Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann randaliert - SEK greift ein

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 18. Februar 2019 in Berlin.

Foto: Peise

+++ Mann randaliert - SEK greift ein +++

Ein Mann hat am frühen Montagabend in seiner Wohnung in der Varziner Straße in Friedenau heftig randaliert. Er warf auch Teile des Mobilars aus dem Fenster. Dabei traf er auch ein Auto. Die Heckscheibe des Autos wurde beschädigt. Der Mann wurde durch ein SEK überwältigt und kam anschließend in ein Krankenhaus.

++++ Brand nahe Bahnhof Zoo +++

An der Joachimsthaler Straße Ecke Hardenbergstraße in Charlottenburg stand am Montagnachmittag Baumaterial in Flammen. Das sorgte für eine erhebliche Rauchentwicklung nahe Bahnhof Zoo und dem "Zoom Berlin"-Gebäude.

+++ Bierflaschenangriff mit Pfefferspray abgewehrt +++

Ein Mitarbeiter der Bahnreinigung hat am Sonnabendmorgen am Bahnhof Flughafen Schönefeld zwei Männer gesehen, die im Tunnel urinieren wollten. Die beiden Männer gingen mit einer Glasflasche auf ihn los, nachdem der Mitarbeiter der Bahnreinigung sie aufgeordert hatte, das Urinieren zu unterlassen. Der Mitarbeiter der Bahnreinigung wehrte sich mit einem Pfefferspray. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden Angreifer ein. Der 42-Jährige muss sich zudem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten - in der Dienststelle versuchte er einen Beamten mit einer Bierflasche anzugreifen. Darüber hinaus hielt er sich unerlaubt im Bundesgebiet auf. Ein Arzt wies den Mann nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus ein. Den 40-Jährigen setzten die Beamten wieder auf freien Fuß. Gegen den 33-jährigen Bahnmitarbeiter wird ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ Motorradfahrer prallt gegen Pkw +++

Am Montagvormittag ist in Alt-Treptow ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen. Ein 27-Jähriger wollte gegen 9.40 Uhr mit seinem VW links in einen Parkhafen einparken. Ein entgegenkommender Bus hielt an, damit der Autofahrer in die Parklücke einfahren konnte. In diesem Moment überholte aber ein 34-jährige Motorradfahrer den Bus und stieß mit dem Pkw zusammen. Durch den Aufprall wurde der Kradfahrer am Kopf verletzt und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Pöbelei in S-Bahn - Bundespolizist verletzt +++

Ein 20-Jähriger hat am Sonntag zwei Sicherheitsmitarbeiter in einer S-Bahn bepöbelt, nachdem diese ihn aufgefordert hatten, das Rauchen zu unterlassen. Die Sicherheitsmitarbeiter bemerkten außerdem, dass er ein Messer im Hosenbund hatte. Sie brachten ihn zu Boden. Gegen die anschließende Festnahme durch alarmierte Bundespolizisten wehrte sich der Mann und versuchte sich aus den Haltegriffen zu lösen.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Survival-Messer im Hosenbund auch eine Luftdruckwaffe im Rucksack des 20-Jährigen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren aufgrund der Verstöße gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen den alkoholisierten 20-Jährigen ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,87 Promille. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wies eine Ärztin den 20-Jährigen aus Mariendorf in ein Krankenhaus ein. Er zog sich bei dem Widerstand eine Platzwunde am Kopf zu. Ein Beamter verletzte sich bei der Widerstandshandlung des 20-Jährigen und musste aufgrund eines Mittelhandknochenbruchs den Dienst abbrechen.

+++ Seniorin stürzt mit Fahrrad und verletzt sich schwer +++

Eine Radfahrerin hat sich bei einem Unfall am Montagvormittag in Köpenick schwer verletzt. Die 77-Jährige geriet gegen 11 Uhr in eine Schiene der Straßenbahn und stürzte. Eine hinter ihr fahrende Bahn konnte rechtzeitig gebremst werden, so dass ein Zusammenstoß verhindert wurde. Die Seniorin kam mit Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Steinwurf auf Züge - Zwei Jugendliche festgenommen +++

Zwei Jugendliche, die am Freitagabend S- und Fernbahnzüge mit Steinen beworfen hatten, wurden festgenommen. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, bewarfen mehrere Minderjährige gegen 17.30 Uhr diverse Züge zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Pankow. Dabei zerstörte ein Stein die Seitenscheibe des Führerstandes einer S-Bahn. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Zwei Steinwerfer im Alter von 13 und 14 Jahren wurden anschließend festgenommen.

+++ Gestohlene Fahrzeugteile entdeckt +++

Am Samstagabend stellten Bundespolizisten auf der Ladefläche eines Sattelzuges mehrere Fahrzeugteile von zwei in Großbritannien gestohlenen Mercedes Sprinter auf der Bundesautobahn 12 sicher. Gegen 22.15 Uhr kontrollierte eine Bundespolizeistreife zwei litauische Staatsangehörige als Fahrer und Beifahrer einer Sattelzugmaschine mit litauischen Kennzeichen am Rastplatz Kersdorfer See in Fahrtrichtung Bundesgrenze. Auf der Ladefläche des Aufliegers entdeckten die Beamten mehrere Fahrzeugteile, die offensichtlich dem Fahrzeugtyp Mercedes Sprinter zugeordnet werden konnten. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Fahrzeuge nur wenige Tage zuvor in Großbritannien gestohlen worden waren. Die Bundespolizei nahm die beiden Männer im Alter von 41 und 42 Jahren vorläufig fest und leitete gegen die Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei ein. Die Brandenburger Polizei übernahm zuständigkeitshalber die abschließende Bearbeitung des Sachverhalts.

