Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuer in der Zionskirche ausgebrochen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 28. März.

In der Zionskirche in Berlin Mitte ist am Abend ein Feuer ausgebrochen.

In der Zionskirche in Berlin Mitte ist am Abend ein Feuer ausgebrochen.

Foto: Thomas Peise

+++ Feuer in der Zionskirche +++

In der Zionskirche in Mitte ist am Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit drei Staffeln im Einsatz. Nach ersten Informationen gab es keine Verletzten.

+++ Neuer Super-Blitzer erwischt Raser mit 105 km/h in 30-Zone +++

Die neuen Blitzer-Anhänger der Berliner Polizei haben im Berliner Stadtgebiet mehrere Raser erfasst. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde in einer Tempo-30-Zone an der Skalitzer Straße in Kreuzberg ein Fahrer mit 105 km/h gemessen. In der Torstraße in Mitte war ein Fahrer mit 103 km/h unterwegs - bei erlaubten 30 km/h. Am Mariendorfer Damm registrierte der Blitzer-Anhänger ein Auto mit 116 km/h bei erlaubten 50 km/h. Alle Betroffenen erwarten ein Bußgeld von mindestens 680 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein dreimonatiges Fahrverbot, wie die Polizei weiter mitteilte.

Die beiden neuen Geschwindigkeitsmessanhänger sind seit Anfang Februar im Einsatz und werden derzeit erprobt. Sie können anders als Radarfahrzeuge auch über mehrere Tage und Nächte an einem Ort abgestellt und ohne Bedienpersonal betrieben werden, wie die Polizei mitteilt. Die Polizei ist bestrebt, die Anhänger in den unterschiedlichsten Geschwindigkeitsbereichen einzusetzen - sie kommen deshalb sowohl in verkehrsberuhigten Straßen als auch auf temporeduzierten Strecken (Luftreinhaltung, Lärmschutz), verkehrsreichen Hauptverkehrsstraßen und auch auf den Autobahnen zum Einsatz. „Potentielle Raser haben sich offenbar noch nicht auf diese Anhänger eingestellt“, heißt es bei der Polizei.

+++ Gasleitung in Wedding bei Bauarbeiten beschädigt +++

Bei Bauarbeiten in der Fennstraße in Wedding ist eine Gasleitung beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Am frühen Donnerstagnachmittag waren zunächst 36 Einsatzkräfte vor Ort, wie eine Sprecherin der Feuerwehr mitteilte. Diese kontrollierten auch die Gebäude in näherer Umgebung. Die Leitung wurde anschließend vom Netzbetreiber abgedichtet. Die Fennstraße war zwischen Müllerstraße und Heidestraße zeitweise gesperrt.


+++ Reizgasattacke in Bar am Alexanderplatz +++

In einer Bar in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes hat ein Unbekannter sechs Männer mit Reizgas attackiert und verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam es in der Nacht zu Donnerstag gegen 01.20 Uhr auf der Tanzfläche des Lokals in der Rathausstraße zunächst zum Streit zwischen einer sechsköpfigen Männergruppe im Alter von 18 bis 24 Jahren und dem Unbekannten, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer habe den anderen Männern dann Reizgas ins Gesicht gesprüht und sei geflüchtet. Die Verletzungen der betrunkenen Männer wurde vor Ort behandelt. Anhand der Personenbeschreibung nahm die Polizei in der Nähe der Bar einen 22-jährigen Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von rund einem Promille. Er kam später wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren noch unklar. Der Alexanderplatz gilt in Berlin als ein Kriminalitätsbrennpunkt. Dort kommt es immer wieder zu Übergriffen mit Verletzten oder auch Toten. Jüngster Fall: In der vergangenen Woche führte ein Streit unter YouTubern zu einer Massenschlägerei.

+++ Schwer verletzter Fußgänger im Krankenhaus verstorben +++

Ein 26 Jahre alte Fußgänger, der am 20. März in der Chausseestraße in Mitte bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitten hatte, ist am Mittwochabend in einem Krankenhaus verstorben. Das gab die Polizei Berlin am Donnerstag bekannt. Wie die „B.Z.“ berichtete, soll es sich bei dem Verstorbenen um den Sohn der TV-Kaffee-Gräfin Stephanie von Pfuel handeln. Der 26-Jährige war am Abend des 20. März beim Überqueren der Straße von einem 23 Jahre alten Mercedes-Fahrer erfasst worden und gegen die Windschutzscheibe geprallt. Von dort aus wurde er auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo er von einem Laster angefahren wurde. Dabei wurde er lebensgefährlich verletzt und intensivmedizinisch behandelt.

