Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Defekte Batterie führt zu Großeinsatz

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr vom 5. Februar 2019 in Berlin.

Einsatzkräfte der Feuerwehr am Dienstagabend in Schutzanzügen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr am Dienstagabend in Schutzanzügen.

Foto: Thomas Peise

+++ Defekte Batterie führt zu Großeinsatz +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Dienstagabend an der Coppistraße in Lichtenberg im Großeinsatz. Dort wurde in einer Werkstatt eine defekte Lithium-Ionen-Batterie gefunden. Einsatzkräfte in schweren Schutzanzügen waren am Abend mit der Bergung der Batterie beschäftigt. Die Sorge der Feuerwehrleute: Wird die Batterie zu heiß, könnte gefährliche Flusssäure austreten, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort sagte. Die Batterie habe in etwa die Größe einer Lkw-Batterie, so der Sprecher weiter.

+++ Flüchtiger Autofahrer festgenommen +++

Polizeibeamte haben am DIenstagnachmittag in einer Wohnung an der Lea-Grundig-Straße in Marzahn-Hellersdorf einen mit einem Haftbefehl gesuchten Tatverdächtigen festgenommen. Er soll für einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantwortlich sein, bei dem in der vergangenen Woche ein Polizist schwer verletzt worden war. Zu dem Vorfall war es in der Nacht zum 24. Januar an der Trusetaler Straße gekommen. Dort wollte eine Funkwagenbesatzung gegen 0.40 Uhr einen BMW kontrollieren. Doch der Fahrer gab Gas und fuhr davon. Ein weiterer Funkwagen hatte sich an der Einmündung Trusetaler-/Wuhletalstraße postiert, als der BMW ihm entgegenkam, gefolgt von dem Funkwagen mit Blaulicht und Martinshorn. Der Autofahrer verzögerte zunächst vor dem Einsatzwagen. Als der auf der Beifahrerseite sitzende Polizeibeamte aussteigen wollte, fuhr der BMW-Fahrer an und verkeilte sich zwischen dem Einsatzwagen sowie zwei weiteren Pkw und verletzte den Polizeibeamten schwer. Rettungskräfte brachten den Polizeioberkommissar in ein Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär weiter behandelt werden musste. Der Autofahrer flüchtete zu Fuß in die Wuhlestraße und entkam trotz Verfolgung. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, war der BMW nicht zugelassen und die Kennzeichenschilder waren gestohlen. Der Tatverdächtige konnte ermittelt und ein Haftbefehl erwirkt werden. Der 32-Jährige wurde am Dienstag dem Vernehmungsrichter beim Amtsgericht Tiergarten vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

+++ Geisterfahrer im letzten Augenblick gestoppt +++

Polizisten haben am Dienstagmittag einen mutmaßlichen Geisterfahrer in Halensee gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, fiel Einsatzkräften gegen 12 Uhr ein Autofahrer auf, der von der Schwarzbacher Straße entgegen der Fahrrichtung auf die Autobahn A100 fuhr. Kurz vor dem Erreichen des gegenläufigen Fließverkehrs der Autobahn gelang es den Dienstkräften, den 62-jährigen VW-Fahrer anzuhalten und Schlimmeres zu verhindern. Dem mutmaßlichen Geisterfahrer droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ Zustellung verweigert - Paketbote beinahe ausgeraubt +++

Ein Paar hatte am Montagnachmittag in Mitte versucht, einen Paketzusteller zu berauben. Der 26-Jahre alte Paketbote wollte eigenen Angaben zufolge gegen 14.30 Uhr ein Paket in die Gerichtstraße zustellen, vermutete allerdings einen Warenkreditbetrug und verweigerte daraufhin die Lieferung. Darüber wurden ein 29 Jahre alter Mann und eine gleichaltrige Frau informiert, die das Paket bestellt hatten. Auf der Straße trafen sie auf den Boten und versuchten, ihm das Paket zu rauben. Dabei wurde der Zusteller leicht verletzt.. Alarmierte Polizisten nahmen die beiden 29-Jährigen fest und übergaben sie der Kriminalpolizei. In der Wohnung der Tatverdächtigen fanden die Beamten eine kleine Cannabisplantage. Auch der vermutete Warenkreditbetrug bestätigte sich. Auf das Paar kommt nun Strafverfahren wegen versuchten Raubes, Warenkreditbetruges sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

+++ Autofahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Schwere Verletzungen hat ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Friedrichshain erlitten. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 29 Jahre alte Seat-Fahrer in der Rotherstraße in Richtung Warschauer Platz. An der Einmündung Rother-/Ehrenbergstraße kollidierte der Mann gegen 5 Uhr mit einem von rechts kommenden Mercedes-Fahrer im Alter von 34 Jahren. Während der 34-Jährige leichte Verletzungen erlitt, musste der Seat-Fahrer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Er muss derzeit auf einer Intensivstation behandelt werden.