+++ Fahndung: Falsche Polizisten gesucht - 2000 Euro Belohnung +++

Die Kriminalpolizei in Frankfurt (Oder) sucht mithilfe eines Fotos einer Überwachungskamera aktuell nach drei mutmaßlichen Räubern, die in Berlin und Brandenburg sechs Verbrauchermärkte überfallen haben. Die Männer gaben sich jeweils als Polizisten und Ladenkunden aus. Wie die Polizei mitteilte, erstanden die mutmaßlichen Räuber ihre Beute in einem Zeitraum von zwei Monaten und besuchten jeweils an einem Dienstag und Donnerstag einen Netto-Markendiscount. Zwei der Männer gaben sich als Kriminalpolizisten aus, einer von ihnen fungierte als Kunde. Letzterer betrat immer kurz vor Ladenschluss ein Geschäft und wurde dort von den falschen Polizisten als Dieb überführt. Zur Identifizierung suchten die Fake-Beamten zusammen mit einer entsprechenden Mitarbeiterin das Büro auf. Dort wurden die Angestellten dann jeweils gefesselt und sollten Bargeld herausrücken. Die Polizei bittet um Milhilfe.

+++ Taschendiebe am Hauptbahnhof festgenommen +++

Bundespolizisten haben am Sonntag zwei Männer am Berliner Hauptbahnhof vorläufig festgenommen, die versucht hatten, einen Touristen zu bestehlen Gegen 10.30 Uhr beobachteten Zivilfahnder der Bundespolizei zwei Männer auf dem Bahnsteig, die versuchten, einen Reisenden beim Einstieg in den Fernzug zu bestehlen. Die beiden Männer öffneten den Rucksack des 37-jährigen Touristen. Stehlen konnten die 33 und 36 Jahre alten Diebe jedoch nichts, da der Mann seine Wertsachen eng am Körper trug. Die Beamten gaben sich daraufhin als Polizisten zu erkennen und nahmen mit Unterstützung eines außerdienstlich anwesenden Kollegen der Berliner Polizei das Diebesduo vorläufig fest. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte den beiden Männern eine weitere Tat vom Vortag zugeordnet werden.

Am Sonnabend hatten sie ebenfalls am Hauptbahnhof einem Mann die Geldbörse mit Bargeld entwendet. Auch hier hatten sie sich das Gedränge beim Einstieg in einen Fernzug zunutze gemacht. Die Bundespolizei leitete gegen die Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten beide Männer wieder auf freien Fuß.

+++ Raser von Polizei auf Stadtautobahn gestoppt +++

Ein 19 Jahre alter Autofahrer ist auf der Berliner Stadtautobahn mit einer Geschwindigkeit von 132 Kilometern pro Stunde erwischt worden. Erlaubt waren an der Stelle nur 80 Stundenkilometer, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten stoppten den 19-Jährigen gegen 23.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kurfürstendamm und Hohenzollerndamm. Der Mann muss mit einem Bußgeld von mindestens 560 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie zwei Monaten Fahrverbot rechnen, wie es weiter hieß.

+++ Mann nach Diebstahl und Körperverletzung vorläufig festgenommen +++

Bundespolizisten haben am späten Samstagabend einen Mann vorläufig festgenommen, der einen Taschendiebstahl begangen und einen Mann geschlagen hatte. Gegen 23.30 Uhr gerieten zwei Männer auf dem Bahnhof Westend in einen Streit. Als ein 32-jähriger Mann schlichten wollte, griff ihm einer der Streitenden in die Jackentasche und stahl sein Handy.

Anschließend stieg der 22 Jahre alte Dieb in eine S-Bahn. Dort attackierte er einen Fahrgast (34) mit einer Ohrfeige. Am Bahnhof Westkreuz übergaben Mitarbeiter der DB-Sicherheit den Mann an Bundespolizisten. Verletzt wurde niemand.

Bei der Durchsuchung des Mannes mit ungeklärter Staatsangehörigkeit fanden die Beamten das zuvor gestohlene Mobiltelefon und gaben es dem Eigentümer zurück Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Körperverletzung ein.

+++ Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt +++

Beim Überqueren einer Straße in Kreuzberg ist eine 25 Jahre alte Fußgängerin von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde die Frau am Sonntagabend an der Ecke Wilhelmstraße/Anhalter Straße von einer linksabbiegenden 41-jährigen Autofahrerin erfasst. Die 25-Jährige stürzte und zog sich Verletzungen an Kopf, Armen und Beinen zu. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer ist in Friedrichshain bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 23-Jährige am Sonntagabend gegen 21.35 Uhr mit einem linksabbiegenden Mercedes an der Ecke Karl-Marx-Allee/ Straße der Pariser Kommune zusammen gestoßen. Der Motorradfahrer stürzte daraufhin und erlitt schwere Bein- und Rumpfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Zwei Tote und neunzig Verletzte bei Unfällen am Wochenende +++

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende zwei Menschen ums Leben gekommen, 90 weitere Personen wurden verletzt. Dies teilte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei Brandenburg am Montag mit. Nach Polizeiangaben starb ein 32 Jahre alter Motorradfahrer am Sonntag bei Oranienburg, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und gegen eine Leitplanke geprallt war.

Am Sonntagnachmittag stürzte ein Radfahrer in Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland) mit seinem Fahrrad und starb noch am Unfallort. Nicht klar war, ob der Mann stürzte, weil er krank war oder ob es eine andere Ursache gab. Der Mann soll obduziert werden. Laut Polizei sind zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 483 Verkehrsunfälle registriert worden.