Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Jugendliche attackieren Männer in Potsdam

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin. Eine Übersicht.

Streifenwagen (Symbolbild)

Streifenwagen (Symbolbild)

Foto: Carsten Rehder / dpa

+++ Jugendliche attackieren Männer im Potsdamer Hauptbahnhof +++

Jugendliche haben im Potsdamer Hauptbahnhof mehrere Männer verletzt. Sie stritten sich dort in der Nacht zu Freitag vor einem Restaurant, wie die Polizei mitteilte. Als ein 49-jähriger Mitarbeiter der Einrichtung schlichten wollte, schlugen die jungen Männer ihm mit der Faust ins Gesicht. Auch auf einen 65-Jährigen, der eingreifen wollte, hieben sie demnach ein. Nachdem der Mann bei einem Ausweichversuch gestürzt war, sollen die Jugendlichen ihn getreten haben.

Die Polizei und ein 47-jähriger Sicherheitsmitarbeiter entdeckten zwei der Angreifer anschließend in einer S-Bahn im Bahnhof und kontrollierten sie. Dabei schlug der jüngere der beiden dem Sicherheitsmitarbeiter laut Polizeiangaben mit der flachen Hand ins Gesicht.

Der 17- und der 21-Jährige wurden vorläufig festgenommen, der Minderjährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben. Der Sicherheitsmitarbeiter und der Restaurantmitarbeiter erlitten leichte Verletzungen, der gestürzte 65-Jährige trug leichte Prellung und Schürfwunden im Gesicht davon.

+++ Polizei sichert Sprengkörper in Wohnung +++

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Oranienburg (Oberhavel) hat die Polizei einen selbstgebauten Sprengkörper sichergestellt. Außerdem wurden bei dem Einsatz am Donnerstag verbotene Spring- und Fallmesser sowie waffenscheinpflichtige Schreckschusswaffen gefunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Terrorgefahr habe jedoch nicht bestanden.

Nachbarn hatten gemeldet, ein Mieter baue in seiner Wohnung Bomben. Sie waren auf den Mann aufmerksam geworden, als sie ihn wegen mehrfacher Ruhestörung zur Rede stellen wollten und Waffen in der Wohnung entdeckten. Außerdem wirkte der Mieter laut Polizei auf sie verwirrt. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung war der Mann nicht in seiner Wohnung, zu ihm soll aber Kontakt bestehen. Er ist der Polizei den Angaben zufolge bekannt und mehrfach vorbestraft.

+++ Ermittler-Erfolg: Straßenräuber festgenommen +++

Am Donnerstag hat die Berliner Polizei einen Mann in Neukölln festgenommen, der seit Januar 2019 eine Serie von Straßenrauben begangen haben soll. Der Tatverdächtige stand unter Verdacht, seit Jahresbeginn fast täglich Jugendliche in Neukölln und Kreuzberg mit einem Messer bedroht und ausgeraubt zu haben. Den Ermittlungen der Operativen Gruppe Jugendgewalt zufolge soll er am 15. Januar gegen 14.30 Uhr in der Glogauer Straße einem 15-Jährigen das Handy gestohlen haben. Die Polizei schrieb daraufhin eine öffentliche Fahndung des 25-Jährigen aus. Am U-Bahnhof Neukölln wurde er am gestrigen Donnerstag schließlich gestellt und aufgrund seiner Drogen- und Medikamentensucht in ein Krankenhaus gebracht. Ein Richter erteilte obendrein Haftbefehl.

+++ Festnahme nach Schlägerei +++

Nach einem Fußballspiel ist es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern in einer S-Bahn gekommen. Am Bahnhof Ostkreuz kam es dann zur Schlägerei. Die Einsatzkräfte beendeten die Auseinandersetzung und nahmen die Angreifer vorläufig fest. Verletzte gab es nicht Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen drei Männer ein.

+++ Baum kracht auf Straße und beschädigt Autos +++

Ein morscher Baum ist in der Nacht zu Freitag auf die Michiganseestraße in Lichtenberg gestürzt und hat dabei zwei parkende Autos beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an und zersägten den Stamm kurzerhand.

+++ Balkon-Pöbler beleidigt Männer rassistisch +++

Gar nicht mehr beruhigen konnte sich ein Mann in der Reinickendorfer Schlieperstraße am Donnerstagabend. Auf seinem Balkon stehend, beleidigte er drei 21, 22 und 24 Jahre alte Passanten fremdenfeindlich und antisemitisch. Als Polizisten eintrafen, mach´te er gleich weiter und beleidigte und bedrohte auch diese. Die Einsatzkräfte brachten den 34-Jährigen schließlich zu Boden, fesselten ihn und nahmen seine Personalien auf. Als sich der Mann wieder beruhigt hatte, wurden ihm die Fesseln abgenommen. Gegen den Pöbler laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung.

