Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Odeg-Bahn beschossen - Polizei sucht Zeugen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 5. April.

Odeg-Bahn beschossen: Diese Glaskugel fanden die Ermittler am Tatort.

Odeg-Bahn beschossen: Diese Glaskugel fanden die Ermittler am Tatort.

Foto: Bundespolizei Berlin

+++ Odeg-Bahn bei Treuenbrietzen beschossen - Polizei sucht Zeugen +++

Nachdem Dienstagnachmittag eine Regionalbahn in der Nähe des Bahnhofs Treuenbrietzen beschädigt wurde, können die Ermittler derzeit Schusswaffen als Tatmittel ausschließen. Wie die Bundespolizei bereits bekannt gab, wurde am 2. April 2019 gegen 15 Uhr eine Regionalbahn der Linie 33 beschossen und dabei ein Fenster beschädigt. Die Polizei fand eine Glasmurmel am Tatort. Die Ermittler schließen deshalb einen Angriff auf die Bahn mit einer Schusswaffe aus. Die hinter der Scheibe sitzenden Reisenden wurden nicht verletzt, da die Kugel nicht in das Zuginnere drang. Die Bundespolizei ermittelt gegen den oder die unbekannten Täter wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Mit welchem Gegenstand die Glaskugel verschossen wurde ist momentan noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Angaben zur Tat oder tatverdächtigen Personen geben können, sich an die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

+++ Mann schießt auf fahrendes Auto - Hintergründe unklar +++

Ein Autofahrer hat in Straupitz im Spreewald einen anderen Autofahrer verfolgt und mit einem Gewehr auf sein Fahrzeug geschossen. Der 52-Jährige habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Das Projektil habe das Auto des 42-jährigen Mannes getroffen, der dabei leicht verletzt worden sei. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Nach der vorläufigen Festnahme ordnete das Amtsgericht Lübben auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus an, dass der 52-Jährige in eine psychiatrische Fachklinik kommt. Der Mann war laut Polizei bereits in der Nacht zum Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Nach der Verfolgungsfahrt habe er den anderen Autofahrer in Staupitz zunächst verloren. Als er das Fahrzeug wiedersah, habe er mindestens einmal darauf geschossen. Beide Männer stehen nach Ermittlerangaben nicht in einer Beziehung zueinander. Der mutmaßliche Schütze wohnt in Straupitz, sein Opfer in der Nähe. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung des Grundstücks des 52-Jährigen mehrere Schusswaffen und Munition, später noch weitere Waffen und gefährliche Gegenstände.

+++ Busfahrer von alkoholisiertem Fahrgast attackiert +++

Ein Busfahrer ist am Freitagmorgen von einem alkoholisierten Fahrgast in Köpenick angegriffen worden. Eine 54 Jahre alte Zeugin gab an, den Fahrer auf einen im Bus liegenden alkoholisierten Mann aufmerksam gemacht zu haben. Nach mehrmaligem Wachrütteln seitens des Busfahrers sei der Mann plötzlich aufgesprungen und habe auf den Fahrer eingeschlagen. Dieser habe daraufhin den Bus verlassen, sei aber von dem Angreifer verfolgt worden. Danach flüchtete der 41-Jährige kurzerhand in Richtung Grünauer Straße. Polizisten stellen ihn schließlich in der Glienicker Straße und nahmen ihn fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,9 Promille. Der 44 Jahre alte Busfahrer erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen.

+++ Autofahrerin übersieht Baustelle im Nebel und landet im Kanal +++

Eine 20-Jährige ist bei Friesack (Landkreis Havelland) mit ihrem Auto zuerst in eine Baustelle und anschließend in einen Kanal gefahren. Die Frau wurde bei dem Unfall am Freitagmorgen auf der Landstraße 166 leicht verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach übersah die Autofahrerin im Morgennebel die Baustelle und fuhr aus Unachtsamkeit in sie hinein. Ein Abschleppdienst zog ihren Wagen aus dem Kanal. Die Frau wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht.

+++ Unbekannte beschmieren Hauswand eines Veranstaltungszentrums +++

In Alt-Treptow haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag mehrere Parolen an die Hauswand und Eingangstür eines Veranstaltungszentrums geschmiert. Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, entdeckte der Wachdienst gegen 9 Uhr das beschmierte Gebäude in der Eichenstraße. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Rollerfahrer von Auto erfasst - schwer verletzt +++

Nach einem Unfall mit einem Pkw ist ein Rollerfahrer schwer verletzt worden. Ein 30-Jähriger war mit seinem Auto gegen 9 Uhr in der Brunnenstraße in Gesundbrunnen unterwegs und bog mit seinem Honda Civic links in die Bernauer Straße ein. Dabei erfasste er den entgegenkommenden Rollerfahrer. Der 65-Jährige erlitt durch den Zusammenprall eine Halswirbelfraktur und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Platzverweis: Passagier leistet am Flughafen Tegel Widerstand+++

