Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Razzia in Neuköllner Lokalen und Shisha-Bars

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 8. Februar 2019 in Berlin.

Symbolbild

Symbolbild

Foto: dpa

+++ Razzia in Neukölln +++

Die Polizei Berlin begeht Lokale im Norden von Neukölln. Auch die 33. Einsatzhundertschaft ist bei den Stubendurchgängen dabei. Das teilte die Polizei Berlin beim Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Polizei hat auch einen Videoanhänger dabei. Dieser kann an kriminalitätsbelastenden Orten Aufzeichnungen machen.

+++ Angeschossene Person in Werder - Täter flüchtig +++

In Werder ist am Freitagabend ein Mann erschossen worden. Ein Tatverdächtiger sei kurz danach wenige Straßen weiter festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Tat passierte demnach in einem Hinterhof. Gegen 18 Uhr seien die Beamten von Zeugen informiert worden. Beim Eintreffen in der Brandenburger Straße hätten die Beamten versucht, den Mann zu reanimieren. Er starb jedoch in dem Hinterhof.

Die Hintergründe der Tat im Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie weitere Details zum mutmaßlichen Täter sind noch völlig unklar. Nach ersten Erkenntnissen ist der Tatverdächtige Deutscher und das Opfer ebenfalls. Zum Alter der beiden konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

+++ Massenhaft Autos beschädigt - Staatsschutz ermittelt +++

Im Fall der in den vergangenen Wochen in Berlin beschädigten Autos hat nun der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte, könne auch ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden, da in zwei Fällen Davidsterne in den Lack von Fahrzeugen geritzt worden seien. Seit dem 24. Januar wurden in der Stadt immer wieder Reifen an Autos zerstochen, Spiegel beschädigt oder Scheibenwischer verbogen. Die Täter waren in Charlottenburg, Bohnsdorf, Pankow und Neukölln unterwegs. Sie beschädigten sie über 200 Autos. Die Polizei ermittelt noch, ob die Taten im Zusammenhang stehen. Außerdem sollen vermehrt Streifenwagen eingesetzt werden.

+++ Spielhalle in Gesundbrunnen überfallen +++

Ein Angreifer hat am Freitagvormittag eine Mitarbeiterin einer Spielhalle in Gesundbrunnen am Arm festgehalten und mit einem Messer bedroht. Da die Schublade der Kasse verschlossen war, musste eine Mitarbeiterin die Kassenschublade öffnen. Der Unbekannte entnahm das Geld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß in Richtung Nettelbeckplatz. Es wurden keine Personen verletzt. Weitere Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 geführt.

+++ 18-Jähriger greift mit Messer in Berliner Club an +++

In einer Diskothek in der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg ist es in den frühen Donnerstagmorgenstunden zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern gekommen, bei der auch ein Messer gezückt wurde. Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 20-Jähriger gegen 3 Uhr einen Streit zwischen zwei Personen schlichten. Einer der beiden, ein 18-Jähriger, zog plötzlich ein Messer hervor und verletzte ihn damit im Gesicht. Das Opfer wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht. Der Angreifer wurde festgenommen.

+++ Audi und BMW krachen zusammen - zwei Verletzte +++

Bei einem Verkehrsunfall in Dahlem sind in der Nacht zu Donnerstag zwei Personen verletzt worden. Gegen 2.25 Uhr kam es an der Kreuzung Habelschwerdter Allee/ Altensteinstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Audi und einem BMW. Sowohl der 23 Jahre alte Audi-Fahrer als auch die BMW-Fahrerin im Alter von 41 wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

+++ Unbekannter verletzt Mann mit Messer am Kopf +++

In einer Bar in Reinickendorf ist es am Donnerstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Einer wurde dabei verletzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fing der Streit zwischen einem 44-Jährigen und einem Unbekannten in einem Lokal in der Residenzstraße gegen 22 Uhr an und endete damit, dass die beiden Männer aufeinander einschlugen. Der Unbekannte holte im Laufe der Rangelei ein Messer hervor und verletzte den 44-Jährigen damit am Hinterkopf. Anschließend flüchtete der Messer-Angreifer. Der Verletzte wurde mit einer Schnittwunde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Jugendlicher durch Schläge am S-Bahnhof verletzt +++

Am Donnerstagabend kam es am S-Bahnhof Köpenick zu einem Streit mit zwei 15-Jährigen, bei dem ein Mann leicht verletzt wurde. Der 18-Jährige und seine gleichaltrige Begleiterin wurden Aussagen zufolge gegen 21 Uhr von einem der Jugendlichen beleidigt. Anschließend flüchtete dieser. Kurze Zeit später trafen die beiden am Bahnhofsvorplatz erneut auf den 15-Jährigen, der in Begleitung eines weiteren Jugendlichen war. Wiederum kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der einer der beiden mit einer Metallstange auf den Kopf des 18-Jährigen eingeschlagen haben soll. Dieser erlitt durch die Schläge Verletzungen am Kopf. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den Heranwachsenden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten ermittelten die Namen der beiden 15-Jährigen und stellten das mutmaßliche Tatwerkzeug sicher.