+++ Messerstich in Rücken - Polizei hofft auf Mithilfe +++

Mithilfe eines Phantombildes sucht die Berliner Polizei aktuell nach einem Tatverdächtigen, der einen Mann in Weißensee mit einem Messer schwer verletzt haben soll. Den Ermittlungen zufolge war der Gesuchte am 12. März 2018 gegen 22.15 Uhr mit einem 28-Jährigen an der Tramhaltestelle in der Rennbahnstraße Ecke Berliner Allee wegen einer Zigarette in einen Streit geraten. Daraufhin soll der mutmaßliche Täter den Mann in den Rücken gestochen haben und flüchtete anschließend. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hofft nun auf Hinweise.

+++ Mann fährt Polizisten an und flüchtet +++

Bei einer Polizeikontrolle in Tempelhof hat ein Autofahrer in der Nacht zu Freitag die Flucht ergriffen und einen Beamten verletzt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zivilfahnder gegen 0.45 Uhr einen auf einem Parkplatz eines Schnellrestaurants stehenden VW, dessen Wagentüren geöffnet waren. Aus dem Fahrzeug drang obendrein laute Musik. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, schloss er plötzlich die Türen und ergriff die Flucht. Dabei beschädigte er ein weiteres Fahrzeug und fuhr einen der Fahnder zweimal an. Dieser gab infolgedessen mehrere Schüsse auf die Reifen des Autos ab. Der Flüchtige fuhr daraufhin auf die Gegenfahrbahn des Tempelhofer Damms und bog anschließend in den Bayernring ab. Kurze Zeit später entdeckten Polizisten den Wagen in der Nähe auf einem Parkplatz an der Ecke Kaiserkorso/Manfred-von-Richthofen-Straße mit einem beschädigten Reifen. Der 54 Jahre alte Fahrer wurde anschließend festgenommen und auf Anordnung einer Richterin in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen. Der angefahrene Polizist beklagte sich über Schmerzen am Bein und kam in eine Klinik.

+++ Junge nach Unfall schwer verletzt - Autofahrer flüchtet +++

Bei einem Verkehrsunfall in Wannsee ist ein Junge am Donnerstagabend schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkten Zeugen den Pkw gegen 19.15 Uhr aus Richtung Potsdam kommend in der Königsstraße. In Höhe der Pfaueninselchaussee sollen zwei Jungen die Straße trotz roter Fußgängerampel überquert haben. Dabei erfasste der Fahrer den 12-Jährigen, der anschließend stürzte und sich schwere Kopfverletzungen zuzog. Nach dem Zusammenstoß soll der Autofahrer die Flucht ergriffen haben. Rettungskräfte brachten den verletzten Teenager in ein Krankenhaus.

+++ Seit 2009 gesucht: Flüchtiger am Flughafen festgenommen +++

Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann ist am Donnerstagmittag am Flughafen Schönefeld festgenommen worden. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, landete der 34-Jährige gegen 13 Uhr mit der Maschine aus Dublin in Berlin und fiel den Beamten bei der anschließenden Einreisekontrolle auf. Dort stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt den Flüchtigen bereits seit April 2009 suchte. Zwei Jahre zuvor verurteilte ihn das Landgericht Darmstadt aufgrund von Diebstahl im besonders schweren Fall zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten. Davon hat er noch genau 681 Tage zu verbüßen. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt in Brandenburg.

+++ Amazon-Kleintransporter stehen lichterloh in Flammen +++

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind in der Nacht zu Freitag gegen 2.05 Uhr in die Wallensteinstraße in Karlshosrt gerufen worden. Dort standen zwei Kleintransporter von Amazon lichterloh in Flammen und brannten völlig aus. Durch die Hitzewirkung wurde ein in der Nähestehendes Toilettenhäuschen beschädigt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, verletzt wurde niemand.

Auch in der Eulerstraße im Stadtteil Gesundbrunnen standen gegen 2.30 Uhr Transporter in Flammen. Da es sich um eine politisch motivierte Tat handeln könnte, ermittelt der Staatsschutz.

+++ Auto in Friedrichshain völlig ausgebrannt +++

In Friedrichshain hat in der Nacht zu Freitag ein Pkw in Flammen gestanden. Das Fahrzeug stand in der Koppenstraße und wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr schnell gelöscht. Auch ein dahinter stehendes Auto wurde durch das Feuer leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Mehr Polizeiberichte:

Schwer verletzter Obdachloser: Polizei bittet um Mithilfe

32-Jähriger greift an Bahnhof und in S-Bahn Frauen an

Auto von AfD-Mitglied in Neukölln angezündet

Blaulicht-Blog: Auto überschlägt sich - Mann schwer verletzt