Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Reh stoppt Drogenhändler auf der Flucht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 10. Februar 2019 in Berlin.

Foto: pa

+++ Reh stoppt mutmaßlichen Drogenhändler auf der Flucht +++

Ein Reh hat in Brandenburg die Fluchtfahrt eines mutmaßlichen Drogenhändlers gestoppt - und hat das mit dem Leben bezahlt. Der 19-Jährige sei auf einem Feldweg mit seinem Wagen mit dem Reh zusammengestoßen und habe die Fahrt abgebrochen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach gab er Gas, als Beamte ihn am Samstagabend kontrollieren wollten. Bei der späteren Durchsuchung des Autos fand die Polizei unter anderem Cannabis und Bargeld. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) wurden demnach weitere Drogen gefunden. Ein Atemalkoholtest lieferte einen Wert von 0,7 Promille. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen Verdachts des illegalen Drogenhandels und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Der Führerschein wurde eingezogen.

+++ U8 wegen Messerstecherei unterbrochen +++

Am Sonntagmittag ist die U8 zwischen Hermannplatz und Kottbusser Tor kurzzeitig unterbrochen worden. Grund war laut Polizei eine Messerstecherei, wie die Berliner Morgenpost erfuhr. Nach Polizeiangaben hatten sich zwei Männer im Gleisbett der U8 gegenseitig mit Steinen beworfen. Einer der beiden zog ein Messer und stach es dem Kontrahenten in den Oberschenkel. Der Mann wurde schwer verletzt, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst.

+++ Zwei Kinderwagen innerhalb weniger Minuten angezündet +++

Innerhalb weniger Minuten haben in zwei Wohnhäusern in Kreuzberg zwei Kinderwagen gebrannt. Bei beiden Feuern am späten Samstagabend in der Solmsstraße geht die Polizei davon aus, dass sie gelegt wurden, wie eine Sprecherin mitteilte. Ein Brandkommissariat der Kriminalpolizei ermittelt.

++++ Auto kracht in Tramhaltestelle +++

An der Möllendorffstraße in Lichtenberg ist in der Nacht ein Fiat in eine Haltestelle der Straßenbahn gekracht. Nach ersten Informationen wollte der Fahrer einer Baustellenabsicherung ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über den Wagen, der von der Straße abkam und in die Haltestelle schleuderte. Eine Sitzreihe wurde umgerissen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

+++ Transporter kippt nach Unfall auf die Seite +++

Ein Transporter der BVG ist in der Nacht zu Sonntag nach einem Unfall in Kreuzberg auf die Seite gekippt. Der Fahrer des anderen Unfallwagens soll die Vorfahrt missachtet und damit den Crash an der Kreuzung Rudi-Dutschke- und Markgrafenstraße herbeigeführt haben. Verletzt wurde aber offenbar niemand. Die Feuerwehr stellte den Transporter wieder auf die Räder.

+++ Polizei stoppt Raser auf der Autobahn +++

In der Nacht zu Sonntag haben Beamte der Autobahnpolizei auf der A100 einen Autofahrer gestoppt, der in Höhe des Funkturms (Westend) deutlich zu schnell unterwegs war. Statt der erlaubten 60 km/h beschleunigte der Mann auf einen gemessenen Wert von 123 km/h. Die Folgen: drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von mindestens 960 Euro.

+++ Rassismus: Jugendliche beleidigen und schlagen Zwölfjährigen +++

Aus augenscheinlich rassistischen Motiven haben mehrere Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf einen Zwölfjährigen beleidigt und geschlagen. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf einem Sportplatz an der Zossener Straße. Der Junge wurde von zwei Jugendlichen gefragt, ob er Ausländer sei. Danach beleidigten ihn die Jugendlichen rassistisch. Zwei der Angreifer hielten ihn fest, während ein dritter ihn so heftig mit der Faust ins Gesicht schlug, dass der Zwölfjährige zu Boden ging. Anschließend soll er noch getreten worden sein. Der Junge schilderte die Tat später seiner Mutter, die über die Internetwache Anzeige erstattete.

+++ Reifen von Polizeiauto zerstochen +++

Unbekannte Täter haben in der Nacht in Charlottenburg einen Reifen eines Polizeifahrzeugs zerstochen. Die Beamten kümmerten sich kurz vor Mitternacht an der Wilmersdorfer Straße um eine hilflose Person und stellten den Wagen vorher ab. Als sie im Anschluss zu einem weiteren Einsatz fuhren, bemerkten sie einen Warnhinweis wegen niedrigen Luftdrucks. In der Folge stellten die Beamten fest, dass eine unbekannte Person auf einen der Vorderreifen eingestochen hatte.

+++Schwerer Unfall auf dem Tempelhofer Damm +++

Weil er vermutlich bei Rot über eine Ampel überfuhr, hat ein 36-Jähriger am Abend gegen 20 Ihr im Kreuzungsbereich Alt-Tempelhof einen schweren Unfall verursacht. Ein Mercedes-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Smart zusammen. Der 36-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus.

+++ Lokal mit Schusswaffe überfallen +++

Ein unbekannter Täter hat am Sonntagmorgen gegen 3.45 Uhr ein Lokal in Charlottenburg überfallen. Der maskierte Täter bedrohte eine 61 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Die Angestellte kam dem nach. Im Anschluss flüchtete der Räuber.

+++ Mehrere Kinderwagen angezündet +++

An der Solmsstraße in Kreuzberg brannten in der Nacht in zwei Wohnhäusern zwei Kinderwagen. Eine Mieterin hatte gegen 23.45 im Treppenhaus Brandgeruch bemerkt. Im Erdgeschoss entdeckte sie den brennenden Kinderwagen. Wenige Minuten später brannte erneut ein Kinderwagen in einem anderen Wohnhaus an der Solmsstraße. Das Feuer konnte von einer Mieterin selbst gelöscht werden.