S-Bahnhof Nöldnerplatz

14-Jähriger wurde Opfer einer Pfefferspray-Attacke

Der Jugendliche war vor dem Angriff einer Gruppe am S-Bahnhof Nöldnerplatz in einer S-Bahn bestohlen worden.

Symbolbild

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Foto: Christophe Gateau/dpa

Berlin. Ein 14-Jähriger ist am Dienstagabend am S-Bahnhof Nöldnerplatz in Lichtenberg Opfer eines Pfefferspray-Angriffs geworden. Der Jugendliche war zuvor in einer S-Bahn von einer fünfköpfigen Personengruppe ausgeraubt worden.

Am S-Bahnhof forderte er gegen 18.15 Uhr seine gestohlenen Sachen – ein Mobiltelefon und einen Bluetooth-Lautsprecher – von den mutmaßlichen Dieben zurück. Ein tatverdächtiger 14-Jähriger sprühte ihm daraufhin den Reizstoff direkt ins Gesicht und flüchtete im Anschluss zusammen mit den vier anderen Personen der Gruppe. Eine 45 Jahre alte Zeugin alarmierte daraufhin den Notruf, der den Geschädigten vor Ort versorgte.

Die Polizei fahndete nach dem Vorfall nach der Personengruppe – zunächst erfolglos. Gegen 21 Uhr bemerkte die Bundespolizei fünf Jugendliche mit einer Lautsprecherbox am Bahnhof Ostkreuz. Die vorherige Zeugin identifizierte den Pfefferspray-Angreifer und dessen 15 Jahre alten Begleiter. Gegen beide Personen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie wurden später an ihre Erziehungsberechtigten beziehungsweise den Jugendnotdienst übergeben.

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