Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: 74-Jähriger narrt Enkeltrick-Betrügerin

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 6. Februar 2019 in Berlin.

Symbolbild

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Foto: Christian Horz / Getty Images/iStockphoto

+++ Festnahme nach versuchtem Enkeltrick +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Dienstagnachmittag eine mutmaßliche Trickbetrügerin in Wilmersdorf festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 74-jähriger Mann zunächst gegen 16.15 Uhr mehrere Anrufe eines Unbekannten erhalten, der sich als sein Neffe ausgab und um Geld bat. Da der aufmerksame 74-Jährige den Betrugsversuch erkannte, ließ er sich zum Schein auf die Forderung ein und vereinbarte, wie der Anrufer wünschte, eine Geldabholung in der Öffentlichkeit durch eine vermeintliche Sekretärin einer Anwaltskanzlei. Parallel alarmierte die Ehefrau des 74-Jährigen die Polizei, die dann bei der Geldabholung eine 23-Jährige festnahm.

+++ Scheibenwischer abgebrochen und Außenspiegel beschädigt +++

In der Nacht zu Mittwoch bemerkten Anwohner in Weißensee Lärm und alarmierten gegen 0.30 Uhr die Polizei. Die Beamten stellten an der Gustav-Adolf-Straße und an der Bühringstraße an 18 geparkten Fahrzeugen abgebrochene Scheibenwischer fest. An fünf Fahrzeugen hatten Unbekannte die Außenspiegel beschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Bahnmitarbeiter am Ostbahnhof attackiert +++

Ein 36-Jähriger hat in der Nacht zu Mittwoch am Ostbahnhof in Friedrichshain einen Bahnmitarbeiter attackiert. Der Mann schleuderte gegen 23.30 Uhr einen Plastikaufsteller gegen den Kopf eines 49 Jahre alten Mitarbeiters des DB Service Points. Der Bahnmitarbeiter erlitt durch den Angriff eine Schürfwunde an der Stirn. Bundespolizisten nahmen den 36-Jährigen fest. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den betrunkenen 36-Jährigen ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille.

+++ Zwei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen +++

Berliner Polizisten haben am Dienstagnachmittag in Schöneberg zwei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, entdeckten die Polizisten zwei Männer, die in einem Einrichtungshaus am Sachsendamm gegen 16 Uhr die Geldbörse eines 70-Jährigen entwendeten, daraus die Geldscheine entnahmen und diese ihm wieder in seine Jacke steckten. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 26 und 36 Jahren wurden festgenommen. Sie werden einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt.

+++ Mann tritt 45-Jährigen gegen den Kopf +++

Ein 45-Jähriger ist am Dienstagabend nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem anderen Mann am S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gerieten die Männer gegen 20 Uhr auf dem Bahnsteig zunächst verbal aneinander. Im weiteren Verlauf des Streits brachte der 35-Jährige seinen Kontrahenten zu Fall und trat ihm mit dem Fuß gegen den Kopf. Dieser erlitt dadurch eine Schwellung am Jochbein. Gegen den Angreifer, der 1,05 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

+++ Feuer an der Poststraße in Mitte +++

An der Poststraße in Mitte ist am Mittwochnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Dort brannten Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines vierstöckigen Gebäudes. 22 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren vor Ort und konnten das Feuer löschen. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand.

+++ Autofahrer rammt Haus und bedroht Zeugen mit Taschenmesser +++

Ein betrunkener Autofahrer hat nach einer Unfallfahrt in Oderberg (Landkreis Barnim) einen Zeugen mit einem Messer bedroht. Der 40-jährige kam am Dienstagabend mit seinem Wagen von der Straße ab und streifte ein Geschäftshaus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Auto stoppte vor einem Lokal. Als ein Gast, der den Unfall gehört hatte, die Fahrertür öffnete, zog der Mann ein Taschenmesser. Später beleidigte der aggressive Fahrer die alarmierten Sicherheitskräfte. Ein Alkoholtest ergab 2,3 Promille. Er blieb unverletzt und musste seinen Führerschein sowie das Messer abgeben. Die Beamten notierten Anzeigen gegen ihn wegen Unfallflucht, Bedrohung und Beleidigung.

+++ Zwei Tote bei Brand in Hochhaus im Märkischen Viertel +++

Bei einem Brand in einem Hochhaus im Märkischen Viertel sind am Mittwochmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr am Mittag mitteilte, brannten Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer einer Wohnung im siebten Stock eines achtgeschossigen Hauses am Senftenberger Ring. Die Feuerwehr rückte gegen 12 Uhr mit 56 Einsatzkräften zu dem Brand aus. Nähere Informationen waren zunächst nicht bekannt.

