhaus - Feuerwehr rettet mehrere Personen +++

Am Sonntag ist in einem Wohnhaus an der Sonnenallee in Neukölln in einem Keller ein Brand ausgebrochen. Acht Erwachsene, sieben Kinder, ein Säugling und fünf Hunde wurden außerdem von der Feuerwehr unverletzt gerettet. Ein 32-Jähriger rettete sich selbst aus dem Fenster des Erdgeschosses und verletzte sich leicht am Fuß. 60 Kräfte waren im Einsatz.

+++ Imbiss steht in Flammen +++

Ein Imbiss in Spandau hat am Sonntagabend in Brand gestanden. Ein Anwohner bemerkte die Flammen im Siemenswerderweg gegen 22.30 Uhr und verständigte die Feuerwehr. Der Pächter gab an, den Imbiss kurz zuvor geschlossen zu haben. Das Gebäude wurde durch das Feuer stark an der Außenwand und an den Stromleitungen beschädigt. Verletzt wurde niemand.

+++ 509 Verkehrsunfälle am Wochenende in Brandenburg +++

Die Polizei hat in Brandenburg am Wochenende 509 Verkehrsunfälle gezählt. 103 Menschen wurden dabei verletzt, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam am Montagmorgen. Getötet wurde niemand. Bei 76 der 509 Unfälle gab es Verletzte. Bei 433 Unfällen entstanden Sachschäden.