Schule in Reinickendorf

Todesfall an einer Berliner Grundschule

Die Berliner Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Umstände des Ablebens sind unklar.

Gedenken an die gestorbene Grundschülerin vor der Schule in Reinickendorf.

Gedenken an die gestorbene Grundschülerin vor der Schule in Reinickendorf.

Foto: Jörg Krauthöfer

Berlin. Nach dem Tod einer Grundschülerin aus Reinickendorf hat die Berliner Polizei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dies geschieht routinemäßig, wenn die Umstände des Ablebens unklar sind.

Eine Sprecherin der Senatsbildungsverwaltung bestätigte am Sonnabend gegenüber der Berliner Morgenpost zwar den Todesfall, äußerte sich aber nicht näher zu den Umständen – und das auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern, wie es hieß. Dem Wunsch entspricht diese Zeitung.

Am vergangenen Dienstag seien die Schule und die Schulaufsicht von den Eltern über den Tod des Kindes informiert worden, sagte die Sprecherin der Bildungsverwaltung weiter.

Daraufhin habe die Schule am Donnerstag einen Elternbrief verschickt und die Verwaltung die Einrichtung mit Schulpsychologen für solche Notfälle unterstützt. Einen Tag später habe dann die Schulleitung mit den Eltern über Möglichkeiten der Trauer gesprochen. Nach den Winterferien solle die Trauerarbeit in den Klassen fortgesetzt werden.

Am Sonnabendabend sollte es nach Angaben der Sprecherin eine Mahnwache an der Reinickendorfer Schule geben. Daran wollten vor allem Eltern, deren Kinder auf die betroffene Schulen gehen, teilnehmen.