+++ Eskalation im Hotelzimmer - Gewaltattacke wegen einer Frau +++

Ein Mann ist bei einem Angriff in einem Hotelzimmer in Wilmersdorf schwer verletzt worden. Der 54-Jährige wurde laut Angaben der Polizei gegen 0.30 Uhr von einem 45-Jährigen auf seinem Zimmer des Hotels in der Emser Straße besucht. Kurze Zeit später gerieten die Männer in einen Streit, bei dem es um eine Frau gegangen sein soll. Der 45-Jährige soll daraufhin ein Glas abgeschlagen und damit in Richtung Kopf des anderen gestochen haben. Anschließend soll der mutmaßliche Angreifer ihm mehrfach gegen den Kopf geschlagen und getreten haben und daraufhin das Zimmer verlassen haben. Die Polizei nahm den Schläger vorläufig fest und entdeckte dabei obendrein ein Tütchen mit weißem Pulver. Das Opfer wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Gruppe Jugendlicher greift zwei Männer an +++

Vier Jugendliche sind am Mittwochnachmittag nach einem Raubüberfall auf zwei junge Männer vorläufig festgenommen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, waren zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren gegen 17.45 Uhr auf der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain unterwegs, als sie von einer Gruppe Jugendlicher angesprochen und dazu aufgefordert wurden, Geld und Handys rauszurücken. Dabei wurden die beiden mit einem Messer bedroht. Als sich die Opfer weigerten, ihre Wertsachen abzugeben, entwerteten die Angreifer ihnen diese mit Gewalt. Einer der mutmaßlichen Räuber schlug dem 19-Jährigen obendrein mit der Faust auf den Hinterkopf. Zivilfahnder der Oprativen Gruppe Jugendgewalt bemerkten den Vorfall und nahmen vier der Gewalttätigen im Alter von 14, 15, 16 und 17 vorläufig fest. Dem Fünften gelang die Flucht. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen, sein Begleiter blieb unverletzt.

+++ Autofahrer verursacht mehrere Unfälle +++

Ein Autofahrer ist in der Nacht zu Donnerstag bei einem Unfall in Schöneberg schwer verletzt worden. Der 35-Jährige soll laut Zeugenaussagen gegen 23.30 Uhr beim Rückwärtsfahren auf einem Hof in der Hauptstraße mit seinem VW zunächst gegen eine Mülltonne geprallt sein, so dass die Heckscheibe zerbrach. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit über die Hauptstraße, kam von der Straße ab, prallte gegen einen Ampelmast und schleuderte anschließend mit seinem Fahrzeug auf den Gehweg. Dort stieß er gegen einen geparkten Motorroller. Der Fahrer wurde dadurch in seinem Wagen eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Im Krankenhaus wurde dem Mann wegen Verdacht des Alkoholkonsums Blut abgenommen, die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Während der Bergung war die Hauptstraße ab Kaiser-Wilhelm-Platz in Richtung Akazienstraße bis circa 2.40 Uhr gesperrt sowie der linke Fahrstreifen der Hauptstraße ab der Akazienstraße.


+++ Zusammenstoß mit Rettungswagen +++

Auf der Straße Unter den Linden Ecke Charlottenstraße in Mitte ist in der Nacht zu Donnerstag ein Rettungswagen mit einem Auto zusammengestoßen. Dabei wurde die Fahrerin des Autos verletzt und kam ins Krankenhaus. Der Beifahrer erlitt einen Schock und kam ebenfalls ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Insassen des Rettungswagen wurden nicht verletzt.

+++ Auto prallt gegen Ampelmast - Fahrer wird eingeklemmt +++

Schwere Verletzungen erlitt in der Nacht zu Donnerstag ein Autofahrer auf der Hauptstraße in Schöneberg. Der Mann war mit seinem Auto nach links abgekommen und in voller Fahrt gegen einen Ampelmast geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls riss das Vorderrad ab und der Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde nach rund 30 Minuten befreit und kam ins Krankenhaus. Nach ersten Angaben, soll der Mann betrunken gewesen sein. Das Fahrzeug wurde völlig zerstört.

+++ Wohnungsbrand in Neukölln - ein Mensch verletzt +++

Bei einem Wohnungsbrand in Neukölln ist ein Mensch verletzt worden. Eine Ein-Zimmer-Wohnung im dritten Obergeschoss eines evangelischen Gemeindehauses in der Schillerpromenade stand am frühen Donnerstagmorgen komplett in Brand, wie eine Sprecherin der Feuerwehr sagte. Demnach griffen die Flammen auch auf das Dach über. Zwei Bewohner mussten von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet werden. Sechs weitere Menschen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die Bewohner des Hauses wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Ein Mensch kam ins Krankenhaus, die anderen blieben unverletzt. Die Feuerwehr war mit rund 60 Rettungskräften im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauern an. Was den Brand auslöste, war zunächst noch unklar.

+++ Obdachlosenzelte in Brand gesetzt +++

Auf einem von einem Obdachlosen genutzter Zeltplatz in Rummelsburg haben zwei Zelte in Brand gestanden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die in Flammen stehenden Zelte an der Kynaststraße Ecke Hauptstraße gegen 14.25 Uhr bemerkt. Feuerwehrkräfte löschten den Brand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt +++

Ein Fahrraddieb ist am Prenzlauer Berg auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen worden. Ein Anwohner der Greifenhagener Straße bemerkte gegen 15.10 Uhr den Mann im Innenhof, der sich dort für die angeschlossenen Fahrräder interessierte. Als die Zivilfahnder eintrafen, war der 44-Jährige gerade dabei, sich an einem E-Bike zu schaffen zu machen. Die fanden neben dem Fahrrad ein durchtrenntes Schloss und nahmen den mutmaßlichen Dieb vorläufig fest. Außerdem fanden die Zivilfahnder Handschuhe, eine Zange und zwei kleine Cannabis-Tütchen.