Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Neukölln Arcaden - Polizei gibt Entwarnung

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 7. Februar 2019 in Berlin.

Der Bereich um die Neukölln Arcaden wurde weiträumig abgesperrt.

Der Bereich um die Neukölln Arcaden wurde weiträumig abgesperrt.

Foto: Thomas Peise

+++ Neukölln Arcaden wegen verdächtiger Tasche geräumt - Entwarnung +++

Die Polizei hat am Donnerstagabend die Neukölln Arcaden geräumt. Wie ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost sagte, soll ein Mann mit Sporttasche die Postbank-Filiale betreten und Geld gefordert haben. Als ein Angestellter den Alarm auslöste, sei der Mann geflüchtet und habe die Tasche in der Filiale gelassen. Experten der Kriminaltechnik röntgten die Tasche, konnten aber keinen gefährlichen Gegenstand feststellen. Kurz nach 20 Uhr gab es dann Entwarnung. Die Sperrung wurde aufgehoben.

+++ Schlägerei nach Hertha-Spiel - Ein Mann verletzt +++

Nach dem Fußballpokalspiel Hertha BSC gegen Bayern München am Mittwochabend sind drei Männer in einer S-Bahn in eine Schlägerei geraten. Nach Angaben der Bundespolizei schlugen zwei der Männer auf einen 29-Jährigen in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Olympiastadion und Westkreuz ein. Er erlitt dadurch eine Schürfwunde im Gesicht. Einer der Schläger flüchtete noch vor dem Eintreffen der Polizei. Sein 22 Jahre alter Mitstreiter wurde gefasst und leistete Widerstand gegenüber den Beamten. Diese fesselten den Mann daraufhin. Gegen die beiden mutmaßlichen Täter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Gegen den 22-Jährigen läuft zudem ein Verfahren wegen Widerstands.

+++ Lkw kippt in Hohenschönhausen auf die Seite: Fahrer verletzt +++

Auf dem Wartenberger Weg in Hohenschönhausen ist am Donnerstagabend ein Lkw umgekippt. Der Laster war offenbar zunächst in einer Kurve in eine Böschung gefahren, ehe er auf die Seite kippte. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Mit einem Kran wurde der Laster wieder auf die Räder gestellt.

+++ Betrunkener pöbelt und droht in S-Bahn - Zeugen gesucht +++

Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen einen 41-Jährigen am Berliner Ostbahnhof festgenommen, der nach derzeitigen Erkenntnissen zuvor Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S7 bedroht hat. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten gegen 9 Uhr mehrere Zeugen die Polizei über eine pöbelnde Person in der S7 alarmiert. Nach derzeitigen Ermittlungen bedrohte und beleidigte der 41-Jährige auf der Fahrt von Potsdam nach Berlin mehrere Fahrgäste. Bundespolizisten holten den Mann beim Halt am Berliner Ostbahnhof aus der S-Bahn und nahmen ihn aufgrund seines aggressiven Verhaltens mit zur Dienststelle. Im Rucksack des 41-Jährigen fanden die Beamten ein Küchenmesser mit einer 18 Zentimeter langen Klinge. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung gegen den betrunkenen und bereits polizeibekannten Mann ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,79 Promille. Die Bundespolizei sucht in dem Fall nach Zeugen, die selbst von den Bedrohungen und Beleidigungen des 41-Jährigen betroffen waren. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

+++ Taxifahrer mit Messer bedroht und ausgeraubt +++

Ein 57 Jahre alter Taxifahrer ist in Reinickendorf überfallen und ausgeraubt worden. Nach Angaben der Polizei bedrohten zwei Männer ihn in der Nacht zu Donnerstag mit einem Messer und verlangten Geld. Die Männer seien am Engelmannweg in das Taxi gestiegen und von dem 57-Jährigen bis zur Straße Am Nordgraben Ecke Gorkistraße gefahren worden. Am Ziel habe einer der Täter dem Taxifahrer das Messer an den Hals gehalten. Die beiden Männer seien mit ihrer Beute unerkannt geflüchtet. Der Taxifahrer sei unverletzt geblieben.

+++Wieder dutzende Autos beschädigt +++

Unbekannte haben in Mitte mehr als 40 Autos beschädigt. Am Mittwochmorgen bemerkte eine Frau gegen 7.00 Uhr in der Beusselstraße im Stadtteil Moabit zerstochene Reifen an ihrem Auto, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In der Turm-, Wald- und Wiclefstraße entdeckten die Polizisten wenig später weitere 43 Autos mit zerkratztem Lack und zerstochenen Reifen. In zwei Fahrzeugen waren Davidsterne eingeritzt. Weil die Halter laut Polizei nicht dem jüdischen Glauben angehören, hat der Staatsschutz vorläufig nicht die Ermittlungen übernommen.