+++ Polizei sucht nach zwei mutmaßlichen Einbrechern +++

ie Berliner Polizei sucht mithilfe mehrerer Bilder nach zwei Unbekannten, die in Verdacht stehen, in ein Lebensmittelgeschäft in Mariendorf eingestiegen zu sein. Die Tat ereignete sich Polizeiangaben zufolge am 14. April 2018 gegen 4 Uhr und am 2. Mai 2018 gegen 3.40 Uhr in einem Laden am Mariendorfer Damm. Auf den Fahndungsfotos klettern die Gesuchten über ein Fenster in das erste Obergeschoss und in die Büroräume ein. Die mutmaßlichen Einbrecher flüchteten anschließend mit den Tageseinnahmen. Die Polizei hofft auf Mithilfe.

+++ 15-Jähriger ruft um Hilfe - Stichverletzungen im Rücken +++

In Marzahn ist ein Jugendlicher am Dienstagabend schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen bemerkten Passanten den 15-Jährigen gegen 21.40 auf dem Gehweg der Märkischen Allee. Dort soll er laut Zeugenaussagen um Hilfe gerufen haben. Die Polizei fand ihn kurze Zeit später mit Stichverletzungen im Rücken. Nähere Informationen zu den Hintergründen gibt es bislang noch nicht. Eine Zeugin übergab den Beamten außerdem zwei Päckchen, die sie zuvor von dem Verletzten erhalten hatte und gebeten wurde, dieses zu verstecken. Wie sich herausstellte, befand sich darin Cannabis. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Streit in Kneipe - Mann schwer verletzt +++

Ein 47-Jähriger ist am späten Dienstagabend mit schweren Verletzungen in Gesundbrunnen gefunden worden. Zuvor war er in eine Auseinandersetzung in einer Kneipe verwickelt gewesen. Entdeckt wurde der Mann mit Verletzungen an Kopf und Hand auf dem Gehweg der Putbusser Straße. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der 47-Jährige mit einem anderen Mann in einem Lokal Alkohol konsumiert. Beide verließen die Gaststätte gegen 22.10 Uhr. Zu den genauen Gründen der Auseinandersetzung gibt es bislang noch keine näheren Informationen. Der andere Mann, ein 40-Jähriger, wurde von den Beamten anschließend in dessen Wohnung gefunden und festgenommen.

+++ Auto kracht gegen Ampelmast - eine Person schwer verletzt +++

Schwerer Verkehrsunfall in Wittenau am Mittwochmorgen mit drei Verletzten. An der Kreuzung Am Nordgraben/ Eichborndamm war ein Pkw ins schleudern geraten und gegen einen Ampelmast geprallt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Auto wurde so stark beschädigt, dass die Feuerwehr eine Person mit einer Hydraulikpresse befreien musste. Der Schwerverletzte sowie zwei weitere Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Unbekannter verletzt Frau und raubt ihre Handtasche +++

Ein Unbekannter hat in Reinickendorf eine Frau verletzt und ihre Handtasche geraubt. Die 68 Jahre alte Frau war am frühen Montagmorgen auf dem Nachhauseweg, als sie am Engelmannweg von hinten überwältigt wurde, wie die Polizei mitteilte. Demnach wurde sie dabei am Kopf verletzt. Ein Passant sei ihr zur Hilfe geeilt, konnte den Räuber aber nicht stoppen. Die Frau wurde im Krankenhaus ambulant versorgt.

+++ Container aufgebrochen - Vier Männer festgenommen +++

Vier Männer sind in Schönefeld auf einem Baustellengelände festgenommen worden. Einer von ihnen wurde bereits per Haftbefehl gesucht. Die Festgenommenen hatten offenbar mehrere Bau-Container aufgebrochen, wie die Polizei Brandenburg am Mittwoch über Twitter mitteilte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Defekte Batterie führt zu Großeinsatz +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Dienstagabend an der Coppistraße in Lichtenberg im Großeinsatz. Dort wurde in einer Werkstatt eine defekte Lithium-Ionen-Batterie gefunden. Einsatzkräfte in schweren Schutzanzügen waren am Abend mit der Bergung der Batterie beschäftigt. Die Sorge der Feuerwehrleute: Wird die Batterie zu heiß, könnte gefährliche Flusssäure austreten, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort sagte. Die Batterie habe in etwa die Größe einer Lkw-Batterie, so der Sprecher weiter.