Wer kann Hinweise geben?

Angriffe in Berliner U-Bahn und Bahnhof - Täter gesucht

An einem Bahnsteig wird ein Mann ins Gleisbett geschubst, in einer U-Bahn werden fast zur gleichen Zeit vier junge Männer angegriffen.

Der U-Bahnhof Boddinstraße.

Der U-Bahnhof Boddinstraße.

Foto: Pa

Berlin. Nach Angriffen auf verschiedene Männer in einer U-Bahn und einer U-Bahn-Station am Sonnabendmorgen sucht die Berliner Polizei die Täter. Vier junge Männer waren in einem Zug der Linie U5 in Lichtenberg von zwei Unbekannten geschlagen und verletzt worden. Die Hintergründe seien noch völlig unklar, teilte die Polizei mit.

Im U-Bahnhof Boddinstraße in Neukölln wurde ein Mann von einem Betrunkenen in ein Gleisbett geschubst. Das 34-jährige Opfer wurde mit einem gebrochenen Halswirbel in ein Krankenhaus gebracht.

Mit Fäusten geschlagen und getreten

Der Angriff auf vier 20-Jährige geschah nach deren Angaben zwischen den Stationen Friedrichsfelde und Magdalenenstraße. Die beiden Angreifer schlugen demnach mit Fäusten zu und traten auf sie ein. Anschließend verließen sie in Begleitung von zwei Frauen den Zug. Am Bahnhof Frankfurter Allee alarmierten die vier Angegriffenen die Polizei. Sie wollten sich wegen der erlittenen Blutergüsse und Platzwunden ärztlich behandeln lassen, teilte die Polizei mit. „Wir hoffen, aus Videoaufnahmen der U-Bahn weitere Erkenntnisse zu dem Fall zu bekommen“, sagte eine Sprecherin.

Mann wird ins Gleisbett geschubst

In der Station Boddinstraße hatte am Sonnabendmorgen ein Unbekannter einen 34-Jährigen erst angerempelt und dann geschubst, wie die Polizei mitteilte. Dadurch fiel der Mann ins Gleisbett und wurde schwer verletzt. Der Angreifer half ihm zurück auf den Bahnsteig und verließ dann den U-Bahnhof. Die Linie U8 war wegen des Vorfalls kurz nach 1 Uhr bis 1.45 Uhr unterbrochen.

Jugendlicher wird bei Streit im Bus verletzt

Ebenfalls am frühen Sonnabendmorgen hatte es einen Streit zwischen zwei Gruppen junger Männer in einem Berliner Linienbus gegeben, bei dem ein 18-Jähriger verletzt wurde. Zu dem Zwist im Oberdeck der Linie M46 kam es nach Angaben einiger Beteiligter, weil die andere Gruppe laute Musik abspielte und rauchte, wie die Polizei mitteilte. Drei junge Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren hätten die anderen gebeten, die Belästigungen zu unterlassen. Darauf habe einer der Angesprochenen, ein 18-Jähriger, sie beleidigt.

„Es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen“, heißt es weiter in der Polizei-Mitteilung. Der 18-Jährige aus der zu Beginn negativ aufgefallenen Gruppe wurde verletzt. Seine Begleiter im Alter von 19 Jahren und die anderen blieben unverletzt. Der Busfahrer alarmierte die Polizei, die die Streithähne am Hildegard-Knef-Platz am Bahnhof Südkreuz in Empfang nahm. Der Doppeldecker musste wegen Verschmutzungen aus dem Verkehr gezogen werden.

Mehr Polizeiberichte lesen Sie hier.