Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Autofahrer überholt hupend Gruppenstreife

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin. Eine Übersicht.

Blaulicht mit leuchtenden LEDs (Symbolbild).

Blaulicht mit leuchtenden LEDs (Symbolbild).

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

+++ Autofahrer überholt hupend eine Gruppenstreife +++

Berlin. Ein Smart-Fahrer hat am Donnerstagnachmittag in der Huttenstraße in Moabit hupend eine Gruppenstreife überholt. Die Einsatzkräfte stoppten ihn und wollten überprüfen, ob er alkoholisiert ist. Daraufhin legte der 41-Jährige den Rückwärtsgang ein und wollte flüchten. Die Polizisten schlugen mit einem Nothammer die Seitenscheibe des Smart ein und zogen den Mann aus dem Wagen. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden sie eine Schreckschusspistole sowie mehrere Handys, drei Tablets und vier hochwertige Uhren. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich dabei um Diebesgut handelt, wurden die Sachen sichergestellt. Der Fahrer muss sich wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Diebstahls verantworten.

+++ Radfahrer in Mitte schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen in Mitte wurde ein Radfahrer schwer verletzt. Zeugenaussagen zufolge fuhr der 26-Jährige mit seinem Rad gegen 7.15 Uhr auf dem Radschutzstreifen auf der Holzmarktstraße in Richtung Alexanderstraße und bei Rot in die Kreuzung hinein. Dabei wurde er vom Pkw eines 49-Jährigen erfasst. Beim Zusammenstoß erlitt der Radfahrer eine Gesichtsfraktur, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden muss. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ Reifen an rund 100 Fahrzeugen zerstochen +++

Eine Spur der Verwüstung haben bislang unbekannte Täter in Buckow hinterlassen. In einem noch nicht genau feststehenden Zeitraum am späten Donnerstagnachmittag oder am frühen Abend zogen sie durch den Schlierbacher Weg, den Sandsteinweg, den Grauwackeweg und den Hornblendeweg und zerstachen wahllos Reifen von Autos, die am Straßenrand parkten. Anwohner bemerkten den angerichteten Schaden und alarmierten gegen 19.15 Uhr die Polizei, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Die am Tatort eingesetzten Beamten des Abschnitts 56 zählten rund 100 betroffene Fahrzeuge. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur, auch zu den Hintergründen gibt es keinerlei Hinweise. Die Zerstörungswut war willkürlich. Nach Angaben der Polizei waren Fahrzeuge sämtlichen Alters und sämtlicher Preisklassen betroffen, vom klapprigen Kleinwagen bis zur hochpreisigen Limousine. Die Ermittlungen zu der Vandalismus-Serie werden zunächst beim örtlichen Abschnitt geführt, sollten sich Hinweise auf einen politischen Hintergrund ergeben, übernimmt der Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) den Fall. Bislang geht man bei der Polizei allerdings davon aus, dass kein politisches Motiv hinter den Taten steckt. Vermutet werden eher Jugendliche oder junge Erwachsene. Die Befragung von Anwohnern und Geschäftsleuten aus den betroffenen Straßen laufen noch, konkrete Hinweise gab es bislang offenbar noch nicht. Der Gesamtschaden konnte noch nicht vollständig festgestellt werden, es dürfte sich aber um eine Summe im fünfstelligen Bereich handeln.

+++ Elsenbrücke nach Kofferfund wieder frei +++

Wegen eines verdächtigen Koffers ist die Elsenbrücke am Freitagvormittag kurzzeitig gesperrt worden Spezialisten der Poliizei waren im Einsatz. Nach kurzer Zeit gab es Entwarnung, die Sperrung wurde wieder aufgehoben.

+++ Polizei sucht einen Hundebesitzer +++

In einem Polizeirevier in Henningsdorf (Oberhavelland) ist am Donnerstagabend ein Hund abgegeben worden. Der Hund wurde am S-Bahnhof Schönholz aufgefunden. Die Polizei sucht nach dem Besitzer. Wer Hinweise geben kann, kann sich unter dieser Nummer 03302 8030 melden.

+++ Toter Obdachloser auf Blub-Gelände entdeckt +++

Passanten haben am Donnerstagabend in Neukölln gegen 23 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen Spaßbades "Blub" an der Buschkrugallee einen leblosen Obdachlosen gefunden. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen. Polizisten vor Ort gingen davon aus, dass der wohnungslose Mann in der Ruine erfroren ist. Eine Obduktion soll die Todesursache eindeutig klären. Es gebe zudem keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, hieß es seitens der Polizei.