+++ Nach schwerem Zusammenprall: Pkw kippt zur Seite +++

Am späten Donnerstagabend sind in Hellersdorf an der Kreuzung Grottkauerstraße Ecke Uckermarkstraße zwei Autos zusammengestoßen. Nach ersten Informationen kippte ein Fahrzeug durch die Wucht des Zusammenpralls auf die Seite. Die Fahrerin des Wagens erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Geldbote in Charlottenburg ausgeraubt +++

In Charlottenburg ist am Donnerstagabend ein Geldbote auf der Straße überfallen und ausgeraubt worden. Als der 53-Jährige, der die Tageseinnahmen einer Bäckerei-Kette eingesammelt, den Transporter gegen 19 Uhr auf der Gaußstraße geparkt hatte, machte ein Unbekannter plötzlich die Fahrertür auf und bedrohte ihn mit einem Werkzeug. Zeitgleich sprühte der mutmaßliche Täter mit Pfefferspray und forderte das Opfer auf, die Einnahmen herauszurücken. Anschließend flüchtete der Räuber mitsamt der Beute. Der 53-Jährige erlitt eine leichte Augenreizung.

+++ Mann baut mehrere Unfälle und verletzt sich schwer +++

Ein 68 Jahre alter Mann hat in Tegel mit seinem Auto mehrere Unfälle verursacht und ist dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Mann am Donnerstagabend zunächst auf der Gorkistraße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache gegen ein Absperrungsschild fuhr. Danach kollidierte er rechts mit einem parkenden Auto.

Anschließend setzte der 68-Jährige seine Fahrt fort und kam in der Miraustraße erneut von der Fahrbahn ab. Seine Fahrt endete dort an einem Laternenmast sowie zwei Straßenpollern. Er wurde mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen bei den Unfällen nicht zu Schaden.

+++ Feuer in Wohnung: Drei Personen und Haustiere gerettet +++

Bei einem Wohnungsbrand in Steglitz sind zwei Menschen, ein Hund sowie eine Katze von der Feuerwehr gerettet worden. Die Mieterin der Brandwohnung in der Heesestraße konnte sich zuvor selbst in Sicherheit bringen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers blieben die Bewohner unverletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in der Nacht zu Freitag in einer Wohnung im ersten Geschoss eines viergeschossigen Wohn-und Geschäftsgebäudes aus. Demnach ging Inventar aus bislang ungeklärter Ursache in Flammen auf. Die Berliner Feuerwehr rückte gegen 02.30 Uhr mit rund 30 Einsatzkräften an. Gegen 03.15 Uhr war der Brand bereits gelöscht.

+++ Neukölln Arcaden wegen verdächtiger Tasche geräumt +++

Wegen einer verdächtigen Tasche hat die Polizei am Donnerstagabend das gut besuchte Einkaufszentrum Neukölln Arcaden geräumt. Grund war eine Tasche mit einem "sprengstoffverdächtigen Gegenstand", der sich als harmlos erwies, wie Polizeisprecher Thilo Cablitz sagte. Zuvor hatten Kriminaltechniker das Gepäckstück untersucht. Die Tasche hatte ein Mann in der Postbankfiliale zurückgelassen. Diese hatte er gegen 18.00 Uhr betreten und Geld gefordert. Als Mitarbeiter einen Alarmruf absetzten, verließ er die Filiale und ließ die Tasche zurück. Die Polizei sucht nun nach dem Mann und befragte schon während des Einsatzes Zeugen.

Die Karl-Marx-Straße, an der das Einkaufszentrum liegt, wurde zwischen Flughafen- und Reuterstraße gesperrt. In dem Gebäude sind nicht nur Geschäfte, sondern auch ein Kino untergebracht. Einige Kinobesucher und Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen konnten, zeigten sich verärgert.

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.