Lichtenrade

BVG-Bus kracht in Haltestelle - Fahrer nicht alkoholisiert

Ein Bus der Linie M 11 ist in Lichtenrade in eine Haltestelle gefahren. Dabei verletzte er einen Vater mit zwei Kindern.

An der Kreuzung Buckower Chaussee Ecke Kettinger Straße in Lichtenrade krachte der BVG-Bus in die Haltestelle.  

An der Kreuzung Buckower Chaussee Ecke Kettinger Straße in Lichtenrade krachte der BVG-Bus in die Haltestelle.  

Foto: Morris Pudwell

Berlin.  Nachdem am Sonntag ein BVG-Bus in eine Haltestelle fuhr, sind die Gründe für den Unfall weiter unklar. Ein Sprecher der Polizei bestätigte der Berliner Morgenpost, dass bislang keine Hinweise auf zum Beispiel eine Alkoholisierung oder ein anderes Fehlverhalten des Busfahrers vorlägen. Die weiteren Untersuchungen liegen nun beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizei. Die BVG wollte sich mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zu dem Unfall äußern.

Bei dem Unfall in Lichtenrade waren am Sonntag auch zwei Kinder verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Linienbus der Linie M 11 die Kinder und deren Vater gestreift haben, als die Familie auf dem Bürgersteig entlang ging. Der Vater erlitt leichte Verletzungen am Fuß, die Kinder, eines davon befand sich in einem Kinderwagen, wurden vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer erlitt einen Schock.

Auch eine Grundstückseinfahrt wurde demoliert. Wie unser Polizeireporter vor Ort berichtete, soll der tonnenschwere BVG-Bus, bevor er in die Haltestelle an der Kreuzung Buckower Chaussee Ecke Kettinger Straße krachte, zuvor noch einen Lichtmast zu Fall gebracht haben, der in einer Grundstückseinfahrt landete.

Die Kreuzung war am Sonntag Richtung Mariendorfer Damm für die Dauer der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten gesperrt.