Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Polizei stoppt Autorennen in Wedding

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 9. Februar 2019 in Berlin.

Blaulicht (Symbolbild)

Blaulicht (Symbolbild)

Foto: Carsten Rehder / dpa

+++ Auto überschlägt sich +++

Bei einem Unfall an der Seestraße in Wedding ist ein Kleinwagen aus dem Berliner Umland gegen einen Baum geprallt und hat sich anschließend überschlagen. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Die 32 Jahre alte Fahrerin und ihr zwei Jahre jüngerer Bekannter wurden erheblich verletzt und kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Alkoholtest bei der Frau ergab einen Wert von null Promille. Die Seestraße blieb in Richtung A100 gesperrt.

+++ Zivilstreife stoppt Autorennren +++

Beamte einer Zivilstreife haben in Wedding die Führerscheine von zwei 25-Jährigen einkassiert, Die beiden Schnellfahrfreunde hatten sich zuvor gegen 23 Uhr auf der Seestraße ein Rennen geliefert. Dabei missachteten die beiden rote Ampeln und schnitten und gefährdeten weitere Verkehrsteilnehmer. Die Autos der 25-Jährigen, ein Renault und ein Mercedes, wurden sichergestellt.

+++ Bei Streit mit Messer verletzt +++

Mehrere Männer sind in der Nacht zu Sonnabend vor einem Wohnhaus an der Storkower Straße in Prenzlauer Berg in Streit geraten. Ein 26-Jährigen soll dabei einen Gleichaltrigen sowie dessen 28 Jahre alten Bruder mit einem Messer verletzt haben. Auch ein 22-Jähriger erlitt eine Schnittverletzung am Hals. Die beiden Brüder wurden ambulant behandelt. Der namentlich bekannte Tatverdächtige flüchtete.

+++ Razzia in Neukölln +++

Die Polizei Berlin begeht Lokale im Norden von Neukölln. Auch die 33. Einsatzhundertschaft ist bei den Stubendurchgängen dabei. Das teilte die Polizei Berlin beim Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Polizei hat auch einen Videoanhänger dabei. Dieser kann an kriminalitätsbelastenden Orten Aufzeichnungen machen.

+++ Frau sticht mit blutiger Spritze nach Zwölfjähriger +++

Am späteren Freitagabend soll eine noch unbekannte Frau versucht haben, an der Neuköllner Hermannstraße einer Zwölfjährigen das Kopftuch herunterzureißen. Sie zog das Mädchen an den Haaren, beleidigte es ausländerfeindlich und stach mit einer augenscheinlich mit Blut gefüllten Spritze nach ihr. Die Frau flüchtete im Anschluss. Das Mädchen wurde leicht verletzt.

+++ Mann schlägt syrischen Mädchen mit der Faust ins Gesicht +++

Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitagabend am Helene-Weigel-Platz in Marzahn zwei syrische Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren erst ausländerfeindlich beleidigt. Im Anschluss schlug er den Jugendlichen mehrfach mit der Faust ins Gesicht und flüchtete dann durch eine Ladenpassage. Die Mädchen wurden mit Verletzungen im Gesicht im Krankenhaus behandelt.

+++ Mann wirft Scheiben ein und wird von Rentner verprügelt +++

Ein 32-Jähriger hat am Freitagabend in Charlottenburg eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, Gegen 21 Uhr "entglaste" er zunächst ein Fenster an der Kapelle des Schlosses Charlottenburg, wobei er sich selbst Schnittverletzungen an der Hand zufügte. Im Anschluss wollte er an der Lohmeyerstraße einem Rentner den Schlüsselbund aus der Hand reißen. Der 78-Jährige wehrte sich mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht des Mannes. Der 32-Jährige taumelte daraufhin weiter zum Goslarer Ufer, wo er die Scheibe einer Haustür einwarf. Alarmierte Polizisten bedrohte er mit einer Eisenstange, worauf die Beamten Pfefferspray einsetzten und ihn schließlich festnahmen.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Brandstifter fest +++

Ein abendlicher Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Spandau führte zur Festnahme eines Mannes. Kurz nach 21 Uhr alarmierte ein Anwohner des Hauses in der Kirchhofstraße Polizei und Feuerwehr, nachdem er Rauch im Hausflur bemerkt hatte. Rettungskräfte löschten die Flammen, die aus einem Kellerverschlag kamen. Verletzt wurde niemand. Kurze Zeit später erschien ein 44 Jahre alter Mann auf einer Polizeiwache. Auf Grund seiner Äußerungen steht er im Verdacht, den Brand verursacht zu haben. Abschnittsbeamte nahmen ihn fest, brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung und übergaben ihn anschließend den Brandermittlern beim Landeskriminalamt. Eine Atemalkoholkontrolle brachte den Wert von rund 1,8 Promille.

+++ Polizist erschießt schwer verletzten Fuchs +++

Am Freitagabend gegen 21 Uhr musste ein Polizist in Marzahn einen schwer verletzten Fuchs mit seiner Dienstwaffe von seinen Leiden erlösen. Ein Autofahrer hatte die Beamten zur Märkischen Spitze alarmiert.

+++ Massenhaft Autos beschädigt - Staatsschutz ermittelt +++

Im Fall der in den vergangenen Wochen in Berlin beschädigten Autos hat nun der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte, könne auch ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden, da in zwei Fällen Davidsterne in den Lack von Fahrzeugen geritzt worden seien. Seit dem 24. Januar wurden in der Stadt immer wieder Reifen an Autos zerstochen, Spiegel beschädigt oder Scheibenwischer verbogen. Die Täter waren in Charlottenburg, Bohnsdorf, Pankow und Neukölln unterwegs. Sie beschädigten sie über 200 Autos. Die Polizei ermittelt noch, ob die Taten im Zusammenhang stehen. Außerdem sollen vermehrt Streifenwagen eingesetzt werden.

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