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Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Seniorin bei Unfall schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 20. Februar 2019 in Berlin.

Blaulicht (Symbolbild)

Foto: Carsten Rehder / dpa

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+++ Seniorin bei Unfall in Lichterfelde schwer verletzt +++

Eine Seniorin ist am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde schwer verletzt worden. Die 76-Jährige bog mit ihrem Auto bei Grün in die Straße Unter den Eichen ab und erfasste dabei die gleichaltrige Fußgängerin, die vom Mittelstreifen aus bei ebenfalls grüner Ampel die Straße überquerte. Die Seniorin stürzte, erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 wird die weitere Unfallbearbeitung übernehmen.

+++ Mann homophob beleidigt +++

Am Mittwochnachmittag ist ein Mann in Schöneberg homophob beleidigt worden. Der 29-Jährige saß gegen 14.30 Uhr vor einem Café an der Gustav-Freytag-Straße Ecke Ebersstraße, als ein Mann vorbeikam, der den 29-Jährigen homophob beschimpfte und dann weiter ging. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Gruppe Jugendlicher bedroht 15-Jährigen und seinen Bekannten +++

Nach einem Überfall am Dienstagnachmittag konnten sechs mutmaßliche Räuber in Fennpfuhl überführt werden. Die Gruppe forderte einen 15-Jährigen auf, seine Musikbox herauszugeben. Der 15-Jährige flüchtete mit seinem 17-jährigen Freund. Sie wurden aber von der Gruppe verfolgt. Der 15-Jährige wurde mit einem Messer bedroht und von einem Teil der Jugendlichen mehrfach geschlagen. Die Täter konnten vorerst mit der Musikbox flüchten. Unmittelbar nach der Tat nahmen alarmierte Polizeibeamte drei 15-jährige Tatverdächtige vorläufig fest. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten zudem drei weitere Tatverdächtige im Alter von 14, 15 und 16 Jahren gefasst werden. Der beraubte Jugendliche erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die weiteren Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 übernommen.

+++ Lkw erfasst Fahrrad - Tödlicher Unfall nahe Alexanderplatz +++

Wieder ist eine Berliner Radfahrerin durch einen abbiegenden Lastwagen ums Leben gekommen. Der tödliche Unfall ereignete sich laut Polizei am Mittwochmorgen auf dem Radweg an der Alexanderstraße in Mitte, wo die 37-Jährige unterwegs war. Ein parallel fahrender Lastwagen, der an der Kreuzung Karl-Marx-Allee nach rechts abbog, habe sie erfasst. Die Radfahrerin starb noch an der Unfallstelle. "Es werden Zeugen befragt, ein Gutachter hat sich die Unfallstelle angeschaut, der Ort wurde elektronisch vermessen", sagte ein Polizeisprecher. Ob der 48 Jahre alte Lkw-Fahrer die Radfahrerin aufgrund des toten Winkels nicht im Rückspiegel gesehen hatte, war zunächst unklar. Die Kreuzung Alexanderstraße/Karl-Marx-Allee blieb wegen des Unfalls für vier Stunden gesperrt.

+++ 62-Jähriger verfolgt Autofahrer (22) und droht mit Waffe +++

In der Nacht zu Mittwoch bedrohte in Gesundbrunnen ein Mann einen Autofahrer mit einer Schusswaffe. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 22-Jähriger gegen 22.20 Uhr mit seinem Auto aus der Osloer Straße los und bemerkte, dass ihm ein anderer Autofahrer folgte. An der Kreuzung zur Drontheimer Straße sei der Mann ausgestiegen und habe eine Schusswaffe auf den 22-Jährigen gerichtet. Herbeigerufene Polizisten nahmen den 62 Jahre alten Tatverdächtigen fest und fanden in seinem Auto eine scharfe Schusswaffe sowie Munition. Beide gaben den Polizisten gegenüber an, dass es seit einiger Zeit Streitigkeiten zwischen ihnen gibt. Verletzt wurde niemand. Der 62-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle.

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+++ Zwei Tote in Potsdamer Wohnung gefunden +++

Ein Paar ist in Potsdam tot in einer Wohnung gefunden worden. Die genauen Umstände des Todes des Mannes und der Frau werden nach Angaben der Polizei vom Mittwoch noch untersucht. «Hinweise auf Einwirken Dritter liegen derzeit nicht vor», teilten die Beamten mit. "Nach derzeitigen Erkenntnissen kann die Polizei einen Suizid der Personen nicht ausschließen." Der Mann und die Frau waren am Mittwochvormittag in einer Wohnung im Potsdamer Stadtteil Eiche leblos entdeckt worden. Ein Angehöriger hatte die Polizei angerufen. Ein Notarzt habe nur noch den Tod feststellen können, berichtete die Polizei.