+++ Einbrecher knacken Bankschließfächer und entkommen +++

Einbrecher sind bei laufendem Betrieb in eine Filiale der Berliner Volksbank in Reinickendorf eingebrochen und haben dort mehrere Schließfächer aufgebrochen. Ein Zeuge alarmierte gegen 18 Uhr die Polizei, nachdem er am Keller der Bankfiliale an der Scharnweberstraße „verdächtige Wahrnehmungen“ gemacht hatte, wie die Beamten mitteilten. Ersten Erkenntnissen zufolge kamen die Täter über einen Nebeneingang in den Keller. Die Einbrecher entkamen unerkannt - ob sie Beute machten, war noch offen. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts ermittelt.

+++ Ladendieb droht damit, "alle abzustechen" +++

Mitarbeiter einer Drogerie an der Neuköllner Karl-Marx-Straße haben am Donnerstagabend einen Ladendieb gestoppt. Der 36-Jährige hatte gegen 18.15 Uhr einen Elektrorasierer unter seine Kleidung gesteckt und wollte damit das Geschäft verlassen. Mitarbeiterinnen die den versuchten Diebstahl bemerkt hatten, versuchten den Mann aufzuhalten. Daraufhin behauptete dieser, ein Messer dabei zu haben, mit dem er "alle abstechen" könne. Danach flüchtete er, wurde aber von den Mitarbeitern eingeholt und alarmierten Polizisten übergeben. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass er bereits mehrere Male in dem Geschäft Waren gestohlen hatte.

+++ Betrüger festgenommen +++

Am Donnerstagnachmittag ging der Polizei in Spandau ein Betrüger-Duo ins Netz. Gegen 15.40 Uhr betraten die beiden 23 und 25 Jahre alten Männer einen Telefonshop in der Carl-Schurz-Straße und schlossen unter einer mutmaßlich gefälschten Vollmacht einen Vertrag ab. Anschließend bestellten sie hochwertige Ware, die an eine andere Adresse geliefert werden sollte. Die Geschäftsleiterin wurde misstrauisch und alarmierte die Polizei. Noch im Geschäft nahmen die Polizisten die Männer fest. Gegen sie wird nun wegen gemeinschaftlichem Warenkreditbetruges sowie wegen Leistungskreditbetruges ermittelt.

+++ Hatte selbst ein Messer: Späti-Mitarbeiter schlägt Räuber in die Flucht +++

Ein Spätkauf an der Gabriele-Tergit-Promenade in Mitte war das Ziel zweier Räuber, die gegen 20.30 Uhr das Geschäft betraten. Sie bedrohten einen 48 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und einem Messer und forderten die Herausgabe von Geld. Der Angestellte griff selbst zu einem Messer und schlug die Räuber damit in die Flucht. Ohne Beute flüchteten sie in Richtung Bernburger Straße.

+++ Zu schnell auf der Autobahn unterwegs +++

Autobahnpolizisten stoppten in der Nacht auf der Stadtautobahn einen VW Golf-Fahrer, der zwischen Hüttenweg und Spanischer Allee mit 168 Kilometern unterwegs war. Erlaubt sind 100. Die Beamten stoppten den 26-Jährigen. Ihn erwarten nun ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von mindestens 960 Euro.

+++ Rezeptfälscher festgenommen +++

Polizisten haben am Abend in Steglitz einen 25-Jährigen festgenommen, der mit einem gefälschten Rezept in einer Apotheke an der Schloßstraße ein Medikament abholen wollte. Der Angestellten fiel dies auf, sie alarmierte daraufhin die Polizei. Beamte nahmen den Mann fest. Bei seiner Überprüfung fanden die Polizisten weitere auf Aliaspersonen ausgestellte Rezeptfälschungen.

+++ Räuber fliehen ohne Beute aus Massagestudio +++

Gegen 19 Uhr betraten zwei Männer in Mitte ein Massagestudio an der Seydelstraße. Dort sollen sie zwei 35 und 51 Jahre alte Mitarbeiterinnen mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Die Angestellten flüchteten in einen Nebenraum, den sie verschlossen. Die beiden Räuber flohen anschließend ohne Beute.

+++ Räuber lauerte in Tierfuttermarkt +++

Gegen 19.45 Uhr betrat ein Mann einen Tierfuttermarkt am Mariendorfer Damm in Tempelhof und hielt sich so lange in dem Geschäft auf, bis nur noch eine Kundin dort war. Dann maskierte er sich und bedrohte eine 21 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe. Die Frau musste dem Täter Bargeld aushändigen, der damit flüchtete.