Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Gesuchter Mann in den Niederlanden verhaftet

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 19. Februar 2019 in Berlin.

Symbolbild

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Foto: dpa

+++ Verurteilter Mann in den Niederlanden verhaftet +++

Ein Verurteilter ist am Dienstag im niederländischen Den Haag verhaftet worden. Nach dem 38-jährigen Mann wurde mit einem europäischen Haftbefehl und internationalem Fahndungsersuchen gesucht.

Der Mann war wegen eines schweren Raubüberfalls auf eine Spielhalle in Neukölln vom 23.11.2015 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Er war seit November 2018 aus der JVA eines anderen Bundeslandes flüchtig.

+++ Falsche Polizisten rauben Autofahrer aus +++

Falsche Polizisten haben zwei Autofahrer auf einem Parkplatz an der Autobahn 10 bei Werder (Potsdam-Mittelmark) ausgeraubt. Die beiden Angreifer klopften an die Tür des parkenden Transporters und riefen in gebrochenem Deutsch die Worte "Polizei" und "Kontrolle", wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Einer der beiden Männer schlug auf den Beifahrer ein und zerrte ihn aus dem Fahrzeug. Aus Jacken, Taschen und Geldbörsen soll er anschließend Bargeld in vierstelliger Höhe geraubt haben. Beide Täter flüchteten am Montagmorgen zu Fuß.

+++ Polizist erschießt schwer verletztes Wildschwein +++

Am Montagabend hat ein Polizeibeamter ein schwer verletztes Wildschwein in Westend erschossen. Das Tier wurde bei einem Verkehrsunfall in der Heerstraße erheblich verletzt. Um es von seinen Qualen zu erlösen, erschoss der Beamte gegen 20 Uhr das Wildschwein mit seiner Dienstwaffe.

+++ Taschenmesser und Brecheisen - Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt +++

Zivilfahnder der Bundespolizei haben in der Nacht zu Dienstag einen Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Die Beamten beobachteten gegen 2.20 Uhr einen 51-Jährigen am S-Bahnhof Baumschulenweg im Bereich der Fahrradabstellanlage. Dort hantierte er an einem Damenrad und wollte gerade mit dem Rad verschwinden, als sich die Zivilfahnder zu erkennen gaben und ihn festnahmen. Sie stellten zudem zwei Taschenmesser sicher sowie einen Bolzenschneider und ein Brecheisen, die er jeweils in seinem Rucksack mitführte. Gegen den bereits polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen eingeleitet.

+++ Auslaufende Chemikalie sorgt für Feuerwehreinsatz +++

Ein undichter Chemiebehälter mit Wasserstoffperoxid hat in Britz am Dienstagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 8.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Firmengelände in der Gradestraße gerufen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dort waren rund 600 Liter Wasserstoffperoxid aus einem Behälter ausgelaufen. Die Flüssigkeit wurde den Angaben zufolge in einem Zwischenbehälter aufgefangen und dann mit Wasser verdünnt, um über die Kanalisation entsorgt zu werden. Am Mittag war die Feuerwehr noch mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Verletzte gab es nicht. Laut Feuerwehrsprecher besteht keine Gefahr für die Umwelt. Wasserstoffperoxid wird zum Beispiel als Bleichmittel eingesetzt und ist unverdünnt ätzend und reizend.

+++ Supermarkt-Räuber flüchtete ohne Beute +++

Nach einem versuchten Überfall am Montagabend in Marienfelde flüchtete der Täter ohne Beute. Nach den bisherigen Ermittlungen begab sich der Mann gegen 20 Uhr an die Kasse eines Supermarktes am Richard-Tauber-Damm. Anstatt seine Ware zu bezahlen, die er zunächst vorlegte, soll er die 49 Jahre alte Kassiererin plötzlich mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem die Angestellte sich weigerte, die Tageseinnahmen herauszugeben, flüchtete der Räuber ohne Beute. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Mann bei Brand schwer verletzt - Ursache vermutlich Gasexplosion +++

Bei einem Brand in Tantow (Uckermark) ist am Dienstagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Der 48-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Berlin gebracht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses seien unverletzt geblieben. Insgesamt lebten den Angaben zufolge fünf Personen in drei Parteien in dem Haus. Das Feuer ging demnach von einer Wohnung im Erdgeschoss aus. Laut Polizei war vermutlich eine Gasexplosion die Ursache. Mindestens eine geschlossene Gasflasche sei von der Feuerwehr sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Einsatzort. Die Wohnung, von der das Feuer ausging, sei zerstört. Auch der Rest des Hauses sei derzeit unbewohnbar. Durch die Explosion soll ein Nebengebäude leicht beschädigt worden sein. Der Schaden wurde auf 100 000 Euro geschätzt.

+++ Zwei Personen nach Feuer im Hotel im Krankenhaus +++

In einem Hotel in der Langen Straße am Ostbahnhof in Friedrichshain ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Es brannte ein Zimmer im fünften Obergeschoss. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte saßen zwei Personen auf dem Fenstersims. Die Beiden konnten dann über ein Fenster in Sicherheit gebracht werden. Drei weitere Personen wurden mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht. Das Hotel wurde evakuiert. Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Da Hotelgäste aus insgesamt 115 Zimmern in Sicherheit gebracht werden mussten, war die Feuerwehr mit rund 95 Mann im Einsatz. Auf der Straße am Hotel sammelten sich die Gäste. Die meisten von ihnen waren vom Feueralarm völlig überrascht worden, ein Mann und eine Frau standen sogar barfuß auf der Straße.

Zwei Stunden nach dem Alarm war das Feuer weitgehend gelöscht. Die Sprecherin ging am frühen Morgen davon aus, dass große Teile des Hotels zeitnah wieder begehbar sein würden. Wie das Zimmer im fünften Obergeschoss in Brand geraten konnte, war zunächst unklar.