+++ Betrunkener verursacht mit gestohlenem Fahrzeug Unfall +++

Ein alkoholisierter 46-Jähriger hat am Dienstagabend in Marzahn mit einem gestohlenen Fahrzeug einen Unfall verursacht. Gegen 19.40 Uhr beobachtete ein 35 Jahre alter Anwohner der Golliner Straße, wie ein Mann mit einem Renault einparkte und hierbei gegen ein geparktes Fahrzeug fuhr. Der Zeuge beobachtete weiter, wie der dem Anschein nach alkoholisierte Fahrer aus dem Wagen stieg, den Schaden begutachtete, noch einen Schluck aus einer Flasche nahm, die er in der Hand hielt, und dann in ein Wohnhaus lief. Herbeigerufene Polizeikräfte trafen den alkoholisierten 46-Jährigen wenig später in einer Wohnung an der Golliner Straße an, zu der er sich offenbar gewaltsam Zutritt verschafft hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Auto, mit dem er den Unfall verursacht hatte, gestohlen war. In der Wohnung fanden die Polizistinnen und Polizisten außerdem diverse Werkzeuge und mutmaßliches Diebesgut. Die Gegenstände wurden sichergestellt, der 46-Jährige vorläufig festgenommen und für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Drei Männer liefern sich Schlägerei am S-Bahnhof +++

Am Dienstagabend lieferten sich drei Männer am S-Bahnhof Köllnische Heide in Neukölln eine Schlägerei. Gegen 19:45 Uhr schlugen ein 38-Jähriger und ein 40-Jähriger in Folge einer vorausgegangenen verbalen Auseinandersetzung mit Fäusten aufeinander ein. Im weiteren Verlauf mischte sich ein 40-Jähriger ein und schlug gemeinsam mit dem 38-Jährigen auf den 40-Jährigen ein. Die Beteiligten erlitten augenscheinlich keine Verletzungen und lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Die Bundespolizei leitete gegen die Männer aus Neukölln entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten alle Beteiligten wieder auf freien Fuß.

+++ 16-Jähriger will keine Drogen kaufen und wird angegriffen +++

Am Dienstagabend raubten drei Unbekannte einen Jugendlichen in Spandau aus. Den Angaben des 16-Jährigen zufolge war er gegen 19 Uhr im Münsinger Park unterwegs, als ihm von drei jungen Männern Drogen angeboten worden seien. Als er ablehnte, soll ihn das Trio mit einem Messer bedroht und mit Reizgas besprüht haben. Zunächst gelang es dem 16-Jährigen in Richtung Rathaus Spandau zu fliehen. Die Männer seien ihm gefolgt und sollen weiterhin Reizgas auf ihn gesprüht, ihn geschlagen und ihm letztlich seine Kette vom Hals gerissen haben. Das Trio flüchtete in Richtung Altstädter Ring. Der 16-Jährige erlitt eine starke Augenreizung und wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

+++ Brand in Einfamilienhaus - Kerzen wegen Stromausfall verwendet? +++

Während des weiträumigen Stromausfalls in Köpenick und Lichtenberg ist ein Einfamilienhaus in Köpenick am frühen Mittwochmorgen in Flammen aufgegangen. „Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand hat das Feuer nichts mit dem Stromausfall zu tun“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei dem Brand an der Tegernseestraße wurden demnach keine Menschen verletzt. Ein Bewohner konnte sich nach Angaben des Sprechers vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst in Sicherheit bringen. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Kerzen könnten als Auslöser für das Feuer gewesen sein, eine Bestätigung dafür steht noch aus.

+++ Kind bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Kind ist bei einem Verkehrsunfall in Neukölln schwer verletzt worden. Der sieben Jahre alte Junge wurde auf der Rudower Straße von einem Auto erfasst, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach kam das Kind nach dem Unfall am Dienstagnachmittag mit Verletzungen am Kopf in ein Krankenhaus. Der genaue Hergang des Unfalls war zunächst nicht bekannt.

+++ Polizisten nehmen drei Autoknacker fest +++

Polizisten haben am Dienstagabend drei Autoknacker dabei beobachtet, wie sie sich an einem VW an der Tabbertstraße in Oberschöneweide zu schaffen machten. Sie konnten wenige Meter des aufgebrochenen Fahrzeugs festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen.