Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizei stellt 22 Kilogramm Heroin sicher

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 14. März.

Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz.

Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz.

Foto: Jens Wolf / dpa

+++ Polizei gehen gleich sechs Drogenschmuggler ins Netz +++

Gleich sechs mutmaßliche Heroinschmuggler sind der Polizei in Berlin ins Netz gegangen. Bereits am Dienstag seien die Männer zwischen 21 und 59 Jahren nach umfangreichen Ermittlungen in Neukölln, Kreuzberg und Wedding festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Männer stünden in Verdacht, in einem Auto mehrere Pakete Heroin nach Berlin geschmuggelt zu haben. Insgesamt stellten die Ermittler des Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts 22 Kilogramm des Rauschgifts sicher. Gegen fünf der Männer wurde am Mittwochnachmittag Haftbefehl erlassen.

+++ Vermisster Senior tot aufgefunden +++

Mit Hilfe von Fotos suchte die Polizei nach dem vermissten Helmut Werner D., der zwischen dem 26. und 27. Januar aus seiner Wohnung in der Parkstraße in Oberschöneweide verschwand. Ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei fand den Leichnam des demenzkranken 81-Jährigen am 6. März gegen 17.30 Uhr in der Spree-Oder-Wasserstraße, in Höhe der Nalepastraße und barg ihn. Eine mittlerweile erfolgte Obduktion ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

+++ Als Kuchen getarnt: Zöllner entdecken drei Schildkröten +++

Ein Mann hat versucht, drei geschützte Schildkröten nach Deutschland zu schmuggeln. Der 69-Jähriger, der mit dem Flieger aus Kairo kam, wurde am Flughafen Schönefeld kontrolliert. Zuvor verließ er aber den Sicherheitsbereich durch den „grünen Kanal“ für anmeldefreie Waren. Zöllner kontrollierten ihn daraufhin und stellten in seiner Reisetasche eine Verpackung für Backwaren mit seltsamem Inhalt fest.

Mann gab Schildkröten als Schokolade aus

Der Reisende erklärte, dass es sich um Schokolade handeln würde. Beim Öffnen der Verpackung fanden die Zöllner aber drei lebende Exemplare der marokkanischen Landschildkröte vor. Da die Schildkröten durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, wurden sie beschlagnahmt und in die Obhut des Grenzveterinärs gegeben.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 2. März 2019.

Ein Verstoß gegen die artenschutzrechtliche Bestimmungen können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro oder mit Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.

+++ Mann mit Schlagring attackiert - Zeugen gesucht +++

Ein Unbekannter hat am Mittwochnachmittag kurz vor 14.30 Uhr einen Reisenden mit einem Schlagring am Bahnhof Westkreuz angegriffen. Das Opfer gab zunächst an, dass er sich mit dem Unbekannten erst verbal stritt. Doch die Auseinandersetzung eskalierte und der Unbekannte zückte einen Schlagring. Der Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde in die Klinik gebracht. Der Angreifer flüchtete mit der S-Bahn.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nun nach Zeugen.
Wer hat am Mittwoch den 13. März 2019 gegen 14:30 Uhr die Tat oder verdächtige Personen am Bahnhof Westkreuz beobachtet und kann Hinweise zur Tat und/ oder dem Täter geben?


Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800 / 6888000 und unter 030 / 20622 93 60 entgegen.

+++ Mann wird von Quartett angegriffen und verletzt +++

In Charlottenburg ist es am Mittwochnachmittag zu einem Raubüberfall gekommen. Ein 35-Jähriger wurde gegen 14.50 Uhr vor einer Hilfseinrichtung in der Jebensstraße von vier Unbekannten angegriffen. Die Diebe wollten die Musikbox rauben. Der Mann konnte zunächst flüchten. Doch auf dem gegenüberliegenden Gehweg griffen die Täter den Mann erneut an. Sie bewarfen ihn mit einer Glasflasche, schlugen und traten auf ihn ein. Der 35-Jährige, der stark alkoholisiert war, konnte in die Hilfseinrichtung flüchten. Mitarbeiter alarmierten die Feuerwehr und Polizei. Das Quartett floh. Während der Sachverhaltsaufnahme verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand deutlich, sodass er zur stationären Behandlung in eine Klinik kam.

+++Autofahrerin überschlägt sich auf BAB 100 +++

Eine Autofahrerin hat sich am Mittwochmittag mit ihrem Wagen gegen 12.30 Uhr in Charlottenburg überschlagen. Die 37-Jährige fuhr mit dem Pkw auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 100. In Höhe des Autobahndreiecks Charlottenburg wechselte sie in den mittleren Fahrstreifen und stieß mit einem Lkw zusammen. Sie kam ins Schleudern und überschlug sich. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte und die schwerverletzte 47-jährige Beifahrerin in eine Klinik. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

+++ Seniorin von Autofahrer erfasst +++

Eine 77-jährige Frau ist am Mittwochnachmittag in der Feurigstraße in Tempelhof-Schöneberg von einem Autofahrer erfasst worden. Die Seniorin stürzte. Rettungskräfte brachten sie auf Grund einer Fraktur in eine Klinik.

+++ Angestellter in Kreuzberg überfallen +++

Zwei Maskierte haben Mittwochabend den Angestellten eines Souvenirgeschäfts in Kreuzberg überfallen. Der 20-jährige Angestellte verließ kurz nach 19 Uhr das Geschäft in der Friedrichstraße über den Hof. Die Unbekannten forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Kasse, die der Mann bei sich hatte. Nachdem er der Forderung nachkam, bekam er einen Schlag in den Bauch. Die Diebe flüchteten mit dem Kasseninhalt.

+++ Balkon brennt in Kreuzberg +++

In der Kommandantenstrasse in Kreuzberg ist am Mittwochabend ein Feuer auf einem Balkon ausgebrochen. Die Flammen griffen auch auf die Wohnung über. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst betreut.

+++ Auto in Flammen – Polizei vermutet Brandstiftung +++

In Lichtenberg hat in der Nacht zu Donnerstag ein Auto Feuer gefangen. Die Polizei vermutet Brandstiftung, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach hörte eine Anwohnerin in der Vulkanstraße gegen 02.50 Uhr ein lautes Geräusch und sah dann das brennende Fahrzeug. Noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte erloschen die Flammen jedoch von selbst. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Wohnung in einem Hochhaus in Flammen +++

Ein Feuer ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einer Wohnung eines Hochhauses im Rosenfelder Ring in Lichtenberg ausgebrochen. Eine Person wurde vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr rückte mit vier Staffeln an, um den Brand zu löschen. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.