Ein ähnlicher Fall hatte sich Dienstagmorgen im Stadtteil Bohnsdorf ereignet. Unbekannte hatten im Kablower Weg über 60 Autos beschädigt. Auch dort wurden Davidsterne in den Autolack eingeritzt. In beiden Fällen ermitteln die zuständigen Polizeiabschnitte. Seit Wochen werden Autos in verschiedenen Berliner Stadtteilen beschädigt, zuletzt in Weißensee und Charlottenburg. Ganze 100 Fahrzeuge traf es vor zwei Wochen im Stadtteil Buckow im Bezirk Neukölln.

+++ Fahrer versteckt Fleischermesser in seinem Kleintransporter +++

Mit mehreren großen Fleischer-, Jagd- und Küchenmessern an Bord ist der Fahrer eines Kleintransporters aus dem Raum Berlin am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd in eine Verkehrskontrolle geraten. Der 56-Jährige hatte die Messer in seiner Fahrgastzelle sowie im Laderaum versteckt. "Die meisten davon wären für ihn zu jeder Zeit sofort zugriffsbereit gewesen", teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Klingen seien mehr als zwölf Zentimeter lang gewesen, das Mitführen daher verboten. Die Beamten beschlagnahmten deswegen bei der Kontrolle am Mittwoch sieben Messer. Der Fahrer wollte den Angaben zufolge nicht sagen, warum er sie überhaupt dabei hatte. Bei der Kontrolle habe er sich aber ruhig verhalten, sagte ein Polizeisprecher.

+++ Firmengebäude beschädigt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag ein Firmengebäude am Friedrich-Krause-Ufer in Mitte beschädigt. Mitarbeiter des Objektschutzes bemerkten gegen 3.20 Uhr die mit roter und pinker Farbe beschmierte Fensterfront und Hauswand auf einer Länge von etwa zehn Metern. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Schwerer Verkehrsunfall in Wedding mit zwei Verletzten +++

Bei einem Verkehrsunfall in Wedding am Mittwochnachmittag sind zwei Personen schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war eine 37-Jährige gegen 14.30 Uhr mit ihrem Opel auf der Müllerstraße in Richtung Otawistraße unterwegs, als sie beim Linksabbiegen in die Transvaalstraße mit einem Fiat-Fahrer und einer Ford-Fahrerin im Alter von 32 und 60 zusammenstieß. Sowohl die 32-Jährige als auch 37-Jährige erlitten schwere Kopfverletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Autos waren nicht mehr fahrfähig.

+++ Tote bei Feuer in Neukölln +++

Bei einem Wohnungsbrand in Neukölln ist eine Frau ums Leben gekommen. Das Feuer brach in der Nacht zum Donnerstag in der Wohnung im zweiten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Hinterhauses am Kottbusser Damm aus. Die Wohnung sei komplett verqualmt gewesen, hieß es. Es brannten Einrichtungsgegenstände. Die Feuerwehr war mit rund 30 Kräften im Einsatz. Zwei Menschen, die über der Brand-Wohnung lebten, wurden in Sicherheit gebracht. Verletzte habe es keine gegeben. Bei der Begehung mehrerer Wohnungen entdeckten die Einsatzkräfte auch eine Cannabisplantage. Gegen den Mieter ermittelt nun das zuständige Fachkommissariat.

+++ Transporter in Flammen - Polizei vermutet Brandstiftung +++

Ein Transporter des Internet-Versandhändlers Amazon ist in der Nacht zu Donnerstag in Friedenau in Flammen aufgegangen - vermutlich ist er angezündet worden. Wie die Polizei mitteilte, konnten alarmierte Einsatzkräfte den Brand in der Sarrazinstraße Ecke Elsastraße gegen 2.00 Uhr schnell unter Kontrolle bringen. Jedoch wurde der Transporter vollständig zerstört. Außerdem kamen ein parkendes Auto, eine Laterne sowie zwei Fahrräder durch den Brand zu Schaden. Verletzt wurde niemand. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Lkw bricht in Gehweg ein - Wasserrohrbruch +++

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Lkw-Fahrer nach einem missglückten Wendevorgang am Nordufer Ecke Seestraße in Wedding von der Fahrbahn abgekommen, in den Gehweg eingebrochen und gegen einen Hydranten gefahren. Durch das auslaufende Wasser sackten die Räder des Aufliegers ab. Infolgedessen wurde das Getriebe beschädigt. Mitarbeiter der Wasserwerke stoppten das auslaufende Wasser, Rettungskräfte zogen das Fahrzeug aus dem abgesackten Bereich. Der 50 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Seestraße wurde während der Sicherung der Gefahrenstelle für rund zwei Stunden auf einen Fahrstreifen verengt.

+++ VW rutscht an Autobahnauffahrt auf Betonbegrenzung +++

Am Mittwochabend versuchte ein Autofahrer an der Johannisthaler Chaussee auf die A113 aufzufahren und kam von der Fahrbahn ab. Das Auto blieb im 45-Grad-Winkel auf der Betonbegrenzung hängen. Der Fahrer wurde nicht verletzt.