Bundespolizisten mussten am Freitagvormittag am Flughafen Tegel einschreiten, als ein Passagier ohne erforderliche Dokumente in die USA fliegen wollte. Der Mann leistete erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Wie die Bundespolizei mitteilte, machte das Abfertigungspersonal eines Fluges nach Newark die Polizei gegen 9.20 Uhr auf den Fluggast aufmerksam, der den Abflugbereich trotz Aufforderung nicht verlassen wollte. Auch den Beamten leistete der 26-Jährige keine Folge. Sie nahmen ihn daraufhin mit zur Dienststelle, wo er sich mit Gewalt zu befreien versuchte. Verletzt wurde niemand. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

+++ Zivilfahnder schnappen Diebes-Trio +++

Am Donnerstagmorgen gegen 10:50 Uhr beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei in Treptow-Köpenick eine 30-Jährige und ihren 21-jährigen Komplizen beim Hantieren mit einem Bolzenschneider an einem Damenfahrrad. Ein 25-jähriger Komplize stand währenddessen Schmiere. Nachdem die 30-Jährige das Schloss geknackt hatte und mit dem Fahrrad davonfahren wollte, gaben sich die Beamten zu erkennen und nahmen das Trio vorläufig fest. Bei der Durchsuchung der Frau und des 21-Jährigen fanden die Beamten außerdem ein gestohlenes Mobiltelefon und Quittungen über versetzten und verkauften Schmuck.

+++ Frau springt auf ausfahrenden ICE +++

Zwei Reisende haben am Donnerstag einen tragischen Vorfall am Berliner Hauptbahnhof verhindert. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, sprang eine Frau gegen 12.30 Uhr während der Ausfahrt eines Intercity-Express (ICE) am Bahnhof zwischen zwei Wagen auf die Pufferung. Ein Mann reagierte schnell und zog die 28-Jährige auf den Bahnsteig zurück. Ein Fahrgast im Zug bemerkte die Frau ebenfalls und betätigte die Notbremse, um den Zug zum Stehen zu bringen. Die offenbar verwirrte Frau rannte daraufhin in den Tunnelbereich Richtung Potsdamer Platz, wo Bundespolizisten sie schnappte. Anschließend wurde sie ärztlich begutachtet und in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall hatte Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

+++ Mann am Bahnhof Buch verprügelt - Polizei sucht Zeugen +++

Nachdem ein Mann am Donnerstag in Buch durch unbekannte Täter angegriffen und verletzt wurde, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. Gegen 22 Uhr wurde ein Fahrgast Opfer einer Gewalttat auf dem S-Bahnhof Berlin-Buch. Nach Pöbeleien in einem Zug der Linie S2 griffen zwei Männer den 29-Jährigen nach dem Aussteigen am Bahnsteig an, schlugen ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Der Fahrer einer S-Bahn alarmierte die Polizei und schritt ein. Die beiden Täter flüchteten unerkannt. Das Opfer erlitt Prellungen im Gesicht und musste ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen.

Wer hat am Donnerstag, 4. April 2019 gegen 22 Uhr die Tat auf dem Bahnhof beobachtet und kann Angaben zur Tat und/oder zu den Tätern machen?

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800 / 6888000 und unter 030 / 20622 93 60 entgegen.

+++ Polizei fasst Serieneinbrecher +++

Die Kriminalpolizei Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft zwölf Wohnungseinbrüche aufgeklärt. Wie die Polizei mitteilte, haben Zivilfahnder in der Nacht zu Freitag einen 35-Jährigen in Neukölln vorläufig festgenommen. Ein Bewohner der Pflügerstraße bemerkte gegen 3.30 Uhr einen versuchten Einbruch in seine Wohnung und alarmierte die Polizei. Diese nahm den Mann beim Verlassen des Wohnhauses fest. Obendrein fanden die Beamten bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Rudow mehrere Gegenstände wie Geldkarten, Bargeld und eine Geldkassette. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 35-Jährige berlinweit agierte.

+++ Alkoholisierter Mann wirft Reisendem Flasche gegen Kopf +++

Ein Mann ist am Donnerstagabend vorläufig festgenommen worden, nachdem er einem S-Bahnreisenden in Mitte eine Flasche gegen den Kopf geworfen hatte. Der 37-Jährige warf laut Polizei einem Mann am S-Bahnhof Beusselstraße gegen 21 Uhr aus unbekannter Ursache die Flasche an den Kopf. Zeugen verhinderten einen Folgewurf und hielten den alkoholisierten Angreifer fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Festnahme beleidigte der Wohnungslose die Beamten und zeigte ihnen den Mittelfinger. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Gegen den Flaschenwerfer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