+++ Reifen zerstochen und Lack zerkratzt - 62 Autos beschädigt +++

In Bohnsdorf sind am frühen Dienstagmorgen insgesamt 62 Fahrzeuge beschädigt worden. Der Besitzer eines VW bemerkte gegen 5.30 Uhr einen zerstochenen Reifen und einen kaputten Außenspiegel an seinem Fahrzeug im Kablower Weg. Die Polizei stellte anschließend an 61 weiteren Autos in der nahegelegenen Graben-, Richter- und Gründerstraße sowie in der Wassersportallee beschädigte Reifen und zerkratzten Lack fest. An fünf Fahrzeugen in der Grabenstraße und im Kablower Weg waren außerdem Davidsterne in den Lack geritzt.

+++ Kräne verfangen sich +++

Zwei Kräne sind am Dienstagmittag auf einer Baustelle in der Möckernstraße in Kreuzberg havariert. Gegen 12.10 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil sich der Lasthaken eines Baukrans mit der Hydraulikleitung eines Lkw-Krans verhakt hatte. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, wurde dabei niemand verletzt. Die Feuerwehr rückte mit 20 Einsatzkräften an, um mit der Drehleiter die Kräne zu befreien und die Stelle zu sichern. Dazu musste die Möckernstaße eine Stunde lang gesperrt werden.

+++ Angriff am U-Bahnhof: Frau zieht 17-Jährige an Haaren und stößt sie auf Gleise +++

Eine 17-Jährige ist am Montagnachmittag Opfer einer Gewaltattacke am U-Bahnhof Alexanderplatz in Mitte geworden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stand die Jugendliche gegen 16.40 Uhr auf dem Bahnsteig, als plötzlich eine Frau an ihren Haaren zog, sie schlug und anschließend in das Gleisbett stieß. Durch den Sturz erlitt sie leichte Verletzungen. Die offenbar verwirrte Angreiferin wurde festgenommen und wird in einer Klinik psychisch betreut.

+++ Bauwägen von Wohnprojekt angezündet +++

Auf einem Areal mit mehreren bewohnten Bauwägen in Kreuzberg ist am frühen Dienstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Zwei Bauwägen brannten auf der Fläche in der Ratiborstraße in voller Ausdehnung, wie die Feuerwehr mitteilte. Der 44 jahre alte Besitzer erschien kurze Zeit später am Ort. Menschen wurden demnach keine verletzt. Die Polizei vermutet, dass das feuer durch einen im Wagen befindlichen Ofen ausgebrochen sein könnte. Die Feuerwehr war mit 16 Kräften im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Ermittelt wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.

+++ Drei Autos ausgebrannt +++

Drei Autos sind am frühen Dienstagmorgen in Schöneberg ausgebrannt. Die Feuerwehr wurde um kurz nach 2 Uhr alarmiert, wie ein Sprecher mitteilte. Menschen wurden in der Crellestaße demnach keine verletzt. Die Ursache war zunächst nicht bekannt, die Polizei geht nach Angaben einer Sprecherin jedoch von Brandstiftung aus. Die Feuerwehr war mit acht Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Ein 13 Jahre altes Kind ist bei einem Verkehrsunfall am Montagabend in Neukölln schwer verletzt worden. Der Junge wurde von einem Auto erfasst, als er die Hermannstraße überqueren wollte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er kam demnach mit schweren Verletzungen am Kopf und an den Beinen ins Krankenhaus. Nähe Einzelheiten zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt.

+++ Seniorin von Audi erfasst +++

Eine 77 Jahre alte Fußgängerin ist beim Überqueren der Pichelsdorfer Straße in Spandau von einem Audi erfasst worden. Der Unfall ereignete sich am Montag gegen 17.30 Uhr. Mit Verdacht auf einen Hüftbruch wurde die Seniorin in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 82-Jähriger fährt ins Gleisbett +++

Ein 82 Jahre alter Autofahrer ist am Montag gegen 18 Uhr in Oberschöneweide mit seinem BMW rund 50 Meter weit ins Gleisbett an der Tramhaltestelle Edisonstraße/Rummelsburger Straße gefahren. Die Linien 17, 21, 27 und 37 waren zwischenzeitlich eingestellt. Die Hintergründe der Irrfahrt waren zunächst unklar. Einsatzkäfte der Feuerwehr hievten das Auto von den Gleisen. Gegen 18.45 Uhr lief der Tram-Verkehr auf den betroffenen Linien wieder an.

+++ Feuer an der Frankfurter Allee +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Montagnachmittag zu einem Feuer in einer Wohnung an der Frankfurter Allee in Friedrichshain ausgerückt. Es brannten Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung im siebten Obergeschoss, wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. 42 Einsatzkräfte waren vor Ort, verletzt wurde niemand. Nach etwa einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle.

+++ Lebloser Mann nach Wohnungsbrand gefunden +++

An der Martin-Luther-Straße 25 in Schöneberg brannte es am Montagnachmittag im Erdgeschoss eines neunstöckigen Wohnhauses. In der Wohnung standen Einrichtungsgegenstände in Flammen. Eine Nachbarin hörte um kurz vor 14 Uhr Hilferufe, auf ihr Klingeln und Klopfen reagierte allerdings niemand. Herbeigerufene Feuerwehrleute entdeckten in der Wohnung nur noch einen leblosen Mann, wie ein Sprecher auf Twitter mitteilte. Weitere Verletzte gab es nicht.