Kriminalität

Polizei-Blog: Kind unsittlich berührt - Zeugen gesucht

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. +++ Feuerwehr bei Schwelbrand in Mitte im Einsatz +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Dienstagabend bei einem Schwelbrand in einem Gebäude an der Alten Jakobstraße in Mitte im Einsatz. Unter der Fassade schwele ein Feuer über acht Geschosse, teilte die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Einsatz werde noch viele Stunden andauern.

+++ Kind unsittlich berührt - Zeugen gesucht +++

Ein aggressiver Mann hat gegen 7.30 Uhr Personen am S-Bahnhof Köpenick angepöbelt und am Bahnsteig randaliert. Zeugen beobachteten dann, wie der Unbekannte eine Reisende auf dem Bahnsteig geschubst hat. Anschließend hat er das Kind der Frau unsittlich im Intimbereich berührt. Die Frau schilderte den zwei Sicherheitsmitarbeitern den Sachverhalt. Der Täter verließ den Bahnhof in der Zwischenzeit. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen Unbekannt ein und ist nun auf der Suche nach dem Täter und der ebenfalls unbekannt gebliebenen Frau mit dem Kind. Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

+++ Verdächtiges Paket in SPD-Zentrale entpuppt sich als harmlos +++

Ein verdächtiges Paket hat am späten Dienstagnachmittag für einen Polizeieinsatz im Willy-Brandt-Haus, der SPD-Parteizentrale, in Kreuzberg gesorgt. Experten der Berliner Polizei sichteten die Postsendung und konnten nach kurzer Prüfung Entwarnung geben, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost. Während des Einsatzes war die Wilhelmstraße zwischen Stresemann- und Hedemannstraße in beiden Richtungen gesperrt.

+++ Tote bei Brand eines Einfamilienhauses +++

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Eberswalde (Barnim) ist am Dienstagmorgen eine Frau ums Leben gekommen. Feuerwehrleute konnten sie nur noch tot bergen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. Die Identität des Opfers sei aber noch unklar. Angaben zur Ursache des Feuers seien auch noch nicht möglich. Die Kriminalpolizei ermittle, hieß es.

+++ Zwei Menschen bei Explosion verletzt +++

An der Schlieperstraße in Tegel ist es am Dienstagvormittag bei Wartungsarbeiten in einer Wohnung zu einer Verpuffung gekommen. Rettungskräfte versorgen zwei verletzte Personen. Die Feuerwehr ist mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort. Die Schlieperstraße ist in dem Bereich gesperrt.

+++ Ein Toter und mehrere Verletzte bei Brand in Prenzlauer Berg +++

Bei einem Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg ist ein Mann ums Leben gekommen, 13 Personen wurden verletzt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, waren am Dienstag kurz nach 4 Uhr Einsatzkräfte zu dem Mehrfamilienhaus an der Eugen-Schönhaar-Straße ausgerückt, nachdem ein Mieter Brandgeruch bemerkt hatte. Beim Eintreffen stand eine Wohnung bereits vollständig in Flammen.

Die Rettungskräfte löschten das Feuer in der Hochparterrewohnung und entdeckten einen Schwerverletzten, bei dem es sich vermutlich um den 82 Jahre alten Wohnungsmieter handelt. Trotz Reanimation verstarb er. Die 48 Jahre alte Ehefrau sowie mehrere Mieter des Wohnhauses kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Kliniken.

105 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zunächst mussten mehrere Bewohner des Hauses von der Feuerwehr über Drehleitern, tragbare Leitern sowie mittels Rettungshauben in Sicherheit gebracht werden, hieß es in einem Tweet der Feuerwehr. Neben dem Toten gab es zehn Leichtverletzte und drei schwer verletzte Personen. Alle wurden notärztlich versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Nach mehr als zwei Stunden war das Feuer gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

+++ Verdacht der Terrorfinanzierung: Razzia im Moschee +++

Seit dem frühen Dienstagmorgen lässt die Generalstaatsanwaltschaft von der Polizei mehrere Räumlichkeiten in Berlin durchsuchen. Darunter ist auch die As-Sahaba-Moschee in Wedding. Grund ist der Verdacht auf Finanzierung von Terrorismus.

Der 45-jährige Ahmad A., der unter dem Namen Abul Baraa als Imam Auftritt, wird verdächtigt, einem islamistischen Kämpfer in Syrien Geld für den Kauf von Ausrüstung zur Begehung terroristischer Straftaten zur Verfügung gestellt zu haben.

+++ Brandstifter waren in Kreuzberg unterwegs +++

In der vergangenen Nacht haben Unbekannte mehrere Mülltonnen in Kreuzberg in Brand gesetzt. Anwohner an der Wrangelstraße riefen gegen 2.30 Uhr Feuerwehr und Polizei, nachdem sie eine brennende Baugerüstplane an einer leerstehenden Schule bemerkt hatten. Die Brandstifter hatten mehrere Mülltonnen an die Eingangstür unter die Plane gestellt und sie angezündet. Die Plane sowie die Tür wurden durch die Flammen zerstört.

Etwa zwei Stunden später gegen 4.20 Uhr löschte die Feuerwehr erneut einen Brand zweier Mülltonnen, die auf dem Schulhof einer Grundschule am Mariannenplatz standen. Kurz vor 5 Uhr kam es erneut zu einem Einsatz, da eine Mülltonne in einer Hofeinfahrt eines Hauses an der Wrangelstraße brannte. In allen Fällen löschte die Feuerwehr die Flammen, verletzt wurde niemand. Ob ein Zusammenhang zwischen den Bränden besteht, ermittelt nun ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ Fußgänger bei Unfall schwer verletzt +++

Ein 57 Jahre alter Mann ist bei einem Verkehrsunfall in Grunewald schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte der Mann am späten Montagnachmittag den Hohenzollerndamm überqueren. Dabei ist er von einem rechtsabbiegenden 58-Jährigen mit seinem Fahrzeug angefahren worden. Der Fußgänger stürzte über die Motorhaube des Wagens und fiel anschließend auf die Fahrbahn. Er wurde mit schweren Verletzungen am Bein in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Auto brennt in Müggelheim +++

Bei einem Brand in der vergangenen Nacht in Müggelheim wurde ein Audi komplett zerstört. Gegen 0.55 Uhr hörte der Halter eines Audi im Krampenburger Weg laute Knallgeräusche und sah Flammen an seinem dort geparkten Wagen. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte das Feuer, konnte jedoch ein vollständiges Ausbrennen des Autos nicht verhindern. Ein in unmittelbarer Nähe abgestellter Daewoo wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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