+++ Bäckereien überfallen +++

Nach zwei Überfällen am Donnerstagmorgen in Staaken und im Falkenhagener Feld (Spandau) prüft nun das zuständige Raubkommissariat einen möglichen Zusammenhang. Bei der ersten Tat hatte ein Unbekannter gegen 6.25 Uhr die Bäckerei am Nennhauser Damm betreten, der Angestellten eine Schusswaffe im Hosenbund gezeigt und die Einnahmen gefordert. Er verließ die Bäckerei mit dem Geld und flüchtete mit einem Auto. Ähnlich ging ein Unbekannter gegen 10.15 Uhr in einem Bäckereiladen in der Seegefelder Straße vor. Die Mitarbeiterin verweigerte in diesem Fall die Herausgabe des Geldes, woraufhin der Mann ohne Beute erst zu Fuß und dann mit einem Auto flüchtete.

+++ Müllcontainer brennt in Mitte +++

Bei einem Brand am Donnerstagabend in Wedding wurde glücklicherweise niemand verletzt. Ein aufmerksamer Mitarbeiter bemerkte gegen 20 Uhr in der Drontheimer Straße einen brennenden Abfallcontainer und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, bevor es übergreifen konnte.

+++ Trio überfällt Discounter +++

Ziel eines Überfalls war am Donnerstagabend ein Discounter in Kreuzberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen betraten drei Maskierte gegen 21 Uhr das Geschäft in der Stresemannstraße und forderten die Einnahmen. Dabei schlugen sie mit einem Schlagstock aufs Kassenband. Die 25-jährige Mitarbeiterin öffnete die Kasse und einer der Räuber bediente sich aus dieser. Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß über die Hedemannstraße in Richtung Wilhelmstraße. Die Angestellte blieb bis auf einen Schrecken unverletzt.

+++ Autoknacker in Kreuzberg festgenommen +++

Ein 43-Jähriger ist nach einem Autoeinbruch in Kreuzberg festgenommen worden. Passanten beobachteten am Donnerstagabend gegen 21,30 Uhr am Mehringdamm, wie sich zwei Männer an einem geparkten Transporter zu schaffen machten. Anschließend entwendeten sie diverse Werkzeuge aus dem Fahrzeug und luden diese in einen Audi. Als die mutmaßlichen Autoknacker die Zeugen bemerkten, ergriff einer die Flucht. Den anderen hielten die Passanten bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er wurde daraufhin mit aufs Polizeirevier genommen.

+++ Maskierter Mann mit Messer überfällt Tankstelle +++

Ein maskierter Mann hat am Donnerstagabend eine Tankstelle in Hohenschönhausen überfallen. Der mutmaßliche Räuber betrat die Tankstelle in der Gehrenseestraße laut Polizeiangaben gegen 21.40 Uhr und bedrohte die Mitarbeiterin mit einem Messer. Nachdem die Frau ihm das geforderte Geld überreicht hatte, flüchtete der Kriminelle in Richtung Wartenberger Straße. Die Ermittlungen laufen.

+++ Auto eines JVA-Bediensteten in Brand +++

In der Nacht zu Freitag gegen 0.35 Uhr brannte am Friedrich-Olbricht-Damm - gegenüber der JVA in Charlottenburg - der VW-Beetle eines JVA-Bediensteten. Ein weiteres Fahrzeug eines JVA-Bediensteten wurde durch den Brand beschädigt. Warum das Fahrzeug in Flammen aufging und ob es sich vielleicht um einen gezielten Anschlag handelte, klärt derzeit ein Fachkommissariat der Berliner Polizei.

+++ Clan-Razzien mit Politiker-Begleitung +++

In der Nacht zu Freitag gab es erneut mehrere Razzien im Clan-Milieu. Die Einsätze von Polizei und Ordnungsamt wurden von Politikern begleitet. In Neukölln war Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) dabei, als in einem Café in der Fuldastraße ein Café untersucht wurde. Es wird dem „Al-Zein“-Clan zugeordnet. Wenige Meter weiter wurde eine Shishabar gecheckt. Mit dabei war hier Burkard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Anschließend ging es in die Karl-Marx-Straße. Dort wurden wieder mehrere Shishabars gesichtet. Erst am 27. März waren 340 Polizisten zu einem Großeinsatz in Neukölln ausgerückt. Auch hier ging es um die Bekämpfung Organisierter Kriminalität.

+++ Brandstiftung gegenüber einer Polizeiwache +++

In der Nipkowstraße in Adlershof versuchten bisher unbekannte Täter in der Nacht zu Freitag gegen 21.55 Uhr einen Audi mit einem Brandsatz anzuzünden. Vorbeifahrende Autofahrer bemerkten Flammen und griffen ein. Ihren Aussagen zufolge traten sie den Brandsatz aus dem Radkasten und löschten diesen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin führt die weiteren Ermittlungen.

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