Sperrungen aufgehoben

Botschaft Neuseelands wegen verdächtigen Briefes geräumt

Wegen eines verdächtigen Briefes ist am Montagnachmittag die neuseeländische Botschaft an der Friedrichstraße geräumt worden.

Beamte der Berliner Polizei sind am Montagmittag an der Neuseeländischen Botschaft im Einsatz.

Beamte der Berliner Polizei sind am Montagmittag an der Neuseeländischen Botschaft im Einsatz.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Berlin. In der Botschaft Neuseelands in Mitte ist am Montagnachmittag ein verdächtiger Brief entdeckt worden. Die Botschaft wurde zwischenzeitlich geräumt. Das teilte eine Polizeisprecherin mit.

An der Friedrich- Ecke Leipziger Straße kam es zu Sperrungen, wie die Sprecherin weiter sagte. Nach kurzer Zeit gaben die vor Ort eingesetzten Kriminaltechniker jedoch Entwarnung: Der Brief enthielt keinen ungewöhnlichen Inhalt oder gar gefährliche Stoffe, wie die Einsatzleitung der Polizei mitteilte. Gegen 14.35 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.

Im neuseeländischen Christchurch hatte vor einer Woche ein Rechtsextremist auf die Besucher von zwei Moscheen geschossen. Bei dem Anschlag kamen 50 Menschen ums Leben.

Nach dem Anschlag hatte die Polizei auch in Berlin die Sicherheitsvorkehrungen rund um islamische Gebetsstätten verstärkt.